#457 Warum Kulturwandel eine klare Organisationsstruktur braucht

Shownotes

In der neuen Folge des Wandelwerker Podcasts sprechen Stefan und Anna darüber, warum ein gelungener Kulturwandel im Arbeitsschutz eine klare Aufbau- und Ablauforganisation braucht und wie sich diese in der betrieblichen Praxis gestalten lässt.

Sie erläutern, warum Sicherheitskultur nicht als zeitlich begrenztes Projekt gedacht werden sollte, und ordnen ein, wie der Arbeitsschutzausschuss als bestehendes Gremium neu gestaltet werden kann, um vom reinen Zuhören hin zu echter Interaktion und Beschlussfähigkeit zu kommen. Sie räumen dabei mit verbreiteten Mythen rund um den ASA auf, etwa dass es eine feste Vorgabe für dessen Ablauf gebe oder dass die Geschäftsführung oder alle Sicherheitsbeauftragten zwingend teilnehmen müssten. Darüber hinaus stellen sie eine mehrstufige Gremienstruktur vor, vom strategisch ausgerichteten Lenkungskreis über den operativen ASA bis zur Siebe-Sitzung als Beteiligungsformat für Sicherheitsbeauftragte, und zeigen auf, wie dadurch echte Multiplikatoren im Unternehmen entstehen können.

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00:00:00: Ein Kulturwandel gelingt selten nur durch Verhaltensänderungen.

00:00:04: Es braucht auch ein paar andere Dinge, Strukturenprozesse und Organisationen.

00:00:09: Und was das sein kann oder es unserer Erfahrung sein muss vielleicht sogar?

00:00:14: Dabei sprechen wir heute hier in der neuen Wandewerker Podcastfolge.

00:00:18: mein Name ist Stefan Geschäftsführer von Wannewerk und seit dem GmbH und zusammen mit unseren ja knapp dreißig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützen wir Unternehmen aus Mittelstand und Konzernen bei die Sicherheitskultur mit einem ganzheitlichen anderen Zweiter zu wickeln, um Arbeitsunfälle und Unseherverhaltensweisen zu reduzieren.

00:00:36: Und mit dabei ist heute die Anna!

00:00:38: Ja hallo auch von meiner Seite.

00:00:40: Mein Name ist Anna Gatzke, auch Geschäftsführerin hier im Unternehmen Wandelwerker und das Thema was wir uns heute rausgenommen haben, ist ein Thema was nicht nur im Projekt wichtig ist sondern was insbesondere wichtig ist nach einem gemeinsamen Projekt, die Kultur kontinuierlich weiterzuentwickeln.

00:00:58: Das ist glaube ich ein Fehler, den viele Unternehmen machen.

00:01:00: Es gibt jetzt ein Sicherheitskulturprojekt und jetzt wollen wir da rein starten, jetzt machen wir einen Kickoff, jetzt gründen wir im Projektsteuerkreis und dann endet dieses Projekt irgendwann!

00:01:09: Und dann ist auch der Fokus auf diesem Thema weg und auch das Engagement, die Beteiligungen daran.

00:01:14: Dann verläuft es wieder so im Sander.

00:01:16: Dem kann man entgegenwirken indem man eine gescheite Aufbau- und Ablauforganisation für den Arbeitsschutz und vor allen Dingen auch für das Thema der Sicherheitskultur schafft.

00:01:24: Ich glaube der erste Fehler beginnt ja schon mit dem Gedanken dass ein Projekt ist weil wir wissen ja Projekte beginnen und Projekten enden ja.

00:01:32: Das heißt deswegen macht's eigentlich schon Sinn.

00:01:34: Das machen wir in unseren Beratungsgesprächen.

00:01:36: Wir reden ja gar nicht vom Projekt!

00:01:38: Wir reden dann wirklich von dem Kulturwandel, der länger dauert.

00:01:41: Die Kleider müssen da sein.

00:01:43: So ein Projekt als Kulturwander zu verkaufen ist halt auch relativ schwierig glaube ich.

00:01:47: Ja das stimmt ja das auf jeden Fall.

00:01:50: Wenn wir jetzt über Strukturen nachdenken haben wir bei uns immer diese Vierhandlungsfelder, dass man keine Befähigung sei und es ist eine andere Kommunikation Da fällt's damit rein wieder.

00:01:59: Und das vierte ist die verhaltensbasierten Maßnahmen also alles in Gänze.

00:02:03: Aber am Ende des Tages muss man auch auf die Organisation schauen und gucken, wie steuerig das Ganze im Daily Business.

00:02:10: Und da gehen wir ja mit unseren Kunden immer auf eine klare Organisationstruktur.

