#472 Sinkende Arbeitsunfallzahlen: Wie sicher sind Unternehmen wirklich?
Shownotes
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Die Arbeitsunfallzahlen in Deutschland gehen zurück. Eine positive Entwicklung. Doch reicht das, um sich zurückzulehnen? In dieser Folge des Wandelwerker Podcasts spricht Stefan mit Wolf, Arbeits- und Organisationspsychologe sowie Trainer und Berater bei Wandelwerker, darüber, welche Faktoren hinter dem Trend stecken könnten und warum Zahlen allein nicht das ganze Bild zeigen. Neben dem demografischen Wandel geht es darum, wie Arbeitsbedingungen, Führungsverhalten und die gelebte Sicherheitskultur das Unfallgeschehen beeinflussen.
Im Gespräch wird deutlich, warum sinkende Unfallzahlen nicht automatisch bedeuten, dass im Unternehmen alles sicher läuft. Wenn Beschäftigte Beinaheunfälle und kleinere Verletzungen nicht melden, bleiben wichtige Hinweise auf Risiken verborgen. Statt Fehler zu bestrafen oder Regeln einfach immer weiter zu verschärfen, sollten Unternehmen offen über Probleme sprechen, sinnvolle Vorgaben schaffen und Führungskräfte Sicherheit im Alltag glaubwürdig vorleben. Die Folge zeigt, wie eine ehrliche Meldekultur und der Blick auf die tatsächlichen Arbeitsbedingungen helfen können, aus dem positiven Trend nachhaltige Verbesserungen zu machen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ein fallender Trend bei den Arbeitsumfällen.
00:00:02: Deutschland reicht ein weiter so oder braucht doch noch mal eine kritische Bewertung.
00:00:08: Darüber sprechen wir heute hier in der neuen Wannewerker Podcastfolge.
00:00:11: mein Name ist Stefan Geschäftsführer bei der Wannewerk und seit dem GmbH und dabei ist heute der Wolf, unser Mitarbeiter.
00:00:18: Wolf stelle ich kurz vor für die, die ich noch nicht kennen.
00:00:20: Genau!
00:00:21: Ich bin Arbeits- und Organisationspsychologe Trainer und Berater bei den Wandelwerkern.
00:00:26: Und bin gespannt, heute mal auf den Trend der Arbeitsunfallzahlen zu schauen!
00:00:30: So viel Genauigkeit muss sein.
00:00:34: Bei den Unverzahlen, das heißt wir kommen ursprünglich von vierundzwanzig waren als siebenhundertvierundfünfzigtausend sechshundertsechzig Arbeitsunfälle wo ein Mitarbeiter länger als drei Tage ausgefallen ist und im letzten Jahr waren es dann siebhundertdreitigtausenden fünfhundertzehneinhalbzig.
00:01:09: Ja auch bei dem tötigten Arbeitsunfeld sieht man hier auf ganz Deutschland gesehen auf alle BGs auf die öffentlichen Bereiche einen Rückgang.
00:01:22: Das heißt, ein Zahlen gesprochen von dreihundertfünfundvierzig Ereignissen auf dreieinhalbundzwanzig ist einen Rückgang zu erkennen.
00:01:30: Also wir sehen quasi schon spürbaren Rückgang.
00:01:33: und da drüben muss ich natürlich fragen am Ende der Stelle was ist der Einfluss?
00:01:37: Wie kann dieser positive Trend entstehen?
00:01:40: Demografie oder ähnliche Themen?
00:01:42: Was siehst du als mögliche Punkte aus deiner Erfahrung jetzt hier bei uns aus der Vergangenheit aber auch ja aus dem Blickwinkel der Psychologie vielleicht?
00:01:51: Was da der Trend oder was fördernd sein kann für den Trend?
00:01:54: Genau, ist ja ganz spannend zu sehen.
00:01:55: Erst mal eine sehr positive Nachricht-Unfallzahl die runtergehen klingen erstmal super zeigen auch erst einmal einen Trend, der sich ja über die Jahre fortgesetzt hat Ist auch so bei den Kunden Die jetzt schon längerfristig in den Projekten dabei sind merkt man das auch vor Ort dass besonders die Zahl der schwereren Unfälle zurück gehen Dass die zahlen der tödlichen Unfälle Zurückgehen.
00:02:17: Man sieht es natürlich auch daran wie unser demografischer Wandel vielleicht auch voranschreitet, dass wir immer weniger ältere Mitarbeitende dann auch dabei haben.
00:02:28: Die jetzt so nach und nach in Rente gehen die vielleicht noch diese Einstellung haben.
00:02:31: Vor dreißig vierzig Jahren habe ich es so gemacht, die da mittlerweile auch schon stärker diesen Rahmen, diese Regelkostruktur schon ein bisschen kennengelernt haben.
00:02:40: Gleichzeitig muss man aber auch immer so ein bisschen vorsichtig auf solche Zahlen blicken.
00:02:44: Man sieht's auch immer noch im Jahre bei neuen Kunden, auch bei Unternehmen wo man mal am Rande was mitbekommt.
00:02:55: Dass teilweise da auch noch Strukturen sind, wo man sich denkt interessant dass das immer noch so sein kann.
00:03:00: aber ich glaube da hast du ähnliche Erfahrungen.
00:03:02: Genau.
00:03:03: Ein spannender Punkt ist ja das Demografiethema.
00:03:05: Du sagst ja gerade, dass auch ältere Kollegen ausschalten aus dem Unternehmen.
00:03:09: also die Biologie geht es dann her.
00:03:13: Wirst du sagen?
00:03:13: Es ist quasi wirklich ein Schwerpunkt aus deiner Sicht ältere Generationen sind.
00:03:19: Ich würde sagen, es ist ein Teil aber würde jetzt nicht so einen Rückgang erklären.
00:03:26: also da spielt immer eine Rolle das schwingt immer so ein bisschen mit.
00:03:29: aber dass jetzt nur darauf zu fokussieren wäre zu wenig am Ende des Tages.
00:03:34: Ja ich glaube das denke ich auch wir sehen ja schon wir haben ja Schwerpunkte bei.
00:03:37: eines das ist immer die ganz jungen Leute und dann halt die ganz älteren, könnte man sagen.
00:03:45: Am Ende der Kette sag ich mal des beruflichen Lebens wo wir halt steigende Umfalt oder höhere Unfallzahlen haben als in der Mitte.
00:03:54: Ich glaube wir erleben es ja auch bei unseren Kunden.
00:03:55: das ist sehr oft zu Beginn heißt ja wir haben noch die ältere Generation und die alten Hasen, du weißt nur ganz schön ne?
00:04:01: Die kriegen wir schwieriger.
00:04:04: Ich halte aber ganz keine Ergänung und sage ich glaube am Endes Tages hat man nun nicht das richtige Mittel gefunden die mitzunehmen.
00:04:10: weil ich glaube gerade hier Das korrigiere mich gerne, ist so wie ganz wichtig nicht nur regelbasiert zu arbeiten.
00:04:16: Sagen hier du musst das tun weil die wissen ganz genau die mussten vor zehn, zwanzig Jahren ganz anders arbeiten.
