00:00:00: Die Wandelwerker haben eine Mission, den Arbeitsschutz in den Unternehmen auf ein neues Level heben.
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Wandelwerker Podcasts.
00:00:08: Den ersten deutschen Arbeitsschutz-Podcast wird ganzheitliche und innovativ ideen für den Arbeitsschutz.
00:00:13: Heutzutage können Informationen schnell gegeben werden.
00:00:16: Experten,
00:00:17: die
00:00:17: mit neuen strategienen Methoden arbeitsunfalle nachhaltig reduzieren, sind gefragter der Nehe.
00:00:22: Die Wannewerker zeigen Geschäftsführer, Sicherheitsingenieurin und Fachkräftruppe arbeiten sich Schritt für Schritt, wie genau das funktioniert und wie damit den stagnierenden Unfallzahler in Ende gesetzt wird.
00:00:33: Es gibt
00:00:33: keinen Grund, länger zu warten.
00:00:35: Jetzt ist der Zeitpunkt, um Arbeitsunfalle zu reduzieren.
00:00:39: Hallo und herzlich willkommen hier zu einer neuen Podcastfolge im Wannewerker Podcast.
00:00:43: Heute mit einem Gast, den ich schon lange gewünscht haben oder mir schon lange vorgestellt, habe ich hier für diesen Podcast folge.
00:00:50: Es hat einen Moment gedauert, damit dass wir zusammengekommen sind.
00:00:53: Aber herzlich willkommen und schön, dass du da bist heute.
00:00:56: Ja, hi Anna.
00:00:58: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:59: Ich freue mich auch, dass wir jetzt zusammenkommen und heute sprechen können.
00:01:03: Du bist, dein ganzer Name ist David Uwe.
00:01:06: Du bist Vice-President bei Suedex als Teil von Ottobock und für diejenigen denen das jetzt nicht sagt ihr produziert, stellt her und vermarktet Exus-Gelette.
00:01:19: Und ich glaube für diejenigen, die zuletzt auf der Aplos A gewesen sind, die haben wahrgenommen, ihr wart auch da, dass dieses Thema ein Thema ist, was größer und größer wird und eine absolute Daseinsberechtigung und eine Notwendigkeit auch mittlerweile auf dem Markt hat, korrekt?
00:01:37: Ja, absolut.
00:01:38: Also wenn ich überlege allein, was in den letzten Jahren passiert ist, Dann ist das einfach nur beeindruckend.
00:01:45: Hier mir das Beispiel der A plus A. Als wir das erste Mal da waren, die fängt hier alle zwei Jahre statt.
00:01:51: Das war vor sechs Jahren, muss das gewesen sein.
00:01:54: Da gab es eine Handvoll von Ausstellern, die teilweise Lösungen, teilweise auch Prototypen gezeigt haben.
00:02:02: Da war gefühlt so eine Randerscheinung.
00:02:06: Zwei Jahre später, also vor vier Jahren, gab es dann schon einen richtigen Parkour zum Thema Access-Gelette, fast zehn Anbieter.
00:02:15: Es gab auch schon konkret Unternehmen, die Termine gemacht haben, die sich quasi austauschen wollten zum Thema, weil sie auf dem Schirm hatten.
00:02:23: Ja, jetzt kommen wir an dieses Jahr hier, das ist im Jahr und zwanzig.
00:02:27: Das war ja fast eine halbe Halle.
00:02:29: Du hattest ... Knapp zwanzig Anbieter aus der ganzen Welt, also von Asien, USA als auch viele europäische Anbieter.
00:02:39: Und VR-Line hatten, glaube ich, mehrere Dutzend terminierte Termine mit Kunden, die teilweise aus dem Ausland angereist sind, um sich die Technologie live anzuschauen.
00:02:53: um sich ein Bild zu machen und dann konkret auch in die Umsetzung mit uns zu gehen.
00:02:58: Also das ist wirklich der Schnellzug, auf den wir aufgesprungen sind.
00:03:05: Was ist die Veränderung, die auch der Markt gebraucht hat, dass man sagt, als wir vor sechs Jahren das erste Mal da waren, ich glaube, da war sogar, ich meine mich zu ändern, dass das noch Teil dieser Start-up-Szene auch gewesen ist.
00:03:17: Und heute, wir waren ja auch in der Halle, wo eben alle Anbieter der Exoskelette auch mit waren, das ist einfach wahnsinnig groß geworden.
00:03:25: Also was ist da in der Akzeptanz der Menschen auch passiert?
00:03:28: dass heute oder jetzt, ab und zu alles noch nicht so lange her, dass wir mittlerweile einfach diese Anfragen, diese Nachfragen dazu haben.
00:03:36: Also ich glaube, es sind drei wesentliche Faktoren, die jetzt zusammenkommen.
00:03:40: Das eine ist, dass die Produkte, die Exoscript als solche jetzt einfach ganz anders ausschauen, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist.
00:03:50: Also wenn ich mir die ersten Systeme auch bei uns anschaue, die waren deutlich größer, deutlich schwerer, auch komplexer in der Nutzung.
00:04:00: Das heißt, da war nicht auszudenken, dass ich das ja in wenigen Sekunden, wie es heute zum Beispiel möglich ist, an oder ausziehe, um dann bedarfsgerecht bei einer bestimmten Tätigkeit Unterstützung zu bekommen.
00:04:12: Und das hat die Leute einfach abgeschreckt, nachvollziehbarerweise.
00:04:17: Das wiederum, diese Entwicklung hat dazu geführt, dass deutlich mehr Personen, damit meine ich jetzt vor allem auch die Endnutzer, Nutzerinnen, also die Werke und Werkerinnen da draußen, gesagt haben, okay, wenn es so und so ausschaut, dann würde ich mir das mal anschauen, dann probier ich es doch mal aus.
00:04:32: Sind dann in ihren Unternehmen auf die Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder auf Health and Safety oder auch auf Personal zugänglich gesagt, hier können wir vielleicht mal so ein kleines Projekt starten.
00:04:42: Und damit haben auch mehr und mehr Unternehmen.