00:02:15: Die ist ein bisschen variadel, je nach Unternehmensgröße um was es schon da ist.

00:02:20: Aber im Wesentlichen ist ja ein Dreherangepunkt, ich fange mal in der Mitte an jetzt an, hier ist ja auch der Arbeitsschutzausschuss.

00:02:25: Da haben wir auch schon viel darüber gesprochen wo man eigentlich in den meisten Fällen zuerst dran muss.

00:02:31: Ja, weil der ja auch schon besteht und der Aser ist nun mal auch ein Gremium da.

00:02:35: Den kann man jetzt gut für nur nicht finden.

00:02:37: Den können wir trotzdem nicht einfach abschaffen sondern er ist im Verröss.

00:02:41: Vielleicht vielleicht demnächst doch?

00:02:43: Ja, vielleicht dem nächst doch aber zum aktuellen Zeitpunkt ist es so dass die meisten Unternehmen auch mit denen wir gerade zusammenarbeiten Mittelstand und auch Konzern haben den und müssen den haben.

00:02:53: Die Art und Weise wie der Asa ausgestaltet wird er lässt denkbar zu wünschen übrig an vielen Stellen und in vielen Unternehmen Was man heute hat, was auch gesetzlich verpflichtend ist.

00:03:05: so etwas als ersten Schritt auch neu zu gestalten, ist glaube ich enorm wichtig um zu zeigen.

00:03:10: Auch wir wollen hier etwas verändern und wir wollen nicht eben immer nur obendrauf und mehr und anders und noch was Neues, sondern wir wollen auch das, was wir heute machen und machen müssen, anders gestalten.

00:03:20: Da gibt es viele YouTube-Videos zu, da gibt's auch viele Podcasts, aber habe ich auch schon an der einen oder anderen Stelle gemacht.

00:03:25: Wie geht denn eigentlich den ASA so gestalten?

00:03:28: Dass wir in diesem ASA Team gemeinsam daran arbeiten, die Sicherheitskultur zu verbessern und den Kulturwandel einzuleiten.

00:03:37: Häufig die aktuelle Situation in meisten Unternehmen gibt es einen der mal vorne steht oder meistens mittendrin sitzt.

00:03:44: alle sitzen da ihr kennt das im sogenannten Popcorn Modus und hören dann zu und gucken was heute präsentiert wird Und die Beteiligung ist eher rar anzusehen.

00:03:56: wenn wir Glück haben kommen alle Und daran in dem ersten Schritt zu gestalten, ich glaube da gibt es jetzt große Dinge zu tun.

00:04:09: Ja und ich glaube auch wenn man die Leute mal fragt wie so der Arse abläuft, ob man sagt okay das ist wirklich eine Sitzung wo ich rausgehe und dann hat sich hier richtig gelogen herzukommen und da hast du fast in jedem Beratungsgespräch oftmals auch die Facher für Arbeit sicher gesagt na ja nicht.

00:04:29: Und in den meisten Fällen, mehr als die Facharbeiter, sie dachten auch der Geschäftsführer ist es nicht.

00:04:35: So und da ist das schon mal eine erste Hebel, dass so aufzustellen, dass wir am Ende Interaktion haben, was wir im Ende halt auch Beschlüsse haben, dass Wir keinen Absitzgremium haben sondern ein Gremium wo wir quasi über operatives Geschäft sprechen, auch Maßnahmen ausarbeiten, Maßnahmen festlegen oder einen Commitment am Ende des Tages haben.

00:04:55: Und ich habe gerade aktuell auch heute tatsächlich einen Kunden gehabt, der gerade an diesem Thema Organisationsstruktur arbeitet.

00:05:01: Ich kann jedem nur den Tipp geben dass wenn du selber eine Aarsitzung hast die vielleicht jetzt nicht so die allerallerbeste ist und mit Interaktion glänzt frag doch einfach mal alle Beteiligten weil die Erfahrung ist wenn man mal fragt wie stellst du dir eine Aardsitzung vor?

00:05:13: Fangen wir um Geschäftsführer oder Werkleiter oder Produktionsleiter.

00:05:17: Die haben alle eine Vorstellung dafür, wie das sein kann.

00:05:19: Und wir ziehen trotzdem relativ stumpf auf unseren Stiefel durch, weil es heißt ja, als Nase Sitzung muss so sein ist ja eine Anforderung außer gesetzlichen Grundlage.

00:05:29: Es gibt viele Menschen in dem Unternehmen, wichtige Menschen in den Unternehmen die eine schöne Vorstellung haben und gute Ideen haben, wie man so nase entwickeln kann.