00:04:21: Da hat es nach einer Stellenwert gehabt der kommt ja heute mein Zett.
00:04:25: Schlimmer gut gegangen, früher haben wir uns auch nicht schwer verletzt.
00:04:29: Hier müssen wir noch mehr in die Erklärung gehen bei den Älteren aber auch bei den Jüngeren weil auch die andere Standards gewohnt sind mittlerweile.
00:04:37: Ich finde es immer wieder sehr spannend zu sehen.
00:04:39: Wir haben häufig bei Kunden auch die Diskussion, ja... ...die machen das aus Bequemlichkeit?
00:04:44: Die machen das weil früher hat's ja auch so funktioniert.
00:04:47: Wenn man dann aber ein bisschen tiefer bordet und steckt nach häufig noch andere Sachen hinter.
00:04:50: Ich hatte letzte Woche einen Workshop gehabt wo mir eine Führungskraft erzählt hat.
00:04:54: Die hat den Team übernommen was langjährig von einer anderen Führungskraft geführt wurde Und er hatte dieses team übernommt und er hatte als erstes festgestellt ist es schon sehr ungewöhnlich.
00:05:05: wir haben immer mal wieder Maschinausfälle Außer in der Nachtschicht.
00:05:09: In der Nacht schicht ist diese Maschine immer durchgelaufen und dann war er im ersten linie so okay.
00:05:14: woran liegt das?
00:05:14: hat dann mal mit den Kollegen gesprochen hatte sich herausgestellt wenn sie die maschine irgendwie durch die nacht schicht bekommen haben dann wird quasi gejubelt dann war fantastisch machine lief die ganze nachdurch produktivität war am ende genau dass was am Ende gewert schätzt wurde und dann hat er wirklich zwei drei jahre gebraucht um erstmal zu sagen hey leute ihr dürft anhalten Und dann aber auch zu sagen, wenn sie das mal getan haben wegen Sicherheitsbedenken.
00:05:40: Dann auch zu sagt super dass ihr das so gemacht habt Er ist immer noch nicht da wo er gerne sein wollen würde.
00:05:45: Aber da sieht man genau diese Außenaspekte die man dann gerne mal unterschätzt Wo man einfach sagt ja Die machen es aus Bequemlichkeit oder weil Sie es nicht anders kennen.
00:05:52: Das wäre ein wichtiger Punkt.
00:05:54: Ich glaube Bequemerkeit wirds auch geben Sondern sehr offizielle Fälle.
00:05:59: Es ist immer ein positiver Antrieb Egal für wen jetzt Auch für mich selbst Aber in den meisten Fällen ist es ja für die Firma.
00:06:05: So ist ja auch in dem Fall, glaube ich, dann gewesen.
00:06:08: Und da gibt es viele andere Fallbeerspiele aus der Praxis, wo jemand rennt über den Verkehrsweg und rutscht auf einer lassen Fläche auf die vielleicht noch nicht markiert ist, Verkopplung von Unfällen oder von der Ereignisse, die er zu beitragen, so einen guten für die Firma.
00:06:27: Oder ob Alto oder Junges, in diesem Fall bin ich hinfällig.
00:06:29: Wir sehen gerade bei älteren Kollegen das wenn dies wirklich über Jahre gewöhnt sind zu arbeiten und er so gepusht wird auch, wenn es noch gehypt wird nachher.
00:06:38: Klar ist das alles, dass ich mal anreize hier zu beitragen vielleicht ein bisschen unsicherer zu arbeiten und wie immer sind ja bei Zahlen immer in der Spiele auch.
00:06:48: was steckt genau dahinter?
00:06:49: Genau!
00:06:50: Und habe ich auch vielleicht mal Glück gehabt am Ende auch das gehört sehr oft dazu nur weil ich mich jetzt gerade vielleicht in sicher Verhalte plus der Prozess auch nicht sicher ist, ist ja nicht nur das verhaltenes Mitarbeiters das wird ja oftmals Wenn man davon spricht, der Mensch ist die Ursache.
00:07:07: Das gibt es ja einige Experten im Meinamt und ist nur ein Mitarbeiter angemeint, was natürlich Quatsch ist.
00:07:11: Auch die Führungstraff trifft die Entscheidungen, die auf das Verhalten sich auswirken, steht vor Ort ABC-Modell.
00:07:19: Deswegen ist auch hier wie sich da mal raufzuschauen.
00:07:21: also wir haben das Thema Demografie, mag man rein spielen?
00:07:24: Genau ich glaube auch junge Menschen haben andere Anforderungen, man merkt's ja auch in Forschungsgesprächen, jetzt hören Der ist jetzt nicht mehr nur die Frage, wie viel Geld gibt's und wieviel Urlaub.
00:07:34: Die gibt es auch vielleicht sogar mehr als vorher.
00:07:37: Aber es gibt auch die Frage okay was wird denn getan für meine Gesundheit?
00:07:40: Genau!
00:07:42: Und ich möchte rein und die dummen Diskussionen über den Obstkorb aufmachen weil auch da wissen wir alle das kein Stand hat.
00:07:48: Ja.
00:07:49: Die Diskussionen im Social Media sind meistens einzuselbstständig.
00:07:52: meiner Sichtweise also gehts ja auch darum um Sicherheit.
00:07:56: Ja, wie schaut das aus?
00:07:57: Und das ist ja auch ein Faktor.
00:07:58: Genau!
00:07:58: Es sind ja auch am Ende des Tages nicht die Einzelmaßnahmen, die da zusammenspielen.
00:08:02: Obstkorb ist was Schönes Gehalt, es ist schönes Wertschätzung und etwas Schönes.
00:08:06: Wenn man aber nur Sachen vereinzelt anbietet oder Am ende des Tages ist nicht so meint sondern einfach nur dass dahin stellt dann vergammelt da das Obst und so.
00:08:14: Aber hat vorher gesagt er is der Obstkorb und so ist es ja häufig in der Arbeitssicherheit.
00:08:18: Auch ein Azubi der lernt dann drei Jahre seinen Beruf hat aber kaum berufliche Praxiserfahrungen, wo er wirklich mal lernt.
00:08:27: Wie ist es dann wirklich im Unternehmen?
00:08:29: Dann hat der da seine Theorie gelernt weiß wie's geht kommt dann in den Bereich Da hat ja jemanden der arbeitet seit zehn Jahren und sagt dann Ja schön und gut dass du so gelernt hast Aber wir machen das jetzt so hier Und dann is' das was ich mitnehme Weil ich hab auch als junger Mensch häufig noch eine Erstmal eine Unsicherheit.
00:08:45: Ich starte ins Berufsleben, ich starte neu rein Und dann sagt mir jemand Wir machen das hier so Natürlich setzt sich das dann so um Und dann ist es nicht so, dass ich mir denke, ich weiß es nicht besser oder ich möchte mich jetzt gegen das Unternehmen entscheiden.
00:08:56: Sondern auch warum dieser Kollege denkt wir müssen das zu machen?
00:09:00: Das hat auch wieder Ursachen und wenn wir nur auf das Verhalten des Azubis oder auf das verhalten der Führungskraft gehen, dann werden wir den positiven Trend nicht fortsetzen können.