00:04:46: Das ganze Thema etwas greifbarer für sich verstehen können.
00:04:49: und es wurde, es kam aus dieser Welt des Abstrakten oder auch aus der Welt von Hollywood, was wir aufgehört haben hier Robert Downey Jr.
00:04:57: Iron Man etc.
00:04:58: raus in die Realität.
00:05:01: Ja, das ist der dritte Punkt, dass du deutlich mehr Unternehmen jetzt hast, die erkannt haben, auch sicherlich befeuert durch die Corona-Krise vor einigen Jahren.
00:05:11: Was passiert denn eigentlich, wenn wir bestimmte Personen im Unternehmen mal ausfallen für zwei oder vier Wochen?
00:05:17: Und was passiert, wenn sie vielleicht sogar dauerhaft ausfallen?
00:05:20: neue Kollegen, Kollegen, kann ich so schnell gar nicht anlernen, bekomme ich teilweise vielleicht auch gar nicht.
00:05:26: Hat also dazu geführt, dass auch dort ein Umdenken stattgefunden hat, im Sinne von, ja, was können wir auch tun, dass wir als Arbeitgeber interessant attraktiv bleiben, damit die Personen bei uns bleiben und auch da auch bei uns arbeiten können.
00:05:38: Und diese drei Faktoren, die haben zusammen, die passen auch gut zusammen, haben dafür gesorgt, dass die Exosled jetzt eben als Benefit, als Vorteil sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer wahrgenommen werden.
00:05:52: Ja, und auch mehr, mehr öffentliche Institute jetzt diesen Weg gehen, wie wir zum Beispiel zuletzt auch gesehen haben, auch auf der Aplass A, dass sogar die ersten Berufsmünassenschaften sogar anfangen, Exosled-Piloten zu finanzieren, was zum Beispiel vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre.
00:06:06: Wahnsinn.
00:06:07: Eigentlich sind sie ja verrückt, weil die Sache an sich war vor sechs Jahren genauso sinnvoll wie ... jetzt und heute.
00:06:16: Und wir haben jetzt, wenn man vermutlich mal drauf schaut, wären das sogar vor sechs Jahren noch mehr Tätigkeiten gewesen, für die das sinnvoll wären, als das vielleicht auch heute ist, wo wir immer mehr auch Dinge maschinell machen können.
00:06:29: Und trotzdem braucht der Mensch und die Gesellschaft und auch dieses ganze System Arbeitsschutz und Prävention im Stück weit auch Zeit und einen guten Markt, der das auch fördert.
00:06:40: Das ist schon eine verrückte Sache.
00:06:42: Absolut, also würde ich total das schreiben, was du sagst.
00:06:46: Und diese Zeit, die hat es gebraucht und die hat es auch gebraucht, weil da sind auf der einen Seite schon Fehler gemacht worden.
00:06:54: Also bestimmte Ideenkonzepte haben sich einfach auch nicht durchgesetzt, weil, wie gerade gesagt, beispielsweise zu klobig oder zu komplex oder ich gebe ein Beispiel, wir hatten auch mal eine Lösung gearbeitet, das war eine ganz Körperlösung.
00:07:07: wo quasi alle immer nachgefrechten gibt es vielleicht auch das.
00:07:10: Das hat sich zum Beispiel nicht durchgesetzt, weil da wiederum die Personen, also die Nutzenden, gesagt haben, jetzt bin ich ja wirklich hier von Kopf für Fuß eingebunden, da bin ich ja gar nicht mehr ich selbst.
00:07:21: Also dieses Streben auch nach, dass ich als Mensch weit und als Mensch wahrgenommen werden möchte, das hat zum Beispiel dazu geführt, dass diese Themen ja deutlich kleiner und auch teilweise konzeptionell anders dargestellt, wurden oder werden heute.
00:07:37: Und das im Laufe der Zeit, da heißt es ja wie oft im Leben, dann hast du die ein, zwei, drei Leute, die fangen an, die machen ihre Erfahrungen damit.
00:07:48: Du hast auf der selben Seite auch die Kritiker, das auch gut so, weil nur so entsteht halt etwas Gutes im Laufe der Zeit.
00:07:54: Aber was wir dann erfahren oder mitgekriegt haben im Laufe der Zeit ist, die Leute, die gesagt haben, ich grühe das mal aus, ich teste das mal.
00:08:02: wie waren zum Beispiel abends fitter als nach Hause gegangen sind oder die hatten noch mehr elan und das haben natürlich auch die kollegen kollegen mitbekommen das hat das unternehmen mitbekommen und dann fing es an aus einer Ich sag mal, intrinsische Motivationen wollte mal verstehen, was ist denn jetzt eigentlich anders bei dir?
00:08:18: Dann kann man sagen, warte mal, du machst dir das, du nutzt dir das Produkt, erzähl doch mal.
00:08:22: Und so kam man halt in einen Gesprächen, einen Dialog, der nicht aufgedrückt oder aufgezwungen wurde, sondern der von Personen, die selber überzeugt waren, selber initiiert wurde.
00:08:32: Und das braucht einfach Zeit.
00:08:35: Ja, da kannst du noch so oft sagen, probier das mal, das ist super.
00:08:40: Manchmal brauche es auch einfach die Zeit.
00:08:42: Richtig.
00:08:43: Was macht denn ein, du hast gerade schon gesagt, man kann ja auch Dinge kaputt machen.
00:08:49: Was macht, also welche Vorteile hat so ein Exoskelett, das ist schon ein bisschen angerissene, man ist fitter am Ende des Tages, also ist ein Exoskelette dazu in der Lage übermenschliches, ich stelle die Frage mal ein bisschen spitz, übermenschliches an Arbeitskraft zu erreichen?
00:09:06: oder wo sind auch die Grenzen von Exoskellen?
00:09:10: Ja, extrem gute Frage und auch super viel diskutiert, gerade zu Beginn.
00:09:15: Jetzt gerade wird es immer mehr klar, weil, wie gesagt, immer mehr Leute ein konkretes Bild vor Augen haben.