00:05:37: Wenn wir zum einen natürlich sagen, es gibt ja gerade nicht DIE Vorgabe, wie der Ase ablaufen muss... Das ist ja eigentlich ein Mythos, kann man fast sagen.

00:05:45: Für alles!

00:05:46: Das ist wirklich ein Mytho, dass ich glaube die muss so ablaufen als zu allererst die Unfallzahl mache oder das Protokoll nochmal bestätigen lasse und dann mach' ich die Unvollzahlen, dann hau' ich noch mal einen drauf weil Maßnahmen nicht erlicht worden sind und dann giss'n Information was ist neu?

00:06:00: Dann gehen wir wieder.

00:06:01: Das ist oftmals der Fall.

00:06:03: Andere sind schon bisschen weiter... So.

00:06:04: aber es gibt da ja nicht diese Vorgabe Und dann gibt es gar nicht.

00:06:08: Es ist definiert, der Arter soll diesen Zweck erfüllen und das soll Bestandteil sein aber nicht wie Tuis.

00:06:14: Ich glaube, dass ist ja eine Mythos der der Gegriffen vorhanden ist.

00:06:18: Keine Ahnung wo er so richtig herkommt.

00:06:21: So was andere ist heißt vielleicht auch die Sorge, dass man vielleicht den Teilnehmern gar nichts zutraut über eine Veränderung des Gremiums zu entscheiden.

00:06:33: oder halt auch die Sorge, wenn ich jetzt Fragen kriege.

00:06:35: Auch eine unbequeme Antwort.

00:06:36: Dass vielleicht die Aser einfach

00:06:38: kacke ist?

00:06:39: Ja, dann kann ich halt mal die Wahrheit gesagt ja aber das weiß ich auch eigentlich.

00:06:43: Aber da gehört natürlich ein bisschen Rückgrat schon dazu, dass dann auch einfach mal zur Diskussion zu stellen.

00:06:48: und wenn nicht... Ich verstehe das auch, wenn wir natürlich selber vielleicht nicht die große Moderationskompetenz haben und dann wirklich mal Diskussionen aufkommen.

00:06:55: Klar ist das schwer am Anfang und klar, es ist auch ungewohnt.

00:06:58: Aber wenn man gerade die Veränderung einer ASA-Sitzung gemeinsam mit diesem ASA Gremium machten hat man ein gemeinsames Ziel.

00:07:07: Und ich habe das in den letzten Terminen also in einigen Terminen jetzt mit einigen Kunden immer mal wieder gehabt.

00:07:13: Am Ende des Tages was in vielen Unternehmen heute stattfindet, ist ein Stück weit nicht wörtlich nehmen aber ein Stückweit einen Kampf zwischen Fachabteilungen und Führungskräften Die sagen, ihr müsst das machen.

00:07:25: Also Führungskrifte sagen, dass müsst ihr doch machen und Fachabteilungen sagt nein!

00:07:28: Ihr müsst es machen weil das ist ja eure Verantwortung.

00:07:30: Ihr seid ja dafür verantwortlich wir sind ja nur empfehlen unterwegs.

00:07:34: Und was dabei immer ganz oft vergessen wird Es gibt für alle in diesem Unternehmen ein unternehmerisches Ziel.

00:07:40: Das gibt das Ziel das Unternehmen erfolgreich zu machen damit alle weiterhin einen tollen Job haben ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

00:07:48: also alle haben ja gemeinsames Ziel das das Unternehmen unternehmerisch erfolgreiches.

00:07:52: Und das Gefühl manchmal davon, wer muss das jetzt machen und wo ist das richtig zugeordnet?

00:07:58: Nein.

00:07:58: Es gibt auch für diese ASA-Sitzung, dass gemeinsame Ziel zwischen Fachabteilungen und Führungskräften ist eine gemeinsame gute wirksame Entscheidungskompetente Sitzung zu gestalten die das Unternehmen unternehmerisch und das bedingt eben auch den Arbeitsschluss nach vorne bringt.

00:08:14: Darauf muss man sich ab und zu mal wieder ein bisschen besinnen.

00:08:19: Kampf, was man anführungsreich so nennen möchte ist ja da.

00:08:23: Weil vielleicht auch gar nicht geklärt ist, wer welche Verantwortung?

00:08:26: Wer welche Aufgaben?

00:08:27: Also die Erwartungshaltung ist nicht klar.

00:08:29: So wenn ich das schon gar nicht habe dann wollte mich wundern, wenn dann unser Umständen gerade nach dem Arbeitsunfall das kleine oder große Zerfleischend losgeht, wer jetzt schuld ist und grade Kulturstufe zwei sind ja viele Unternehmen schuldige Suche.