00:09:08: Es erlebt man ja auch sehr oft im Hobbinenbereich und bei der Feuerwehr gibt's ja Klassiker, wo man uns sehr oft noch erlebt und ich habe das selbst gehabt früher bei ABC einsetzten So, wo man hinkommt als junge Führungskraft in meiner Rolle dann und hat okay nach Regelwerk.
00:09:25: Wir wissen nicht was stinkt jetzt hier?
00:09:27: Wir kennen nicht quasi den Stoff wir wissen gar nix.
00:09:31: Dann wäre ja halt nach normaler Vorschrift die höchste Schutzstufe.
00:09:36: Und sieht man die erfahrene Berufsförder, die einen sagen ne brauche mal machen, guck mal so oder ein ist der weiße Gefahrstoff aus seiner Produktionshalle.
00:09:43: vorne stehen die Jungs im Chemikal-Schutzanzug und plötzlich sieht man von hinten aus dem Absperrbereich wie der Anderslater der Berufsfeuer werden, die daneben steht und der Schulter klopft.
00:09:53: Ohne alles!
00:09:55: Hier sieht man auch, wie wichtig ist es sich trotzdem als junger Mensch unter Fragen?
00:09:59: Ist das gerade richtig?
00:10:01: Und als erfahrener zu fragen, ist das richtig um was bewirke ich damit?
00:10:06: Genau.
00:10:07: So im Endeffekt gibt's ja Gründe für etwas.
00:10:09: Ich bin jetzt kein Freundes aber bekannt für zu viel Bürokratie um alles schwerer zu machen.
00:10:14: Aber wir haben nun mal Gefährdungsbeurteilung.
00:10:16: Die sollten ja vorhanden sein in ein paar Jahren.
00:10:18: In den meisten, wo Wiesen sind die hier auch?
00:10:21: In einem anderen Konzern.
00:10:22: Da traut sich keiner das nicht zu haben.
00:10:25: und da mal raufzuschrauben ist ganz wichtig.
00:10:26: Wir haben uns schon
00:10:28: ein bisschen angerissen über das Thema Kultur.
00:10:30: Das ist ja das, wo die Ecke, wo wir heute sehr stark drin sind.
00:10:34: Ich kenne den Rest auch aus der Praxis, Kompassieringenieur, aber das ist ja wo wir wirklich extrem gerade drin sind, wo du auch täglich wöchentlich im Beratung und Training bist... wie auch uns anderen Kollegen hier.
00:10:47: Glaubst du, das ist eine autorische Frage, oder?
00:10:50: Aber glaubst du aus der Kulturwandel und die Maß dann, die immer mit Passieren im Unternehmen auch einen Einfluss hat?
00:10:55: Ja also definitiv!
00:10:56: Die Unternehmen, die das Thema für sich entdeckt haben... Das ist ganz wichtig!
00:10:59: Du kannst auch von Kultursprechen und überhaupt nichts für die Kulturentwicklung tun.
00:11:04: Kultur gibt's ja immer, ne?
00:11:05: Genau!
00:11:05: Kultur ist jetzt nicht... Man kann es keine Kultur aufhinden
00:11:08: einfach.
00:11:08: Ich hab schon mal gesagt wir brauchen eine Sicherheitskultur.
00:11:10: Wir brauchen eine Sicherheitskultur.
00:11:13: Das ist vielleicht nicht so gut aber ich hab schon einen.
00:11:15: Ja, wäre ja schön wenn man sagen könnte okay, die schaffen wir jetzt ab.
00:11:18: Wir haben jetzt die neue Aber das ist natürlich immer ein Prozessenwandel Und da musst du auch für dich schauen wo stehe ich Wo möchte ich hinkommen und wie möchte ich das erreichen?
00:11:27: Weil müssen Maßnahmen zusammenspielen, ich darf aber auch nicht den Fehler machen alles gleichzeitig tun zu wollen.
00:11:34: Wenn ich Führungskräfte habe die leben vor Ort die Vorbildfunktion nicht dann hab' ich auch Mitarbeiter.
00:11:39: die werden wahrscheinlich nicht sich an Vorschriften halt ein PSA tragen, dann sag ich habe mir das neue Wundermittel.
00:11:45: Ich möchte jetzt Sicherheits-Kurzgespräche einführen.
00:11:48: Dann ist es als Grundkonzept eine gute Sache in Sicherheitskursgespräch.
00:11:52: aber wenn ich jetzt ne viertel Stunde mit dir darüber sprechen würde hey wie fahre ich sicher Auto und sehe dann wie du quasi aus der Einfahrt rauspresst die falsche Ausfahrt nimmst oder ähnliches?
00:12:03: Dann ist das Gespräch sofort wieder verpufft.
00:12:05: Wir sprechen nicht darüber, was ...
00:12:09: Die privaten Themen lasst ihr mal außen vor.
00:12:11: Ereignisfrei erfunden!
00:12:14: Aber genau das wär das dann.
00:12:16: Wenn wir nicht auf eine gewisse Art und Weise authentisch sind, ich hab jetzt viele Überführungskräfte gesprochen, aber das fängt natürlich oben an mit meinen Ideen an wenn ich als Geschäftsführer hingehe und sage, wir brauchen unsere Safety First Plakate, aber unsere Maschinen sind alle so gestaltet dass sich da überall reingreifen kann wird das keine Wirkung zeigen.
00:12:36: Es gibt nicht wie bei Matrix, diese Pillen links und rechts.
00:12:38: wo da ist okay die blaue oder rote und dann wirst du sehen was passiert?
00:12:42: Die gesagt nicht.
00:12:42: Das ist nicht so viel anders als ein kontinuierlicher Prozess.
00:12:46: Und da ist auch nicht jedes Unternehmen gleich.
00:12:47: manche haben ganz andere Startpunkte sag ich mal.
00:12:52: Manche brauchen einfach nur diesen letzten Hebel noch und manche brauchen erstmal eine Grundstruktur.
00:12:57: Wie reden wir überhaupt miteinander?
00:12:58: Wir reden ja viele über Sicherheits-Sicherheitskultur aber auch da es gibt am Ende nur eine Kultur in Produktivität Qualität nicht über Fehler sprechen können, dann werden wir das auch nicht in Sicherheit tun können.
00:13:09: Ja andersrum auch nicht, diesen Denkfälle hat man ja oft.
00:13:11: ich glaube halt, ich spreche im Bereich Arbeitssicherheit nicht überall bei Nahunfällen aber quasi Qualität da wird es darüber gesprochen, nee wird's ja auch nicht.
00:13:19: Genau.
00:13:20: Zum Ende des Tages Unternehmenskultur ist das was über allen steht, Sicherheit ist quasi eine der Säulen.
00:13:26: und wenn es hier nicht funktioniert so sind wir kognitiv nicht, du bist jetzt Psychologe oder sind wir Kognitiver nicht?
00:13:30: Nein lass uns sagen okay, da mach' ich's hat ja was mit Gefühl zu tun, wie sicher fühle ich mich an der Stelle.
00:13:38: Genau
00:13:38: und das ist auch manchmal eine sehr interessante Erkenntnis.
00:13:41: wenn jetzt Kunden auf mich zukommen und quasi als erste Frage stellen gehen jetzt Unfallzahlen runter.