00:09:22: Also in unserer Wahrnehmung beziehungsweise in unserer Überzeugung als Zutex, als Autobock.
00:09:27: ist die Antwort nein.
00:09:28: Also ein Exotat ist nicht dafür da, die übermenschliche Kräfte zu geben oder auch, es gibt also ein schönes Wort in deutschen, eine Leistungsteigerung herbeizuführen.
00:09:38: Das ist nicht die Absicht.
00:09:41: Das ist das, was bei einigen Personen noch im Kopf ist, gerade wenn man sich einige Prototypen aus den fünftiger, sechstiger Jahren noch anschaut, wo ich dann zum Beispiel durch hydraulische Kraftübertragung auf einmal eine Lage war, ein Auto anzuheben oder ähnliches.
00:09:56: Das ist nie die Idee von dem industriellen Existlet gewesen, sondern die Idee ist, dass du in bestimmten Aktivitäten, also bestimmten Aufgaben, die du körperlich verrichten musst.
00:10:09: Das kann das Anheben von einem Objekt sein oder das kann das permanente Heben der Arme sein, wenn du vielleicht etwas bohren oder schrauben musst.
00:10:19: Es kann aber auch, dass das Laufen in Kombination mit allen dieser beiden genannten Tätigkeiten sein.
00:10:24: Wenn du also eine sich wiederholende Tätigkeit hast, die dich körperlich anstrengend und du sie so lange machen musst, ohne dass du ausreichend zwischendurch Ruhephasen hast, damit sich dein Körper erholen kann, dann wissen wir, an dann erkranken die Leute, dann gibt es eine sogenannte Muskelskeletterkrankung.
00:10:43: Ich bringe mal ganz gerne das Beispiel vom Sport.
00:10:46: Wenn man Muskeln aufbauen möchte, dann trainiert man eben sehr stark und man möchte die Muske diesen Anreiz geben, dass er eben wächst in der Form.
00:10:54: Wenn wir jetzt die Welt der Arbeit betrachten, dann wollen wir genau das eben nicht dauerhaft, dass der Anreiz permanent gegeben ist, sondern wir müssen schauen, dass die Ruhephasen ausreichend sind.
00:11:06: Und von einem Arbeitstag zum nächsten.
00:11:09: Das wurde mittlerweile verstanden.
00:11:11: Reichen die Ruhe Phasen in der Regel nicht.
00:11:13: Du bräuchts halt mehr Pause zwischendurch.
00:11:16: Und da kommt das Exkletten Spiel, weil es nimmt dir einen Teil dieser Belastung ab, die sonst auf deinem Körper wirken würde.
00:11:24: Und das ist der zweite wesentliche Effekt von den Systemen.
00:11:27: Es zahlt auch darauf ein, dass du dich ergonomisch korrekt bewegst.
00:11:32: Und diese beiden Faktoren in Kombination sorgen dafür, dass du weniger Belastung hast.
00:11:37: auf der Arbeiterzäuche und dadurch die Ruhephasen, die du hast, also quasi der Nachmittag, der Abend, die Nacht, der Morgen, ausreichend ist, sodass nur noch aktuell im Stand eben sehr gut davon ausgehen kann und muss, dass die Muskelsetterkrankungen, die du sonst bekommen würdest und der Wahrscheinlichkeit sich nicht bei dir etabliert wird als Mensch.
00:11:56: Ja, okay.
00:11:57: Aber wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, technisch wäre das möglich und setzlich quasi auch übermenschliche Kräfte zu schaffen durch Exoskelettern, was es ist, aus vielen Perspektiven, die sinnvoll ist, zu tun.
00:12:10: Eine davon ist sicherlich auch die Akzeptanz auch für den Anwender.
00:12:15: Absolut richtig.
00:12:17: Absolut richtig.
00:12:17: Technisch wäre es möglich.
00:12:20: Aber da ist die Frage, warum möchte man das?
00:12:23: Und würden es überhaupt die Nutzernutzerinnen akzeptieren?
00:12:26: Und da haben wir auch eine klare Antwort bekommen.
00:12:29: Da haben wir ein Stück weit eben auch Optionen auf, also bereitgestellt in den letzten Jahren.
00:12:35: Und uns ist aufgefallen, wir haben unsere Systeme, die wir weltweit in den Gebrauch geben, haben Nutzende eben beobachtet und gefragt, auf welche Einstellungen arbeitet ihr eigentlich?
00:12:48: Und da kam extrem oft raus, dass gerade bei den Männern, die sind am Anfang immer all in gegangen, wollten die Maximalpower schon nach wenigen Minuten.
00:12:57: haben sie gemerkt, okay, das ist mir dann doch zu viel und das natürliche Bewegungsmuster fühlt sich nicht mehr so natürlich an, weil ich halt eben dieser, dieser extrem starken Unterstützung habe, haben das dann runter geregelt, sodass man das wir herausgefunden haben, dass du teilweise nur auf der Hälfte der Maximalkraft arbeitest.
00:13:17: und dann wurde klar, okay, dass das gute Exoskelett, was auch in die dauerhafte, also in die dauerhafte und weltweite Nutzung gehen kann und wird.
00:13:27: Das ist ein System, was dir schon die Belastungsspitzen reduziert, die ich also fit und gesund hätte, was aber noch viel mehr, das ist viel wichtiger, komfortabel ist und sich an deine Bewegungen anpasst, sodass du dein natürliches, an sich ja eine regelsehr gutes Bewegungsmuster beibehalten kannst und dich maximal korrigierend einwirkt, wenn du dich zum Beispiel unergonomisch bewegst, aber mehr nicht, nicht mehr und nicht weniger.
00:13:54: Ja,
00:13:55: richtig.
00:13:56: Ja, verstehe.
00:13:58: Was macht denn so ein richtig gutes Exoskelett aus, insofern, du hast jetzt schon auch da ein paar Punkte genannt, nicht einschränkende Bewegungsmustern und vielleicht kannst du dann auch nochmal darauf eingehen, so ein Exoskelett kann ja auch Dinge kaputt machen, vermute ich mal.