00:08:42: Was es dann noch los geht, dann sag ich hier, das wird ja HSE Die ist doch dafür verantwortlich.

00:08:47: Das ist am offensivsten wirklich nur ein Thema, weil halt nicht klar ist was erwartet das Management des Unternehmens von Führungskräften?

00:08:53: Was erwartet es von den Arbeitsschützern?

00:08:56: und dann keine ordentlichen vielleicht sogar in der AKV also Aufgang kommt jetzt eine Veranstaltung macht das erstellt halt herrscht Unklarheit.

00:09:02: Ich finde ich relativ simple umgehen wenn ich möchte.

00:09:04: Vielleicht

00:09:05: auch einen Punkt die man im ASA sogar ausarbeiten

00:09:07: könnte

00:09:08: oder anderen Gremien.

00:09:09: kommen wir gleich zu Gerade so Mittelstandkonzernen, wo die ein bisschen größer sind.

00:09:14: Das macht ja schon Sinn zu schauen, wer ist in der ASA dabei?

00:09:18: Und das ist ja nicht immer ein Vorstand, wenn sie nicht immer eine ASA da bei sein zum Beispiel oder auch nicht jeder Geschäftsführer vielleicht, aber man sieht es auf Vertreter nach größtes Unternehmens und muss ja gucken, der ASa ist ja eher operativ unterwegs.

00:09:32: So was wir brauchen ist gerade Kulturwandel über Jahre hinweg.

00:09:36: Ist ja schon ein strategischer Ansatz Und leider endet da oftmals die Flughöhe auch von dem einen oder anderen Arbeitsschützer, weil wir sehr operativ decken.

00:09:46: Wir müssen auf die strategische Ebene aber kommen und hier haben wir in den meisten Fällen zusammen mit einem Unternehmen ja auch ein Gremium ein, das sich die strategischen Flughöhe abnimmt.

00:09:59: Auf jeden Fall!

00:10:02: Egal wie man es nimmt, egal wie man das nennt in dem jeweiligen Unternehmen ist es oft bei uns der Lenkungskreis oder Steuerkreis.

00:10:09: Der die Aufgabe hat, ich sag mal die Maßnahmen und auch den Arbeitsschutz strategisch weiterzuentwickeln.

00:10:18: Man kann so allen Gremien über die wir jetzt noch sprechen wollen.

00:10:20: Unser Ziel ist immer da, wer guckt mir drauf?

00:10:22: Es gibt kein Gremium ohne... Zweck und Ziel.

00:10:25: Das heißt, wir brauchen uns nicht alle zusammen hinzusetzen und nur mal über den Arbeitsschutz zu sprechen und mal schauen was ich so entwickeln könnte sondern jedes Gremium das wir gemeinsam mit unserem Kunden etablieren.

00:10:34: und das empfehle ich ja auch.

00:10:36: Schau immer drauf!

00:10:37: Was ist Ziel- und Zweck dieses Gremiums?

00:10:39: Und ohne einen Auftrag, einen konkreten klaren Auftrag braucht man keinen Gremiamm.

00:10:45: Das ist vorab und gilt auch für alle nochmal ganz ganz wichtig.

00:10:47: Ja weil es ja teuer ist.

00:10:48: Also also die sind jetzt nicht produktiv tätig im Sinne der Produktionskette Wenn der Geschäftsführer Vorstand drin sitzt, ohne... Da kommen die Dinge durch.

00:10:57: Aber wenn ihr immer drinsitzt und da gibt es keinen Grund, wie viel Geld da flöten geht?

00:11:00: Das ist ja auch eine Verantwortung und auch eine unternehmliche Verantwortung für Arbeitsschützer auch darauf zu achten was passiert da eigentlich?

00:11:09: Die stehen von Obbotenitätskosten.

00:11:11: Überlegt euch mal, wie teuer euer Arter ist.

00:11:14: Wenn da alle drin sitzen und die wird erst dann teuer wenn da keiner was macht oder keiner mitwirkt, oder kein Ergebnis rauskommt.

00:11:20: Also die Tatsache dass alle zusammensetzen ist ja noch nicht das was teuer ist sondern wenn es am Ende des Tages keinen Output gibt.

00:11:29: und der Lenkungskreis.

00:11:30: Also wenn man, ich vergleicht das immer gerne mit der Führung eines Unternehmens.

00:11:34: Wir arbeiten ja mit vielen Geschäftsführern zusammen, mit vielen Werkleitern und alle haben auch da wieder das unternehmerische Ziel des Unternehmen erfolgreich zu entwickeln.