00:13:47: Gehen jetzt quasi nächste Woche, nächsten Monat gehen Unfall zahlen runter dann sag' ich Wenn wir über Unfall Zahlen allgemein sprechen schwere Unfälle.
00:13:55: Ja die werden runtergehen bei kleinen Verletzungen, bei Nahunfällen.
00:13:58: es kann auch sein dass sie erst mal steigen Weil wir brauchen an der einen und anderen Stelle teilweise erst mal diese Ehrlichkeit zu uns selbst, bevor wir überhaupt darüber sprechen können, Zahlen zu reduzieren.
00:14:07: Weil wenn wir diese Fehlerkultur nicht haben dann werden wir auch die Missstände nicht aufdecken können.
00:14:12: Ich habe die Frage auch mal bekommen von einer Vorständin in einem großen Projekt, bevor es losgingen.
00:14:17: Da war auch die Frage Wenn wir jetzt mit euch beginnen geht dann die Anzahl der Arbeitsunfälle runter?
00:14:22: Und ich dachte ja wahrscheinlich, so wie ich das hier einschätze nach dem Assessment gehen die Zahlen erstmal hoch.
00:14:28: Aber dafür haben wir zum ersten Mal die realistischen oder weitestgehend realistische Anzahl der Arbeitsunfälle.
00:14:34: Und dann ist er das Feine, daran können wir ihn arbeiten.
00:14:37: Weil die können man analysieren und bewerten und können Dinge abstellen mit den Leuten vor Ort.
00:14:42: Ja
00:14:43: ich hatte letztlich die Ehre bei einem Vortrag zu sein in so einem ganztägigen Event wo auch Zahlen vorgestellt worden sind.
00:14:51: Dann ist es immer sehr bezeichnend zu sehen wenn du da die meldepflichtigen Arbeitsunfalle hast die liegen Beispiels, sag mal bei vierzig und dann hast du da die nicht-meldepflichtigen Unfälle.
00:15:03: Die dann nicht viel höher liegen.
00:15:05: Die liegen dann bei fünfzig sechzig.
00:15:06: Dann hast du noch beinahe Unfälle wo du so zehn hast.
00:15:09: Und dann weißt du schon, die meisten Hörer werden die Unfallpyramide kennen bevor ein tödlicher ist müssen erstmal hundert meldepflichtige tausend kleine Verletzungen usw.
00:15:19: Wenn du schon solche Zahlen hast, dann musst du dich auch hinterfragen wie es unsere Meldekultur
00:15:24: Ich weiß natürlich, dass die Heinrich-Pyramide oder die hat gibt es doch in diversen anderen Formen.
00:15:29: Das hier halt schon auch an der Einung an einer Stelle mit der Frage werden darf, wo kommen die Zeit her?
00:15:34: Bei mir ist eine Wahrscheinlichkeit Rechnungen das heißt Es ist unwahrscheinend, dass du dieselbe Anzahl malefiltiger wie nicht-menefiltige Unfälle hast.
00:15:41: also sehr sehr unwahrscheinlich.
00:15:43: Ja Du hast ja das denke ich mal anders an den Schweizer Käse Modell so Dass du wieder auch die Latenten und die akuten Fehler dabei.
00:15:52: So wenn du halt immer nur gleich, denn es ist ein Zeichen das du gar nicht analysieren kannst.
00:15:56: Das ist ja eigentlich der Latentefehler im System und da hast du auch mehrere Nähverkäse-Scheiben wo's herkommt, wo ich halt draufschauen kann.
00:16:03: Das geht natürlich verloren dann.
00:16:04: Genau!
00:16:05: Und wenn ich mich dann da auch hinstelle bei so einer großen Veranstaltung schön in Rot anzeige Ja wir haben immer noch zehn Beinaheunfälle, dann so geriehe ich ja auch genau was das für uns ist, was schlechtes statt zu sagen, dass sind doch die Möglichkeiten, wo wir noch lernen können.
00:16:17: Ja das wie es wäre, ich rote und gelbe Karten nehme Das habe ich spannenderweise, hab' ich da letztens gesehen.
00:16:21: Ich dachte, das wäre vorbei, dachte ich!
00:16:23: Ist ja so... ...zwei tausend nach rum steigen, ne?
00:16:26: Hab mal echt die Intention gehabt.
00:16:29: Ich bin jetzt die Fachkraft für Arbeiter, ich bin die Führungskraft im Konditionsarbeitssicherheit.
00:16:33: Ja, wer ich für den Schiedsrichter?
00:16:35: Und dann ziehe ich um wie gelbe und rote Karten raus für unsliche Verhaltensweisen.
00:16:39: Wo ich mir denke, meine Güte… wo sind
00:16:42: wir?!
00:16:43: Also wenn wir auf dem Fußballfeld sind ist es vollkommen okay oder handbar, keine Ahnung, wo sich die Karten überall gibt.
00:16:48: Ah, muss ich ja vorstellen.
00:16:49: Wie komme ich an der Mitarbeiter vor?
00:16:51: Ja wenn ich hingeseilt... Genau
00:16:54: und das ist ja auch
00:16:55: gelbe Karte!
00:16:56: Wofür stell' ich die dann auf?
00:16:58: Wenn jemand einen ehrlichen Fehler macht und dann stelle ich dafür eine gelbe karte aus, dann bestrafe ich ja dieses Verhalten.
00:17:04: Und aus der Psychologie wissen wir Menschen machen Fehler und wenn man sie dafür bestrafen Dann bestrafen wir am Ende des Tages ihre Menschlichkeit.
00:17:11: und wenn wir Ihre Menschlichkeit bestraven dann werden Sie das nächste Mal Wege finden Dass wir diesen Fehler nicht sehen dass uns der nicht auffällt Und dann werden wir nicht besser darin zu verhindern, dass demnächst das passiert oder dass wir vielleicht auch falls ein Fehler passiert ist abschwächen können.
00:17:26: Sondern wir gehen von richtig und falsch aus und bestrafen das was wir für falsch halten in dem Moment.
00:17:32: Was ja vielleicht gar nicht sogar sogar gar nicht falsch ist ne?
00:17:35: Weil wir auch wissen also Prozesse und Arbeitsanweisungen teilweise auch jemanden in diese Enge führen unsicher arbeiten zu müssen.
00:17:42: Genau!
00:17:43: Das siehst du dann ja häufig auch an So schön Unfallanalysen, wenn da am Ende steht.
00:17:47: Mitarbeiter ist hektisch gewesen und soll nächstes Mal ein bisschen aufmerksam sein.
00:17:50: Kriegt vielleicht noch eine Schulung?
00:17:52: Und dann ist das Thema durch...
00:17:53: Muss nachgeschult werden!
00:17:56: Herzlichen Glückwunsch!
00:17:56: Keine Mühe gehen mehr!
00:17:59: Ja, dann ist ja die Frage, jetzt haben wir den kulturellen Aspekt und der Grenze bis zu noches andere.
00:18:04: Compliance sind die Compliance, die wir haben, die Regeln, die dazu beitragen dass wir diese Umverzahlen auch jetzt noch untergehen?