00:14:17: Also es kann ja auch dazu führen, dass ich vielleicht falsche Bewegungsmuster mir aneigene oder dass ich dann durch, ich weiß es nicht, ich bin da keine Experte, oder durch ein anderes Bewegungsmuster, in dem Moment zwar gesund unterwegs bin, aber für alle Bewegungen, wenn ich das Exoskelett wieder ausgezogen habe, mir ein vielleicht falsches Bewegungsmuster oder falsche Belastung dort doch mal hinzufügen.
00:14:40: Vielleicht kannst du da nochmal so ein bisschen auf die Chancen und aber eben auch Risiken der Exoskelette mit eingehen, wenn sie einfach vielleicht keine guten Exoskelette sind.
00:14:51: Also das Risiko, was besteht ist, wenn du ein Konzept hast, was biomechanisch nicht sauber durchdacht ist.
00:15:01: Dann kann es dich anleiten, dass du vielleicht Bewegungen ausführst oder sagen mal, dass du ein Anreiz bekommst, Bewegungen auszuführen, die nicht natürlich sind.
00:15:12: Das sind zum Beispiel dich nicht auf natürliche Art und Weise mögst oder vielleicht zwackt und kämpft es irgendwo und du wirst in eine Art Zwangshaltung gebracht.
00:15:19: Und irgendwas, was an sich im Menschen ja gut funktioniert, bei der Bewegung wird verändert, obwohl es keinen Not gibt, das zu tun.
00:15:29: Das ist eine Gefahr.
00:15:31: Glücklicherweise, wenn man sich umschaut, haben das mehr und mehr der Anbieter da draußen besser und besser verstanden, weil, und jetzt kommt nämlich das Schöne, das geht nämlich einher mit dem Komfort von dem Produkt und auch mit der Nutzerakzeptanz.
00:15:50: Das heißt, wenn ich es zu verrückt gestalte, zu verrückt designe, zu komplex aufbaue, dann wirst du auch niemanden finden, der das Gerät dauerhaft benutzt.
00:16:00: Das heißt, die Gefahr einer falsch bewegen wird auch dadurch per se schon reduziert.
00:16:06: Die Chance wiederum, wenn du das richtig umsetzt und beispielsweise einen Anreiz gibst, nutzt doch mal zum Beispiel mehr die Beine beim Beugen und behalt den Oberkörper möglichst lange gerade.
00:16:20: Beide beispielsweise wie einem von unseren Rückensystemen, eine Brustplatte hasst, die sich eben so leicht aufrichtet, damit du unterbewusst einfach in der geraden Position verhasst, wie lange wie es ihm für möglich ist.
00:16:31: Die Chance ist, dass die Personen das schon nach wenigen Tagen Nutzung in der Regel spüren und merken.
00:16:38: Und dass sie per se jetzt sagen können, was es ist, aber merken, dass sie fitter sind.
00:16:42: Dass sie weniger Belastung auf den Rücken haben.
00:16:45: Dass sie, was wir zurückgespielt haben, zum Beispiel fitter nach Hause gehen, am Sport machen können.
00:16:51: Nicht mehr die Wärmeflasche beispielsweise brauchen.
00:16:54: Haben wir ganz aufgehört, wenn ich nach der Schicht nach Hause gehe.
00:16:58: Gehe ich wieder in die Badewanne, wo ich brauche, eine Wärmenflasche.
00:17:01: Es kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man nicht wirklich tief drinsteckt, wenn man z.B.
00:17:05: wie wir oft auch im Büro sitzt.
00:17:09: Dass es einen Großteil da draußen gibt an arbeitenden Menschen, die in ihrer Freizeit beschäftigt sind, das auszukurieren, was sie im Laufe ihrer Tätigkeit auf der Arbeit bekommen haben, an Schmerzen und Ähnlichem.
00:17:25: Und das Feedback, das kriegen wir jetzt doch mehr und mehr, dass wenn du ein geschicktes Design hast, mit guten Materialien und wenn du die Biomechanik, die Prinzipien, die es da gibt, im Fokus behältst, dass die Nutzerakzeptanz eine gute ist, eine hohe ist und dann glücklicherweise die Chancen automatisch sich breit machen, weil dann hast du nämlich die ersten ein, zwei, drei Nutzenden, vielleicht einem Team oder einem Standort, Die finden das gut, die akzeptieren das.
00:17:51: und irgendwann merken dann auch die anderen Kolleginnen und Kollegen, warum ist der Kollege eigentlich abends noch so fit?
00:17:56: Oder warum macht ihr die Dinge vielleicht auf einem kontinuierlichen Niveau, Wohnen gehen?
00:18:02: Ich bin irgendwie schon nach einer Stunde nicht mehr in der Lage dazu, weil Schmerzenkeder ähnlich ist.
00:18:06: Und dann fängt, dann fangen die Kollegen untereinander an, zu sprechen, sich auszutauschen, sich Tipps und Tricks zu geben.
00:18:13: Und dann setzt sich ein gutes Konzept in der Regel selbst mehr und mehr durch, weil es eine intrinsische Motivation gibt im Team, das zu akzeptieren.
00:18:22: Ah, okay.
00:18:24: Jetzt hast du gerade schon so einen Punkt genannt.
00:18:27: Das heißt, das Exoskelett fühlt beispielsweise dazu, dass ich ein bisschen gerade vom Oberkörper her bin.
00:18:32: Gibt es?
00:18:34: Und das muss ja so... so sanft passieren, dass wenn ich das anziehe, nicht sofort ein Störgefühl habe und sage, dass ich hier finde, aber das ist völlig unnatürlich.
00:18:42: Das heißt, ich muss ja ganz minimal eigentlich irgendwie, ich habe das jetzt das letzte mal angehabt, das war eben vor sechs Jahren, das heißt, ich bin da absolut nicht auf dem neuesten Stand, wie sich das anfühlt.
00:18:52: Welche Funktionen oder auch Körperhaltung fördert so ein gutes Exoskelett noch, die vielleicht bei vielen, vielen Menschen so ein bisschen hinten runterfallen oder nicht mehr so ganz korrekt ausgeübt werden.