00:11:42: Und das machen die ja nicht indem sie sich am ein dreißigsten Zwölften hinsetzen und überlegen aber was machen wir denn nächstes Jahr?

00:11:48: Machen wir mal bisschen Expansion in diese Richtung, bisschen weniger davon.

00:11:51: Das macht ja keiner sondern es wird auf, wenn man einen Unternehmen führt, macht man sich dazu Gedanken wo steht unser Unternehmen oder der Standort in drei, vier, fünf vielleicht auch in zehn Jahren.

00:12:03: Und das vergessen wir im Arbeitsschutz ganz häufig.

00:12:05: Wir überlegen immer das Ende des Jahres ja was machen wir nächstes Jahr?

00:12:08: Dann machen wir wieder was und dann kommt das neue Jahr.

00:12:10: und wenn wir den Arbeitsschuss wirklich nachhaltig und systematisch weiterentwickeln wollen, dann brauchen wir auch da ein strategisches Ziel weil damit wir Maßnahmen aufeinander aufbauen können.

00:12:19: Damit wir auch immer Dinge in der Einführung dauern manchmal noch ein bisschen länger, damit wir auch Kommunikation gutmachen können über viele Jahre hinweg Und diese strategische Ausrichtung, Zielsetzung, Leitplanken setzen.

00:12:33: Was ist unsere Strategie?

00:12:35: Was nehmen wir uns vor?

00:12:36: und daran angeschlossen?

00:12:38: auch die Kompetenz zur Entscheidung über Geld und auch über Ressourcen und die fachliche Beratung in dieser Konstellation.

00:12:46: dafür ist der Längungskreis da.

00:12:47: Wer sitzt da drin?

00:12:50: Vorstand und Umständen, Geschäftsführer oder Level Arm Management.

00:12:54: Also Prinzip die kann man sagen, die ja Budget Verantwortung haben, die Personalverantwortung haben, über andere Sourcen entscheiden können also im Prinzip Entscheider nicht möchte gerne Entscheiler, die glauben sie könnten etwas entscheiden, weil sie für fünf tausend Euro Budget haben sondern wirklich die dem Ende des Tages das große Ganzen will entscheiden können.

00:13:15: diese sind dann quasi mit drin Und alle anderen sind ja eher im operativ Bereich tätig.

00:13:21: Von daher, da sind die, die wirklich unternehmerische Entscheidungen treffen können.

00:13:26: Die sind da drin!

00:13:26: Ja und die das auch mit tragen können.

00:13:28: Das ist kein Sicherheitsbeauftragte drinnen.

00:13:30: Der Sicherheits- beauftragten ist so eine wichtige Rolle im Unternehmen ein toller Multiplikator.

00:13:34: aber der Sicherheits Beauftragter... entscheidet nicht darüber, welches Tool oder Werkzeug mit dem Blick auf eine strategische Zielerreichung eingeführt wird.

00:13:45: Und ich nehme immer wieder mein Lieblingsbeispiel.

00:13:47: Warum das dann so ist?

00:13:48: Viele sagen ja auch, wir müssen doch mit Beteiligungsziele setzen und je mehr wir beteiligen, desto wirksamer werden wir auch.

00:13:57: Beteilligung ist enorm wichtig!

00:13:59: Aber an der richtigen Stelle.

00:14:00: Es gibt diese tolle Studie von den Sicherheitsbeauftragten, wo man die gefragt hat was würde dir helfen wirksamer zu sein?

00:14:06: und dann würden wir denken ja die haben Rückhalt vom Unternehmen oder von der Führungskraft besseres Bewusstsein vielleicht auch für Sicherheit hätten die da angegeben.

00:14:15: aber der überwiegende Teil der Sicherheits beauftragte hat angegeben mehr Checklisten.

00:14:20: das würde mir helfen um wirksammer zu sein.

00:14:22: also wissen wir alle im Sinne der Kulturentwicklung hilft das checkliste.

00:14:25: mehr hilft nicht für die Wirksamkeit der Sicherheitsbeauftragten.

00:14:28: Ja,

00:14:28: aber auch da gibt's ja einen Grund.

00:14:30: Auch wenn so ein Ergebnis an den Stande kommt, dann wissen wir vielleicht auch was hier eine andere BG oder der eine andere Anbieter von Sibelschulung das ja auch pushen wird.

00:14:40: Das fällt ja nicht vom Himmel!

00:14:42: Also so ne Umfrage, die ja so eindeutig ist in dieser Stelle, fällt ja nichts vom Himmeln.