00:18:13: Ich persönlich glaube nein, also
00:18:16: ich spreche mal vor.
00:18:17: Ja
00:18:18: ja ich glaube wir haben halt immer mal so schaue.
00:18:20: Zwei tausend zwölf von sechs neunzehn auf zwölft gehen.
00:18:22: da haben wir wirklich hybiert die Meldepflichtig-Grundfälle.
00:18:26: So wie sie gemeldet worden sind.
00:18:27: Dann ist es stagniert und zwei neun zehn war sogar höher als wo zwölfe meine ich.
00:18:34: Und dann geht's weg runter.
00:18:36: Ich glaube Compliance wird vielleicht ein bisschen reinspielen.
00:18:39: Ich traue viel mehr das Unternehmen wie gesagt kulturell Jetzt mehr tun als vor Jahr.
00:18:46: Alleine mir gucken, wir haben ja mittlerweile seit ... ... das Wandelwerk schon hunderte Kunden gehabt.
00:18:51: Wir haben nachgerechnet für dieses Jahr sind wir schon bei ... ... allein dreitausend Führungskräfte die wir geschult haben in dem Programm.
00:18:59: Also nicht in der Woche schon separat gerechnet, sondern dreitausend ... ... Führungskräfte, die unseren Trainingsprogrammen saßen.
00:19:06: Das heißt, meistens ... ... vier oder sechs Wochen schon beinhalten, das musst du ja hochrechnen.
00:19:10: Aber ... ... drei tausend Personen die bei uns in Bregen saßen nur bei den Führungskräften... ... da ist der Siebe nicht drin, da ist ja Vorstand nicht drin ... ... Betriebsgericht nicht drin.
00:19:19: So und dann sieht man ja, viele machen sich Gedanken ... ... und dann passiert es, dass er schon kulturell eine Änderung stattfindet.
00:19:25: Und es gibt noch einen zweiten Punkt.
00:19:26: aber da kommen wir gleich mal zu was es auch sein könnte.
00:19:29: Aber wie siehst Du was?
00:19:30: Ist Compliance das Mittel?
00:19:32: Was dazu beiträgt?
00:19:33: Oder ist es eine Mischung?
00:19:35: Aus den Erfahrungen den meisten Unternehmen, die zumindest zu Beginn der Zusammenarbeit ihre Erfahrungen gesammelt haben sind eher wir haben unsere rechtliche Vorgabe.
00:19:46: Ich sage nennen die mal hundert Prozent und diese rechtlichen Vorgaben ist für manche Unternehmen nicht klar genug definiert.
00:19:54: also eigentlich bedeutet das Freiheit zu haben aber für sie nicht klar genügend definiert.
00:19:58: und dann sagen Sie Wir machen lieber Hundert zehn Prozent.
00:20:01: Und diese Hundertzehn Prozent ist dann das, was häufig nicht dazu führt dass unbedingt sicherer gearbeitet wird sondern dass ich irgendwann das Gefühl habe Ich hab jetzt hier zehn Regeln.
00:20:08: von denen kann ich überhaupt nur acht umsetzen wenn gleichzeitig die Produktionszahl noch eingehalten werden.
00:20:13: So ist es auch in den Workshop so eine Führungskraft die immer bei hundertzehntundzwanzig Prozent Einhaltungen arbeiten sollte Die kommt dann beim ersten Workshop erst mal rein und denkt wie kommen wir am Ende raus?
00:20:22: Und haben zwei neue regeln für uns definiert.
00:20:24: und dass man da mal rausgeht und sagt Wir können auch mal etwas hinterfragen und auch mal drauf schauen Was ist wirklich sinnvoll.
00:20:30: Und diesen Workload ein bisschen zu reduzieren und am Ende uns auf die sinnvollen Sachen zu konzentrieren, ist dann eher wo ich sage das ist die sinnfolle Compliance.
00:20:40: Klar brauchen wir unseren Rahmen aber der Rahmen ist häufig schon sehr gut gegeben.
00:20:44: Dann gucken wir ob er nicht so fest ist.
00:20:47: Genau das ist ja ein Punkt den wir doch die Fahne schreiben denn wir wollen halt nicht die Bürokratien noch mal steigern sondern wir wollen eigentlich Bürokrate auch reduzieren... Ganz
00:20:56: untypisch für Deutschland!
00:20:59: Und am Ende geht es ja darum, wenn wir eine Kulturwander wirklich durchziehen.
00:21:02: Die meisten wollen ja dahin, dass sie abends nach Hause gehen können und wissen Mitarbeiter arbeiten a sicher und b können sich auch sicher arbeiten weil der Rahmen es hier ergibt.
00:21:11: Ja das ist ein bisschen diese Angst die ruhig da ist, weil man den Führungskriften aber auch jahrelang erzählt hat du bist mit einem Beinen im Knast wo wir wissen Thomas Weerich, Grüße gehen raus!
00:21:23: Es gibt in Deutschland ja diese Fälle in dieser Art und Weise.
00:21:25: Produktion, Produktungsnahe Bereiche erstmal nicht.
00:21:28: Wenn man diese Angst nimmt, in den Führungskleppen was echt ein Riesen, das selbst ein riesen Kraftakt ist.
00:21:35: Dann werden die auch etwas entspannter und gucken okay wo muss ich denn nicht zum Beispiel unterweisen dass ich dem Büro-Tacker ordentlich benutze, dass ich nicht das Lösenmittel als Nachspeise noch mal runtergugeln.
00:21:48: Was so eine Menschenverscheinheit ist.
00:21:51: Und dann haben wir ein anderes Thema für geistige Eignungen für einen Job.
00:21:53: Wenn du das mal ein bisschen rausnimmst, wie du sagst, also weniger Bürokratie dann wird es auch aus meiner Sicht und das eintet die Erfahrung von Wandelwerker.
00:22:03: Dann kommt das mitdenken und dann wird auch quasi mehr mitten an der gearbeitet.
00:22:08: Genau diese Kombination aus Angst nehmen und am Ende des Tages auch zu befähigen die Themen umzusetzen weil Angst zu machen hat noch nie jemand zu einem besseren Führungskraft gemacht.
00:22:20: aber zu zeigen wie's geht hilft im Thema Kultur total.
00:22:24: Das haben wir noch ein paar Zettel, die vor uns liegen.
00:22:27: Weil das ist mir der nächste Punkt, den man drauf schauen muss.
00:22:31: und die Frage ist ja sind diese Zahlen wirklich real?
00:22:35: Wir haben ein paar Beispiele.
00:22:36: Wir wollen mal kritisch hinterfragen nicht einfach alles abnicken.
00:22:39: Das macht keinen Sinn.
00:22:41: Und wir haben zum Beispiel die BG Holzen Metall angestorbt.
00:22:45: Ich glaube sie machen auch schon was Kulturelles seit ein zweiter Jahren vieles.
00:22:49: Die haben sehr guten Leiter der Prävention.
00:22:51: aus meiner Sicht Da passen auch gute Mitarbeiter, da passen einige schon.
00:22:54: Mal gucken wir auf die Zahlen mal rauf.
00:22:56: Die Unternehmen aus diesem Bereich haben melden und wir haben ja auch sehr viele Unternehmen aus dem Segment der BGHM.