00:19:08: Also du triffst im Prinzip die Nagel gerade auf den Kopf.
00:19:11: Der Trick ist, dass du eine Unterstützung gibst, die aber, man spricht da auch von der Kraftkurve, also die Unterstützung, die dann eben eintritt oder nicht eintritt.
00:19:23: die aber so, so sanft und so natürlich gestaltet ist, dass sie nicht abrupt an aus funktioniert, sondern dass sie sich langsam aufbaut und langsam wieder abbaut, weil dann ergibt sich ein natürlicher Fluss.
00:19:34: Ich verleicht das immer so ein bisschen wie wenn wir ins Wasser gehen und schwimmen.
00:19:39: Dann haben wir ein natürliches Bewegungsmuster, was wir beibehalten und es fühlt sich alles etwas leichter an, aber trotzdem sind wir diejenigen, die die Bewegung steuern.
00:19:47: Was bei den Exoskeletten, zum Beispiel, die wir jetzt auch in den letzten Jahren auf den Markt gebracht haben, deswegen im A und O-Stand war zum einen die Komponente, die Elemente, die am Körper irgendwo truschieren, also angebracht sind, wie zum Beispiel die Polsteinheiten
00:20:02: etc.,
00:20:03: die müssen eben sehr, sehr ergonomisch design sein, die müssen akumstativ sein, die müssen sich gut anfühlen.
00:20:11: Und gleichzeitig muss das, was dann an Entweder mechanische Kraft oder jetzt im neuesten System, was wir haben, auch mit Sensorik verbaut, ein sensorischer Kraft muss halt eben so ein- und ausgesteuert werden, dass du es als Person zwar schon mitbekommst, weil du möchtest ja auch einen Effekt spüren.
00:20:28: Aber es darf nie das Gefühl sein, dass du robotermäßig gesteuert wirst, sondern du bleibst immer im Diver sieht, wenn man so schön sagt, du bestimmst, was passiert und was nicht passiert.
00:20:39: Und in Zweifel kannst du auch einstellen, ob du ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger Kraft dämmen möchtest, weil du beispielsweise eine Tätigkeit hast, da musst du jetzt vielleicht mal dauerhaft die Arme über Kopf belassen, ne, für eine halbe Stunde oder was.
00:20:52: Dann ist es klar, dass ich da vielleicht ein bisschen mehr Unterstützung mir wünsche und dir auch einstellen möchte, als wenn ich beispielsweise eine sehr, sehr vielseitige Tätigkeit habe, wo ich permanent auch noch am Laufen bin, vielleicht mal die Bewegung mache, mal die Bewegung mache.
00:21:06: Und das muss das System mitgehen.
00:21:09: Das muss es mir ermöglichen.
00:21:11: Und gleichzeitig eben wie schon Seite schon so eingreifen, wenn ich jetzt in eine, ich nehme mal das Beispiel, in eine seitliche Drehung gehe und dann anfange mich nach vorne zu beugen.
00:21:23: Das ist mir dort aber auch schon gewisse Grenzen aufzeigt, weil das zum Beispiel eine extrem unergonomische Bewegung ist, sondern mich anleitet.
00:21:31: Dreh doch lieber die Füße mit ein, also dreh dich zum Objekt hin und benutzt lieber mal die Beine mit.
00:21:37: Und dieser Traildorf, das ist im Prinzip das, wenn einem das gelingt, dann hast du es geschafft, ein gutes System jetzt zu entwickeln und zu platzieren, was die Person, also die Nutzer, die Nutzerinnen da draußen, dann auch akzeptieren und nutzen werden.
00:21:52: Ich stoppe das System dann in dem Moment, wenn quasi so eine unergonomische Haltung passiert.
00:22:00: Also das tut es bei uns in dem Fall jetzt nicht.
00:22:03: Es gibt ja quasi einen ja so eine Art leichten Widerstand, wo du als Person immer stärker wirst, das zu überschreiben.
00:22:11: Muss auch so sein, weil könnte ja sein, dass du beispielsweise mal hinfällst, wo deine Notsituation bist, dann musst du ja immer stärker sein als das Gerede.
00:22:19: Aber was wir gemerkt haben, Und jetzt kommen wir ein Stück weit auf Verhaltenspsychologie auch zu sprechen.
00:22:25: Allein dieser leichte Widerstand, der reicht aus.
00:22:29: Es konnten wir durch Sensormessungen zum Beispiel belegen, dass du nach einigen Tagen der Nutzung unterbewusst anfängst, dann zu sagen, okay, dann mache ich doch lieber das, damit ich das nicht mehr spüre.
00:22:39: Und dann schenkt es an, dass du in eine richtige Haltung gebracht wirst.
00:22:45: Es ist im Prinzip das, was uns immer gesagt wird bei den Schulungen, wo ich bei den Heben und Trageschulungen, die es da draußen gibt, hebe lieber so, mach lieber das.
00:22:56: Was an sich genau richtig ist, das Problem ist nur, ich höre es in der Theorie und dann setze es vielleicht einmal um und dann geht es aber wieder in Vergessenheit.
00:23:04: Und wenn es uns jetzt aber gelingt, das Ganze permanent in den Tagesablauf einzubauen, der quasi Artokfeedback zu geben, in dem Moment, wo es auftritt, Und du merkst, wenn ich das verändere, dann ist es leichter.
00:23:17: Dann fangen wir an, die Haltung zu regieren, bzw.
00:23:20: wieder eine Gesundheit zurückzubringen.
00:23:23: Und das wiederum, das resoniert bei den Leuten auch dauerhaft.
00:23:25: Das ist dauerhaft zu nutzen.
00:23:27: Ja, das ist total schön, dass du das auch mal in den Kontext der Schulung bringst.
00:23:31: Weil das macht ja die Schulung, die wir nur hören und sehen im Zelt zwar auf einer Folie, aber das macht das einfach spürbar.
00:23:38: Das ist ja total spürbar.