00:14:47: So und auch im Unternehmen wird es geprägt nach vielen Stellen.

00:14:50: Weil es natürlich jetzt ganz typische Kulturstufe zweimel, weil der Vertical bleiben will wieder... Die Regel orientiert, Kontrolle orientiert.

00:14:58: So, das ist es!

00:15:02: Das ist eine und natürlich rein in den Neckungskreis macht keinen Sinn.

00:15:05: Da war der Input, da es nicht so groß sein kann.

00:15:07: Ja und auf dieser

00:15:09: Flughöhe?

00:15:09: Genau!

00:15:10: Und ein Sicherheitsbeauftragte auch nicht die Verantwortung tragen kann eine Entscheidung mit treffen zu können.

00:15:17: wo will das Unternehmen?

00:15:19: Ressourcen manchmal sind das ja auch sechsstellige Beträge manchmal sind dass auch siebenstellige beträgende die da auch investiert werden um am Thema Kultur zu arbeiten.

00:15:27: und Unternehmen ist keine Demokratie Sondern es gibt ein unternehmerisches Ziel und da ist der Erfolg von Arbeitsschutz- und Sicherheitskultur.

00:15:37: Und ich meine das total im positiven Sinne!

00:15:40: Wir haben ganz viele Geschäftsführer, mit denen wir zusammenarbeiten.

00:15:42: Die dieses Ziel haben und auch nicht nur Verkörpern bezogen auf diese Rundfallzahlen, die muss halt runter sondern wirklich im positiven Werteorientierten-Ziel Sinne.

00:15:53: Und dafür ist der Lenkungskreis um genau dem einen Rahmen zu geben ein Ziel zu setzen und dabei auch die Entscheidungen treffen zu können dieses Ziel erreichen zu können.

00:16:01: Manchmal ist der Betriebsrat noch mit dabei.

00:16:03: Das kann auch sinnvoll sein.

00:16:06: das heißt wir haben quasi einen ganz oben eine Ein Lenkungskreisenanführungszeichen kann auch andere Namen haben, der quasi strategisch Flughöhe hat.

00:16:16: Der Minaser, der eine sehr operative Flughöhe hat, wo aber auch, sag ich mal Beteiligung, das noch nicht so groß ist.

00:16:25: Da bleibt ein Hund draußen, glaube ich ne?

00:16:28: Unseres nicht!

00:16:31: Und dann haben wir die nächste Ebene, die noch etwas operativer ist und hier greift genauer die Beteilligung mit rein Das heißt, Gremiumstruktur zu machen.

00:16:42: Und Siebes hast du schon gesagt, die Sicherheitsbeauftragten auch hier nicht alle Siebis in den A-Satz zu kutschen und Teilen ist das für mich absolut gar keinen Sinn.

00:16:51: Vertreter Modus okay aber alle Reinsätzen absolut nichts sinnvoll aus eigener Erfahrung.

00:16:58: Also was da eher Sinn unter anderem als Beispiel für ein Gremiam... Du kannst noch ein paar andere Spiele gleich nennen Hier sieben Sitzungen zu nehmen, die im besten Fall in zwei Wochen oder so vor der Aserstadt findet.

00:17:09: Damit man ein bisschen inputziert ziehen kann.

00:17:12: auch hier keine Meckerstunde, auch hier konstruktives Arbeiten und auch hier Ausarbeitung gemeinsam.

00:17:17: ja das ist wichtig.

00:17:19: Mecker kann man auch fünf Minuten aber der Rest muss dann konstruktiv sein.

00:17:22: Das ist eine Option der Beteiligung und da gibt es noch diverse andere Formate wo ich beteiligen kann.

00:17:27: PSA aus war nochmal ein zweites Beispiel Und das ist ja der wichtige Punkt.

00:17:31: Hier beginnt dann die Basisbeteiligung, die aber einen festen Rahmen hat.

00:17:35: Der Rahmen unter unschen strategisch gesetzt von dem Lenkungskreis oder halt operativer noch vom Aser.

00:17:42: Da haben wir den Auftrag meistens her.

00:17:44: Ja auf jeden Fall und auch da muss man immer gucken wie groß... Also wie groß sind wir im Unternehmen?

00:17:51: Wie groß ist die Anzahl in Sicherheitsbeauftragten.

00:17:52: Es gibt Unternehmen, die haben dreißig bis fünfzig sicher als Beauftragte und es gibt Unternehmen die haben zweihundert bis dreihundert Sicherheits beauftragt.

00:17:58: Und da muss man schon dann immer sehr genau hinschauen.

00:18:01: aber... die alle abzuholen und einzubinden, ist etwas, was unglaublich erforderlich ist.