00:23:02: Und hier sehen wir bei den Mellepflichtigen Arbeitsunfällen Haben wir hier auch ein Rückgang letztes Jahr zuvor von drei Prozent.
00:23:10: Genau das ist hier eine Hundert-Siebsten-Tausend-Dreihundertsechzeig Das muss man ja stehen haben Bei den tödlichen Unfällen, tödliche Arbeitsunfelde Das ist ein Anstieg von dreiundvierzigkommar acht Prozent.
00:23:22: D.h.,
00:23:23: sind wir jetzt auf sechsundvierzig und kommen von zweiunddreißig.
00:23:25: Genau, ja.
00:23:27: Dasselbe haben uns mal angeschaut im Bereich BGE-TEM, andere Auslandslagen durch ein bisschen als Holz und Metall, ne?
00:23:34: Aber hier haben wir bei den Mählepflichtigen Arbeitsunfällen einen Rückgang von dreikommer acht Prozent d.h.
00:23:41: man ist jetzt quasi auf dem besten Wert seit der Aufzeichnung so wie unser Kunde Meiler aus dem BGHM-Bereich in jedem Fall letzten Jahr.
00:23:49: Hier ist das die Anzahl von vierzigtausend neunhundertdreißig Melleflichtige Arbeitsunfälle zugleich ein Anstieg der tödlichen Arbeitsunfalle von zweiundzwanzig auf achtundzwanzig.
00:24:01: BGRCI, da war wirklich einen Rückgang, aber acht Prozent bei den Mellepflichtigen, aber auch bei den tödlischen Arbeitsunfallen in dem Rückgang ... Ja, das stimmt gar nicht, sehe ich gerade.
00:24:14: Falsch gelesen!
00:24:14: Das ist auch ein Anstehungsübergang.
00:24:16: Wir kommen vom Vier und Zwanzigwanz Neuen und es haben wir im Fünfundzwanziger Plötzlich Fünfzehn, tödliche Arbeitsunfälle.
00:24:24: Also jetzt haben wir einen so einen Anstieg und hier im Bereich Baustoffe, Steine und Erden ist es plus vier Bergbau plus ein.
00:24:30: also auch hier mit Anstiege nicht falsch vorbereitet.
00:24:34: Und wenn man da mal gucken was haben bei der BG Bau die oftmals ins Feld geführt wird weil natürlich das sehr viel gefährlicher ist an Rahmenbedingungen gelten?
00:24:45: mittlerweile muss man auch hier sagen passiert glaube ich viele.
00:24:47: wir haben in diesem Jahr fünf, sieben.
00:24:53: Sieben Unternehmen aus dem Baubereich die jetzt den Kulturwandel starten also gerade Beginn oder schon gestartet haben auch in der Umsetzung und auch da ist glaube ich sehr viel Bewegung.
00:25:02: Und hier sehen wir... und das war für mich eigentlich mehr Sinn.
00:25:06: Wir sehen hier stagnierende Zahlen kann man sagen nochmal mehr mal weniger aber wir sind jetzt noch von von zweiundzwanzig an kann man es sagen im Rückgang und das ist so ein bisschen nachvollziehbar wie zum Beispiel auf vierundzwanzig waren das ... eilinundzigtausend, achtnohrtdreizehn... ... meldepflichtige Arbeitsunfälle und eilundsiebzig tödliche Unfälle.
00:25:24: Und letztes Jahr waren es neuerneinachtzigtauzehnt, hundertdreiztien- und vierensebzig... ... tödliche Unfälle.
00:25:30: Also hier passt für mich, wenn man auf die Zeit mal rauf, von zwanzig war das im Übrigen... ... hundert dreitausend neunhört sechzig meldeplästige Unfällen und sieben und sie tödlichen Unfellen.
00:25:38: Dieser Trend schreibt mir logisch.
00:25:41: Ja?
00:25:42: Bei den anderen genannten muss man vielleicht mal kritisch raufschauen... ... woran nichts.
00:25:46: Genau!
00:25:46: Das müssen wir uns jetzt vormachen.
00:25:48: Ich komme aus der Praxis, ich komme auch aus der Chemieindustrie.
00:25:53: Man weiß aber schon wie es manchmal abläuft und da möchte ich gar nicht einen Geschäftsführer oder unseren Werkstatt einen Vorwurf machen weil auch die sind ja in einem Druckgefälle drin.
00:26:03: und die Frage ist ja wie gehen wir mit Arbeitsunfällen um?
00:26:07: Und dann sehen wir ja auch wenn wir vor Ort kommen Assessment, Strategiewirk, sowas auch immer wieder durchführen ja auch ein paar spannende Sachen
00:26:15: Genau.
00:26:15: Also es ist ja wie immer mit Zahlen, besonders bei so kleinen Zahlen, wie bei glücklicherweise tödlichen Arbeitsunfallen muss man immer ein bisschen vorsichtig sein, da ist natürlich auch immer ein Bisschen Zufall dabei.
00:26:24: aber wir sehen das ja über jetzt verschiedene Begeß auch hinweg dass bei der einen Seite ein positiver Trend ist und bei anderen gleichbleibender.
00:26:31: Und du hast ja gerade so schön schon eingeleitet Wie es manchmal vor Ort ist?
00:26:35: Wir haben dann ja vorne so'n onboarding sprechen gemeinsam schauen mal drauf und manchmal heißt es schon Wir haben eigentlich eine Superkultur.
00:26:42: Wir reden über die ganzen Themen und wir sind auch sehr ehrlich zueinander.
00:26:45: Da kommt man vor Ort hin, hat ein Assessment, man führt also auch Interviews durch.
00:26:50: das erste was man sieht ist so ne schön große Unfalltafe wo draufsteht so und so viele Tage ohne Arbeitsunfall, so in so viele Fälle seit dem letzten mal wo was passiert
00:27:01: ist.
00:27:01: Ich habe letztens auf linken Ende gesehen dass sie eine Unternehmen über ich zwanzig Jahre plus ein bisschen was Ohne Arbeitsunfall.
00:27:10: Zwanzig Jahre.
00:27:11: So, die produzieren.
00:27:14: Da weiß man schon wie ehrlich man da zueinander ist?
00:27:16: Wahrscheinlich
00:27:17: und
00:27:18: wahrscheinlich genau!
00:27:19: Und wenn du dann halt in die Gespräche mit den Mitarbeitern reingehst, dann kommt häufig schnell heraus so... Wenn mir was passiert, dann habe ich mein Pflaster von zu Hause mit dabei.
00:27:29: Dann sorg' ich dafür dass es dann quasi nicht als Arbeitsunfall sondern als Ereignis zählt.
00:27:34: Wir haben dann interessante Rechenmethoden wie die dann Wochen zusammenzählen und sagen wir haben so in so viele Jahre schon.
00:27:39: also wenn du eine Null irgendwie haben möchtest dann kriegst du das auch irgendwie hin das zumindest nach außen so darzustellen.
00:27:46: aber dann merkt man halt auch am Ende des Tages So hast du keine Fehlerkultur Kein ehrliches mitten.
00:27:52: Das ist immer eine traurige Statistik, wenn ihr selbst gefälscht hast.