00:23:39: und dann hast du überall mit dem System so kleine Nudges, die dich einfach so Stück für Stück dahin stupsen, wo du am Ende des Tages sehr gesundheitsförderlich arbeiten kannst.
00:23:48: Absolut richtig.
00:23:49: Oder nicht, das ist halt sehr cool.
00:23:52: Welche unterschiedlichen Exoskelette gibt es und habt ihr auch im Portfolio?
00:23:55: Wie unterscheiden wir dich?
00:23:57: Also im Prinzip kann man dort zweifach unterscheiden.
00:24:01: Zum einen hast du Exoskelette, die bestehen vornehmlich aus.
00:24:06: Also da hast du ja feste Elemente wie Aluminium oder Titanium in unserem Fall, die eben dafür sorgen, dass bestimmte Belastungen wirklich auch umgleitet werden durch die Struktur des Systems.
00:24:20: Und auf der anderen Seite hast du da dann wiederum auch Soft-Elemente, die bestehen eher aus Textil.
00:24:28: Die haben nicht die Entlastung zur Unterstützung, können sie auch gar nicht, sondern die haben dann eher eine Stabilisierungsfunktion.
00:24:35: Und je nachdem, was ich jetzt eben zu tun habe, muss ich beispielsweise viel heben, also mich viel nach vorne beugen und auch mechanisch Objekte aufnehmen.
00:24:46: immer wieder, bin ich vielleicht eher besser geraten mit der mechanischen Lösung.
00:24:51: Stehe ich aber beispielsweise nur ... an der Werkbank und arbeite vor mir hin und habe einfach die Herausforderung, dass ich halt im Laufe des Tages vielleicht leicht nach vorne sammelsacke, dann kann auch eine Textilösung eben das Mittel der Wahl sein.
00:25:05: Und auf der anderen Seite hast du die Klassifizierung zwischen rein mechanischen Lösungen, wie der Name schon sagt, da hast du meistens, wer eine Gasdruckfeder oder eine Expandeeinheit oder ähnliches.
00:25:16: Und wir selber sind der Motor so gesehen, also wir als Menschen.
00:25:20: Und dann aber auch ergänzend dazu gibt es sogenannte aktive Systeme.
00:25:26: Da hast du einen kleinen Motor dabei, da hast du vielleicht auch eine Sensorik dabei, wie das Produkt, was wir zum Beispiel auch auf der A plus A rausgebracht haben, was im Prinzip mehr oder weniger die gleiche Kaffee gibt wie unsere mechanischen Lösungen, die wir schon draußen haben.
00:25:41: Aber durch die Sensorik-Barschitzweise gibt es dir diese Unterstützung und im Moment wo du sie brauchst.
00:25:46: und nicht an aus, also nicht permanent oder nicht permanent, sondern das System merkt zum Beispiel, ah okay, du bäuchst dich jetzt nach vorne und du bleibst in der Position, also scheinbar verhasst du, arbeitest irgendwie oder musst irgendwas anheben oder irgendwas rotieren, dann gibt es jetzt ja im Millisekundenbereich mehr Unterstützung, sodass du in dieser Position eine Entlastung der Wandscheime entferst.
00:26:09: Und diese beiden Welten, also Rigid vs.
00:26:12: Soft und Aktiv vs.
00:26:13: Passiv, also mechanisch vs.
00:26:15: mit Motorbetrieben, sind die vier groben Kategorien, die wir auch gerade sehen, die sich da im Markt gerade durchsetzen.
00:26:23: Woher weiß man denn, was das Richtige für einen im Unternehmen ist?
00:26:27: Das ist die absolute Königsfrage hier an der Stelle.
00:26:31: Sie antwortet, es kommt darauf an.
00:26:32: und Gewehrungsbeurteilung.
00:26:34: Es ist fast wie über den Juristen, es kommt ganz darauf an.
00:26:39: Also, was wir jetzt gemerkt haben, was wir gespürt haben, ist, bündlicherweise gibt es doch mehr und mehr Wissen, was sich der Markt etabliert, wo die groben Konzepte und die groben Player auch schon verstanden wurden durch die Unternehmen da draußen.
00:26:56: Trotzdem ist der Ausgangspunkt bei jeglichen Diskussionen, für unsere Dafürheiten als Zudex, dass du erst mal verstehen musst, okay, was ist denn das überhaupt für eine Tätigkeit, die ich hier entlasten möchte?
00:27:10: Also was machen die Leute wirklich?
00:27:12: Das muss erst mal klar beschrieben werden.
00:27:14: Dann muss die zweite Frage sein, gibt es denn technische Lösungen, um dort zu unterstützen, also im Sinne von der Hebehilfe oder ähnliches?
00:27:24: Weil das gehört auch zu weit dazu.
00:27:27: Das Exoslet per se, das kann sehr viele Dinge sehr gut machen, die Leute auch sehr gesundheiten.
00:27:32: Es ist aber auch nicht der goldene Graal, den ich jetzt per se überall reinbringen sollte als Porsche-Lösung, sondern ich sollte immer dem sogenannten Top-Prinzip, also technologische, organisatorische und dann persönliche Maßnahmen ergreifen.
00:27:45: Das als zweite Frage kann ich technisch oder organisational was umsetzen, wenn die Frage oder die Antwort da nein ist aus diversen Gründen.
00:27:54: Dann kommt das Thema Exoclet in Spiel.
00:27:56: und hier hilft es ungemein, dass ich entweder auf den Hersteller, also wir zum Beispiel uns dann zugehe, weil wir in den letzten Jahren und mehreren Zehntausend Projekten schon sehr viel gesehen haben, wo wir sehr früh sagen, das macht Sinn oder aber auch, dass die Kunden teilweise überrascht, dass wir das sagen, nee, das macht keinen Sinn, weil das und das an Tätigkeiten wird nicht unterstützt.
00:28:20: Das schaut doch lieber mal lieber an die Richtung oder die Richtung.
00:28:23: Weil das Anliegen von uns ja auch ist, dass die Kunden, die Kundinnen, die Partner von Sdauer hauptgutlich werden.
00:28:30: Das wäre eine Option.