00:18:06: Und du hattest gerade noch mal so schön gesagt, die gehören nicht alle in den Aser?

00:18:09: Das ist ja teilweise etwas, das sich als Asermütos nach wie vor hält.

00:18:13: zum einen... Was der

00:18:14: nächste Müto ist vom Aser, genau!

00:18:15: Zum Einen dass die Geschäftsführung da drin sein muss, stimmt auch nicht.

00:18:19: Ja, Vertreter.

00:18:21: Im Rahmen der Pflichtendelegation hat die Geschäftsführung klar die Gesamtverantwortung, aber die macht relativ wenig im operativen Arbeitsschutz.

00:18:27: Und zum anderen eben dass da alle Sicherheitsbeauftragten rein müssen steht auch nirgendwo.

00:18:31: Sondern das ist Aufgabe des Unternehmens da eine gute Organisationsstruktur aufzustellen.

00:18:37: und als das mit dem Siebegremium aus meiner Sicht ne super Sache und wird in allen Unternehmen durch die Sicherheits- beauftragte aber auch durch die SIEFAS und dann über die Führungskräfte sehr positiv angenommen wahrgenommen.

00:18:51: Weil wenn ich natürlich eine ganz konkrete Siebesitzung mache, kann ich auch die Inhalte und die Themen und die Art und Weise wie das machen, speziell auf diese Zielgruppe ausrichten?

00:19:01: Ich kann nicht mit der ASA-Sitzung alle über einen Kampf scheren.

00:19:04: Es holt sich keiner richtig abgeholt.

00:19:05: Aber in einer Siebesetzung können wir an den Themen arbeiten.

00:19:09: Wir können interaktiv sein.

00:19:11: Wir könnten gerade auf diese Sieberunde ja damit starten zu sagen Mensch was macht ihr denn eigentlich heute Und was könntet ihr euch vorstellen zu machen?

00:19:19: Wo sind Herausforderungen, sprecht ihr mit euren Führungskriffen.

00:19:22: Das heißt man kann das auch sehr schön gemeinsam mit denen entwickeln um die als Multiplikatoren zu gewinnen.

00:19:30: Ja andere Beispiele es ja auch gibt, das Thema Eskalationsprogramm also wenn ich wecken möchte von Ich mahne sofort ab bei ihnen hier so falls der Fall ist.

00:19:41: Auch hier ist zu überlegen, wie kann ich ein Eskalationsprogramm so aufbauen?

00:19:45: Dass es einen Wertschätzten da ist.

00:19:46: Klarheit bringt.

00:19:48: Wie so ein Punkt im Flensbuch.

00:19:50: Also jeder weiß was passiert und dass nicht zwischen Gebäude und Gebäudewunterschiedlich ist oder von Team zu Team so wirklich ein Standard.

00:19:57: auch das kann ja einfach sein, was man hat in einem Gremium an einem Flexibengremium, was es nur dafür gibt wird eine Ausfahr- und Führungskräfte mit dabei dann durchfühlt aus eigener Erfahrung und früher funktioniert.

00:20:10: Kann man machen Vorher ist wir hier wie bei jedem Gremium.

00:20:15: Die haben mich da oben entschieden, sondern es hat einen Teil der Belegschaft.

00:20:19: Der arbeitet in den Schienen und heißt sofort paar Multiplikatoren mehr.

00:20:23: Deswegen ist es so wichtig, dass man auch eine Gremienlandschaft ordentlich aufbaut.

00:20:27: Es hilft nicht nur ein Siebegeber zu schaffen wenn der Rest nicht funktioniert, es hilft nicht an einer Aser zu schrauben wenn der rest nicht funktioniert.

00:20:33: Auch jetzt sieht man welchen ganzheitlichen Bezug die ich nehmen muss auch im Handlungsfeld.

00:20:37: zwei nach unserer Denkenweise im Bereich der Organisation und Protesse.

00:20:42: Ja, auf jeden Fall!

00:20:44: Und dann habe ich nicht nur... ja, hab' ich multipliziert.

00:20:48: Multiplikatoren gewonnen und schaffe natürlich auch eine große Motivation, auch an anderen Themen zu arbeiten.

00:20:55: Und diese auch mit in diese Gremien reinzutragen.

00:20:57: Das ist schon enorm wichtig!

00:20:59: Dann gibt es im Grunde genommen noch ne weitere Warte darunter – das ist jetzt nicht unbedingt dann auch ein Kulturgremium im Sinne der Beteiligung.

00:21:07: Ihr müsst immer darauf schon schaffen wir es eigentlich alle Mitarbeiter- und Führungskräfte zu erreichen Also kommunikativ.