00:27:56: Genau am Ende überleben wir oftmals.
00:27:58: Wenn du mit dabei ansprichst und ganz zu Beginn im Assessment, im Interview oder in der Führungskraft, die sagen ja schon okay bei uns das Thema Kennzeigen ganz oben und hast auch falsche Anreizsysteme.
00:28:14: Auf meiner Sicht vollkommen absurde Unfalltafel Vorkommab so ist nur Marketing, wenn er schlecht ist.
00:28:19: mittlerweile war alle das den so schauen.
00:28:23: Hast du Anzeigetafeln?
00:28:24: Du hast hier Prämiensysteme für Mitarbeiter ja und wenn du ein Jahr lang unfallfrei bist dann kriegst du immer so einen Gutschein für twenty-fünf Euro.
00:28:32: Und da möchte ich mal der Kollege sein, der am Tag davor wirklich einen Unfall meldet wird nicht passieren.
00:28:38: Ja auch in solchen Fällen wo das Prämen sind die Kultur ja wirklich dann so was aufgehauen wird.
00:28:46: So wie ein Idiot, ein bisschen der Buhmann.
00:28:49: Ohne Führungskräfte.
00:28:50: die Tanteam in den Zuschuss hat das gegen die Praxis leider immer noch.
00:28:54: Da haben wir ja auch die Präventive-Känze entwickelt.
00:28:57: So was da hier wirklich ist, dass die Leute sagen okay lieber Führungskraft, dein Ziel ist nur Unfälle, zehn Prozent weniger Unfälle fünf Prozent und wenn das nicht erreicht dann haben wir ein Problem Christian Geld vielleicht nicht so und es ist da auch kein Wunder, sondern menschlich.
00:29:09: Genau.
00:29:09: Ja, je nachdem wie vier Prozent vom Geld ranhängen und wenn's nur tausend Euro vielleicht sind Das ist ja meist eine höhere Führungsebene, da ist ja nicht wenig Geld manchmal hinterher.
00:29:18: Wie nach Höhe zu viel mehr.
00:29:20: So, klar überlegst du dir jetzt, was mache ich jetzt?
00:29:22: Und ob du es willst oder nicht bewusst unbewusst übst du halt Druck auf!
00:29:26: Genau und
00:29:27: das dann manchmal auch spannend zu sehen, was dann daraus resultiert.
00:29:31: Wir begleiten ja auch ganz gerne mal Begehungen im Rahmen unserer Workshops wo wir nochmal drauf schauen.
00:29:35: Wir haben uns theoretisch angeschaut.
00:29:36: wie kann man auch Verhalten während Begehung angehen dass wir nicht nur auf Regeln gucken sondern auch das Verhalten Thema Kultur angehen.
00:29:43: Und letztens dann Fall gehabt, ich bin mitgegangen mit einer Führungskraft.
00:29:47: Wollte ein Mitarbeiter ins Gespräch und er fing erst mal an mit mir zu sprechen.
00:29:50: Er kannte mich nicht, hat nur gesehen externer... ...und erzählte erstmal wie toll alles in seiner Abteilung ist.
00:29:54: Dann hat die Führungskraft gesagt, nein, da is kein Audit!
00:29:57: Und plötzlich, ach so, okay
00:29:59: ja.
00:30:01: Komplett gewandelt war auch ein gutes Gespräch rausgekommen.
00:30:05: aber das ist halt das wo man das Gefühl hat, man muss es nach außen machen.
00:30:10: Ich glaub den das auch, dass war nichts was vorgegeben wo er dann vorher gesagt wurde, aber in dem Kopf des Mitarbeitens war es erst mal so okay.
00:30:16: Ist kein auch nicht, alles klar und dann Teamwechsel ist gar nicht so gut hier.
00:30:22: Genau.
00:30:24: Das hab ich ja auch letztendlich gehabt, dass das in dem Fall die Fachabteilung Begehungen macht.
00:30:29: und dann sagen wir auch, bei uns wird immer ein Tag vor der Begehung, weil die kennen den Termin, wird extra Zeit gegeben und alles aufgeräumt.
00:30:35: Da wird gewischt wenn die Schränke von innen geputzt oder wie so gar ne?
00:30:39: Dass wirklich alles perfekt ist.
00:30:41: Aber wenn du nicht nur, du hast hundert Hebemittel und bei einem ist der Bampel nicht drauf.
00:30:47: Das ist nicht geil, keine Frage.
00:30:48: Wenn ein Hund einfach nur das Bampeln nicht drauf ist, war es durchgefallen?
00:30:51: Ja!
00:30:52: Da schaffst du natürlich auch Dinge die du nicht willst.
00:30:55: Genau.
00:30:56: So ich glaube dass ist aber auch ein Thema.
00:30:58: von meinem Verständnis her, wenn man das als höherer oder höherer anders sieht und es erklären kann, fein gerne liefern.
00:31:04: Mach mal eine neue Podcast-Folge, bist keine eingeladen, lass sie erklären auch.
00:31:08: Sind wir offen für?
00:31:10: Aus meiner Sicht... ... macht das keinen Sinn.
00:31:12: Ich glaube da spielt auch vieles mit rein, dass du wirklich sagst... ..."ich melde das nicht".
00:31:17: Natürlich den Umfall kannst du dich nicht verschleurern!
00:31:18: Der kann nicht zu Hause passiert sein.
00:31:20: und das ist real.
00:31:22: Aber wenn ich auch sehe hier im Beispiel, es ist das Beispiel, dass selbst eine Arbeitsmedizinerin sagt unternehmen, es kommen halt Mitarbeiter zu mir, kein Einzelfall in dem Ambulanz hat einen riesen Cut in der Hand, muss genäht werden beim Nähen und sofort Alarm.
00:31:41: Da wird bei vielen Gemäldeklemen es ja okay, beim Nähem ist dann eine Meldepflichte in die Welt.
00:31:48: Und als es genäht, wo war danach her, dachte er ja im übrigen Marktgespräch ... Ja das zu Hause passiert!
00:31:52: Das kann nicht passieren
00:31:53: und
00:31:54: da weiß der genau kommen.
00:31:55: Die ganzen Zahlen, über die wir sprechen sind gar nichts wert.
00:31:58: Genau.
00:31:59: Deswegen glaube ich, dass wäre auch der Wunsch oder der Appell vielleicht an Unternehmer draußen geschaut, dass ihr reale Zeilen habt.
00:32:08: Es gibt doch keinen schönen Arbeitsplatz?
00:32:10: Das sind ja auch Tricks, die sind nicht neu.
00:32:12: Die kennen ich vom Frühjahr noch.
00:32:14: Wir haben damals auch Schonarbeitsplätze gehabt und die gab es aus der Vergangenheit historisch.
00:32:18: Das ist nichts Neues!
00:32:19: Die gab's, sondern wir sagten okay was wollen wir in der Reichenkotore?
00:32:23: Also haben wir gesagt war früher schon.
00:32:24: aber das heißt nicht dass du als Führungshof anrufst und bewusst unbewusst wieder, wie auch immer Druck ausübst, sondern der Arzt muss sagen kannst du arbeiten... Erkrankung und sagt, ich kann arbeiten gehen.