00:28:31: Und die zweite ist, es gibt in der Tat.
00:28:34: auch jetzt, was mich total freut, auch mehr Institute, zum Beispiel einzelne Berufsgenossenschaften in Deutschland beispielsweise, die einzelne Programme ins Leben gerufen haben, wo ich auf der Website zum Beispiel finde, ich nehme mal das Beispiel von der BG Bau, fährt mir gerade ein, wenn ich zum Beispiel sage, ich habe eine Tätigkeit, da muss ich viel, viel die Arme beispielsweise heben oder ich muss viel aufheben, dann habe ich die Möglichkeit durch die BG finanziert, dass ich mir bestimmte Exosysteme einmal co-finanzieren lassen kann, wir diese auszuleihen, wirklich zu nutzen und eine Entscheidung zu treffen, ist das was dauerhaft für mich ja oder nein.
00:29:13: Und die BG hat dort nämlich schon eine kleine Vorauswahl getroffen, hat im Prinzip also schon Vorarbeit für mich gemacht, weil sie schon gesagt hatten, welche nehmen wir auf und welche nehmen wir nicht auf.
00:29:23: Da gab es bestimmte Kriterien, die vornehmlich auf das Thema Sicherheit und gesundheit des Körpers eingezahlt haben, ist zum Beispiel ein zweiter Weg, der gut funktioniert und gut angenommen wird.
00:29:35: Ja, okay, verstehe.
00:29:38: Wie, jetzt ist ja der Volk... dass exoskelette oder auch euer system im unternehmen gut genutzt wird hängt ja von der akzeptanz des nutzers ab.
00:29:49: wie fördert ihr das?
00:29:51: oder wie habt ihr es geschafft dass eure systeme dann auch in der betrieblichen praxis einfach.
00:29:57: genutzt werden?
00:29:58: also nicht nur da sind wir kennen das insbesondere auch oft von hebehilfen.
00:30:01: die stehen dann da und sind dann irgendwie da und dann sind die zwar da und beschafft aber ganz viele denken sich bevor ich die hebehilfe jetzt wieder verwende kann ich auch irgendwie zwanzig kilo so hochheben und das ist ja ein reales scenario was tagtäglich da draußen stattfindet.
00:30:15: wie wie schafft ihr es?
00:30:16: oder wie habt ihr es geschafft die akzeptanz auch herzustellen sodass diese das thema auch wirklich genutzt werden.
00:30:24: Also da muss ich auch direkt dazu sagen.
00:30:26: Wir schaffen das auch nicht jedes Mal.
00:30:29: Wir wünschten uns, wir würden es jedes Mal schaffen.
00:30:31: Wir hätten auf jeden Fall schon einen großen Schritt.
00:30:33: Wir schaffen es aber mehr und mehr.
00:30:34: Und was uns aufgefallen ist, die Erfolgsfaktoren, die bei diesen erfolgreichen Projekten immer zum Tragen kommen, die zahlen im Prinzip ja auf drei Ebenen ein.
00:30:44: Das eine ist, das Unternehmen selber muss ein wirklich ernsthaftes Impresse daran haben, etwas zu verändern.
00:30:52: Und das ist nicht nur so.
00:30:53: der Herr gesagt, das darf nicht einfach nur niedergeschrieben sein, aber außer den Worten folgen da keine Taten, sondern das Unternehmen muss wirklich dahinter stehen.
00:31:01: Ich gebe noch ein Beispiel, was ist denn der Grund, dass wir zum Beispiel bei IKEA in über twenty-fünf Ländern schon ja fast ein tausend Systeme platziert haben.
00:31:10: Es ist, weil das Unternehmen voll dahinter steht und sagt, die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig.
00:31:15: Daraus ladet sich dann der zweite Punkt ab.
00:31:18: gebraust sowohl auf der Seite vom Hersteller, also in dem Fall jetzt uns hier, Sudex, Ottobock, als auf der Seite vom Unternehmen brauchst du jeweils eine Person, die das Projekt Exoskelett initial annimmt und als Projektleiter, das vielleicht ein bisschen übertrieben gesagt, aber als Ziel, als Dreh- und Angelpunkt zumindest dafür sorgt, dass die ersten Schritte, die wir dann immer gemeinsam gehen, auch sauber umgesetzt werden und auch werden können.
00:31:46: Also auch die Legitimation beispielsweise, dass ich überhaupt die Möglichkeit bekomme, es ist nicht nur unbedingt Budget, es ist auch die Zeit dafür, mich darum kümmern zu können.
00:31:55: Gerade in der ersten Woche, wo es dann vielleicht auch mal eine kleine Schulung dann im braucht, also wo ich dann mal zwei Stunden zusammenkommen muss,
00:32:01: etc.,
00:32:03: also in solchen Dingen darf es halt nicht scheitern.
00:32:05: Also eine Person, die sich dafür sorgt, den ganzen Wagen ins Rollenzirkungen zu beginnen.
00:32:11: Und das Dritte ist in der Tat der direkte, ehrliche Austausch auch mit den Nutzern selber, die zugänglicherweise viel zu oft entweder zu spät eingebunden werden oder gar nicht eingebunden werden.
00:32:26: Und dann wundert man sich, okay, warum nützt denn keiner das?
00:32:28: Das ist das Gleiche bei Existletten, wie es bei allen anderen Tools oder Innovationen draußen ist.
00:32:34: lasst uns die die Menschen, die es nutzen sollen, Vernachtungen mit einbinden, auch zu Mitentscheidern machen.
00:32:41: Bei ganz oft ist es zum Beispiel so, gibt man ein Beispiel, dass der Kunde des Unternehmens sagt, ich hätte von euch gerne zwei Optionen von zwei Exoskeletten, weil wir ein sehr breites Portfolio haben, weil wir wissen noch gar nicht, was ist richtig ist, lass uns doch die Nutzer entscheiden lassen, was sie mehr bevorzugen.
00:32:58: denn hast du teilweise eine Vermutung, eine These, ein bisschen überrascht, dass die natürlich in einem Teil zutriften.