00:21:13: Nicht nur zu beteiligen, das machen wir in der Regel nicht mit allen.

00:21:17: aber könnt ihr heute und ich bin mir sicher dass bei mindestens neunzig Prozent der Bö'n teiligt also der Hörerinnen und Hörern die jetzt hier gerade zuhören müssen auf diese Frage mit deinen Antworten schafft ihr es heute bis auf unterste Führungsebene eure Führungskräfte im Arbeitsschutz anzusteuern?

00:21:35: Die wenigsten!

00:21:36: Absolut wenigsten.

00:21:37: Genau was da über eine Lebensschicht gibt.

00:21:39: Ich habe ja die Woche glaube sechs Gespräche gehabt, Radungsgespräche gehabt glaube ich.

00:21:45: Sechs, sieben.

00:21:46: So am Ende des Tages genau da, dass wir mal lebenschicht immer alles schon lächeln müssen und das sind meist die Geschäftsführer, die sich mal lächeln weil ihr genau wisst nicht an diese lebensschicht gibt's.

00:21:55: Die beginnen gehen nach dem wo ich gerade kulturell stehe früher oder später so was um uns ja da gucken okay wie beteilige ich auch die kriege ich auch dabei ein Commitment hin um halt dann halt Sprechenorganizier zu kommunizieren

00:22:07: Und das muss man auch nicht unglaublich kompliziert machen.

00:22:09: Das kann auch so ein Hasee-Führungskräfte Call, keine Ahnung, einmal im Quartal sein über Teams bis unsere Aushangstruktur.

00:22:17: Also wie kriegen wir die?

00:22:19: Es gibt Town Halls in manchen Unternehmens.

00:22:23: die oft auch ab einer bestimmten Ebene enden.

00:22:26: Oft auch nicht alle Führungskräfte drin sind, ne?

00:22:28: Aber das müsst ihr als Fachabteilung mit... also im Lenkungskreis einmal durchdenken!

00:22:32: Erreichen wir eigentlich alle oder erhört unsere Kommunikation irgendwo auf?

00:22:36: weil es aber ist ein schöner Gedanke dass ja die Inhalte aus Masa durch alle Füllungskräfte da weitergetragen werden.

00:22:41: dem is in der Realität eher weniger.

00:22:43: Und

00:22:44: dann kenne ich gar keinem was funktioniert halt.

00:22:46: Das ist in meiner Vergangenheit so.

00:22:49: Ein wichtiger Punkt ist, wenn man das Ganze gehört und ich bin jetzt Unternehmen mit hunderthundertfünfzig Mitarbeitern denke natürlich jetzt ach du meine Nase.

00:22:59: Das sind auch Nähe, weil man gucken muss wie groß es ist Unternehmen?

00:23:02: Wie sind die Kommunikationswege, die schon bestehen?

00:23:05: Und dann ist es vielleicht grimm weniger oder anders nur zusammengefügt etwas verschiedene Möglichkeiten.

00:23:13: Man muss ja genau gucken Schema F gibt's halt nicht.

00:23:16: Da sind wir alle hier bei Baden-Werker Profi genufen, kommen aus der Praxis.

00:23:19: Dann haben ich so eine Theorie gemacht.

00:23:21: Man muss halt schon gucken was passt zum Unternehmen?

00:23:25: Welche Struktur passt rein?

00:23:26: wie doch diese Struktur und diese Prozesse auch an die Erhaltung, an die Befähigung der Leute, in die Kommunikation, die generell stattfindet sowie auch an den Maßnahmen, die im Verhaltenspräsentenabschluss laufen.

00:23:39: Das muss ich mir alles angucken und deswegen ist das... wenn man es alleine macht, oftmals sehr komplex.

00:23:45: Wenn man jetzt einen Berater hat wie wir zum Beispiel ist ein Daily Business das relativ einfacher dann auch.

00:23:51: und wenn du jetzt sagst ich merke gerade meine Struktur in der Arbeitsschutzorganisation ist ja noch nicht so optimal Und das könnte vielleicht auch ein Grund sein warum auch andere Dinge nicht funktionieren Ja Dann ist glaube ich jetzt die richtige Zeitpunkt.

00:24:03: Das erste halb Jahr ist vorbei.

00:24:04: viel Zeit gibt's nicht mehr bis im Ende des Jahres.

00:24:07: also bucht ihr jetzt dein Kurs ums Erstgespräch oder wwwwandewerker.com.

00:24:11: Ich freue mich, dich kennst du Lern und bis bald.

00:24:14: Bis bald!

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