00:32:37: Dann ist es vollkommen okay den kannst du vielleicht arbeiten machen die sinnvoll sind wollen
00:32:40: ja auch viele arbeiten wenn sie können.
00:32:42: also das heißt kein pauschales schlechter.
00:32:44: schon Arbeitsplatz geht darum wie mach ich's ist eine sinnvolle Arbeit oder so?
00:32:48: ekon will kommen rein lock dich ein lock dich aus gibt es ihr auch.
00:32:52: da lockt euch ein ist die bildzeitung.
00:32:54: lock dich einen spiel auf dem Handy bis hier rum mal im Bild keine ahnung da wo wir wirklich merkst.
00:33:01: der wird eigentlich gar nicht gezwungen und hat gar keine Aufgabe eigentlich.
00:33:05: Und dann beginnt der Schmuck,
00:33:06: ja?
00:33:06: Genau!
00:33:08: Und deswegen ist es auch so wichtig dass man sich mal ein Bild davon macht.
00:33:12: wie sind Umstände vor Ort?
00:33:13: Ich kriege immer wieder mit das Führungskräfte gar nicht wissen wie arbeiten die Mitarbeitenden überhaupt vor Ort?
00:33:19: ich hatte da letztens eine lustige Geschichte.
00:33:20: Da war in einem Unternehmen.
00:33:22: Die hatten großen Personalmangel und hatten dann paar Ausfälle.
00:33:26: Dann hat der Geschäftsführer sich dahingeschält und gesagt Okay, ich verspreche euch wenn das das nächste Mal so ist dann komme ich mal bei der Nachtschicht vorbei.
00:33:33: Eine Flussgratte hat sich gedacht, so jetzt ist es soweit zwei drei Monate später.
00:33:36: den ruf ich mal an.
00:33:37: Dann ist der wirklich vorbeigekommen, hatten dann eine Nachtschicht mitgemacht und hat mal gesehen wie's von Ort war Und die Flussgrad hatte erzählt Ich dachte erstmal Spaß Der kommt gar nicht vorbei Ist vorbeigekommen Es wurden noch nie so viele Projekte danach umgesetzt ... in der ganzen Zeit vorher gewesen, einfach nur weil er eine Schicht mal vor Ort gewesen ist.
00:33:55: Ich will jetzt nicht allen Geschäftsführern sagen sie sollen meine Nachtschicht machen aber zumindest
00:33:59: grundsätzlich... Grundsätzlich?
00:34:00: Ich
00:34:01: glaube das ist wie bei Arbeitsschützern nichts anderes.
00:34:05: Also zum Ende meines habe ich auch so gehandhabt dass neue Mitarbeiter auch mitarbeiten mussten.
00:34:11: Das heißt wir entscheiden ja oftmals Dinge ob es nun der die Geschäftsführer ist oder einem Werksleiter oder wir arbeiten selbst.
00:34:17: also wir entscheiden manchmal Dinge Ja, die auf dem Papier alle schön aussehen.
00:34:22: Aber in der Praxis ist es einfach dann auch mal kacke.
00:34:25: Dann setzt du auf den Papier, machst du schöne Maschinen, du machst einen Schutzzaun und da musst du's hinter alles klaren um vorkar nicht arbeiten.
00:34:30: Und schon beginnt die Manipulation der Einrichtung.
00:34:33: Da wird er wahrscheinlich noch geduldet und vielen Fan-Wissen werden ja auch statistisch gesehen.
00:34:38: Das Problem beginnt eigentlich nur weil keiner den Menschen vorgesprochen hat oder sich klar nichts richtig zugehört hatte.
00:34:45: Also von drei kann er schon sinnvoll sein.
00:34:47: Man muss ja jetzt nicht hier im O-Routein mitmachen oder jedes Jahr, aber wirklich mal das Gespür zu bekommen... Das gebe ich vor.
00:34:55: und was folgt daraus?
00:34:56: Ja!
00:34:56: Das mag jetzt vielleicht für den einen oder anderen Geschäftsführer ein bisschen weltfremd klingen.
00:35:00: Das können wir schon vorstellen.
00:35:02: So wenn ich es wirklich wissen will, why not?
00:35:04: Es gibt die machen das auch aus Konzernen, aus großen Unternehmen.
00:35:09: Und das ist ja auch genau das wo einem dann manchmal auch auffällt dass zwischendurch zwischen Ebenen auch Informationen einfach mal versickern.
00:35:18: Dass dann Sachen am Ende unten an der Basis, an der Mannschaft ganz anders ankommen.
00:35:23: Die Lebensschicht?
00:35:24: Genau!
00:35:25: Die Lebenschicht wird nicht durchbrochen oder es kommen halt nur so ein paar Tropfen durch die am Ende des Tages das so verbessert haben, dass ist nicht mehr der Ursprungsgedanke war.
00:35:34: und wenn ich in der Unternehmen keine gute Kommunikation habe da sind wir wieder beim Thema Kultur, da sind für wieder beim thema ob's Arbeitssicherheit, Produktivität, Qualität Es wird unten nicht so ankommen wie es gewünscht ist.
00:35:47: Ja, gute Schlusswort glaube ich.
00:35:49: also wenn wir mal einen Appell einem Wunsch mitgehen können ist hinterfragt euch das Unternehmen wirklich mal ehrlich und auch selbstkritisch.
00:35:56: stimmen die Unverzahlen so?
00:35:58: Wenn sie stimmen dann freuen wir uns hier alle.
00:36:00: ja weil es da wirklich ein sehr sehr guter Trend ist.
00:36:02: So fragt man nach ist das so?
00:36:04: Ja und gerade wenn wir sehen natürlich Unfälle steigen muss man es hinterfragen vielleicht auch sinnvoll für die Versicherungsträger Man genau darauf zu schauen Und dann werden wir auch immer das kritisch machen.
00:36:15: Auch in den nächsten Jahren einen guten Trend haben, der auch runtergeht und ich hoffe auch bei enttötigten Unfällen.
00:36:20: Und da sprechen wir halt im nächsten Jahr wieder Zeit.
00:36:23: Besten Dank Wolf!
00:36:23: Genau,
00:36:24: freue mich schon drauf.
00:36:26: Wenn du jetzt hast was auf die Unfallzahlen bei uns stagnieren oder wir haben auch tödliche Unfälle, ja?
00:36:31: Oder wir haben Glück gehabt.
00:36:34: Unfälle hätten natürlich enden können.
00:36:35: Wir sind immer nicht zufrieden mit dem, was wir haben.
00:36:37: Dann sehen wir als deutscher Marktführer über die richtige Ansprechpartner für dich.
00:36:41: Geh jetzt auf www.wanderwecker.com, buch dir noch einen Termin in den nächsten Tagen und Wochen weil am nächsten Jahr geht es wieder los.
00:36:48: Jetzt haben wir Jahresendspur zu.
00:36:49: merkst du schon wie gut bist du oder wie gut wirst du nicht?
00:36:52: Also bucht jetzt ein Termin und wir gucken wie wir das Ende dieses Jahres oder den Stadt im nächsten Jahr gut gestalten können www.Wanderweckers.com.
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