00:33:04: In anderen Teilen sagen die Nutzer aber, ja, das hilft mir, aber ich merke, ich mache eigentlich viel mehr das und das und das und das, was oft auch die Unternehmen gar nicht so offen schön haben.
00:33:12: Die Nutzer aber wissen und sich dann in intrinsischen Scheinen, deswegen hätte ich gerne lieber das System, weil das nutze ich auch Tag einen Tag aus.
00:33:19: Und wenn diese drei Dinge als Unternehmen eine Führungskraft, die es vorantreibt und die Nutzen zusammenkommen, Das Ganze nur noch unterstützt wird, wie bei uns durch die Ergonomie-Kolleginnen, also die Sportwissenschaften oder Physiotherapeuten, die jedes einzelne Projekt bei uns am Anfang begleiten.
00:33:34: Das ist ein Standard bei uns.
00:33:36: Dann wird ein Schuh draus und dann hast du zumindest eine sehr, sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass es ganz auch gut ins Laufen kommt.
00:33:42: Wie gesagt, es klappt nicht in hundert Prozent der Fällen, weil dann auch noch andere Faktoren zum Tragen kommen, politische oder auch wirtschaftliche Faktoren hier und da.
00:33:51: Aber es ist zumindest ein Garant, wo wir gemerkt haben, Wenn das zusammenkommt, gibt es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Thema auch dauerhaft ins Laufen kommt beim Unternehmen selbst.
00:34:01: Ja, okay, verstehe.
00:34:02: Ja, das macht an sich natürlich total Sinn.
00:34:06: Aber dass sie die Erkenntnis hat.
00:34:09: die braucht auch Zeit, sich dann dann auch entscheiden zu können, um da eine hohe Akzeptanz zu haben.
00:34:14: Hat uns nur sieben Jahre gedauert.
00:34:16: Und ich
00:34:16: würde verwundet bleiben ohne das jetzt genau zu wissen.
00:34:19: Ihr seid auch noch nicht am Ende, ne?
00:34:21: Nein, nein, das entwickelt sich permanent weiter.
00:34:23: Das ist aber auch das Schöne, dass es halt eine Reise ist, auf der wir uns dabei geben haben, die beschreiten wir fortan.
00:34:29: Und gerade in der heutigen Zeit merkst du, es gibt Was sind total Freude?
00:34:33: Mehr und mehr Wissen da draußen.
00:34:35: Es gibt mehr Interesse da draußen und es wird auch systematischer und das macht wirklich Spaß, weil es ein Thema ist, wo der Purpose, also der Sinn und Zweck so klar ist.
00:34:47: Also wenn wir Erfolg haben mit dem, was wir hier tun, dann gibt es weniger Rückenschmerzen, es gibt weniger Schuldeschmerzen, weniger Nackenschmerzen und die Leute können eben auch im privaten dem nachgeben, was sie gerne machen.
00:35:01: Also ich persönlich habe wenige Punkte, die so einen Purpose mit sich bringen, wenn du den wuflichen Erfolg auch mit dem wohlbefindenden kombinieren kannst.
00:35:09: Ja, auf jeden Fall.
00:35:10: Habt ihr KI verbaut in eurem System?
00:35:14: Oder findet dort KI-Elemente enthalten?
00:35:19: Also bei den mechanischen Systemen beziehungsweise bei den Soft-Systemen, Textilesystemen, die ich ansprach, in der Form nicht, die können es nicht.
00:35:28: Es gibt auch Kunden, die wollen das noch gar nicht, also da bedienen wir auch ganz gezielte Marken mit.
00:35:34: Unser neuestes System, was wir rausgebracht haben, jetzt auch auf der A plus A, das ist jetzt eher als mal in der Lage, dass eben diese Elemente auch nutzt.
00:35:42: Da geht es zum Beispiel auch darum, Bewegungsmuster zu erkennen.
00:35:45: Das System passt sich dann quasi dir an, weil du bewegst dich vielleicht anders als ich das tun würde beispielsweise.
00:35:51: Und vor allem kommt es immer mehr zum Tragen in unserem digitalen Produkt jetzt mit, was wir anbieten, wo du als Nutzende als Nutzer auch mal siehst, ja, wie bewege ich mich eigentlich oder was hebe ich eigentlich oder wie ist überhaupt mein Bewegungsmuster und was, wann und sollte ich tun, um dann zum Beispiel nach einem harten anstrengenden Tag vielleicht auch dagegen zu wirken.
00:36:15: Das muss zum Beispiel gar nicht unbedingt die Nutzung von einem Existlet sein.
00:36:19: Es kann auch sein, wenn du dich jetzt den ganzen Tag über nach vorne gebeugt bewegt hast, dass du Ja, eine gescheite Schulung angezeigt bekommt, auf dich abgemünzt, macht immer die in die Übung am Nachblick oder am Abend, um die Gegenspieler zu aktivieren.
00:36:33: Und das alles ist durch KI mittlerweile möglich für jeden Nutzen, für jeden Nutzen selber.
00:36:41: Und da merken wir, dass das für eine totale Anklang, weil das ein konkretes Beispiel ist, was die Leute sehr schnell verstehen, weil sie auch den persönlichen Nutzen daraus sehr, sehr schnell herausziehen können, dass es wieder auf ihr Wohlbefinden einzahlt.
00:36:57: Und damit sind die ersten Schritte gemacht, haben wir das erste Stück rausgebracht.
00:37:01: Und ich denke, das wird uns auch massiv in den nächsten Jahren beschäftigen, dass du halt mehr und mehr die Systeme miteinander kommunizieren lässt und am Ende noch individueller eine Lösung für den einzelnen Werker da draußen kläst.
00:37:16: Ja, sehr cool.
00:37:18: Wenn man jetzt in seinem Unternehmen noch keine Bewegungspunkte damit gehabt hat, aber eben Tätigkeiten, wo es durchaus sinnvoll sein könnte, sich mal anzuschauen, macht ein Exoskelet für uns nicht auch hier Sinn.
00:37:30: Was kann man dann tun?
00:37:31: Also kann man sich einfach bei euch melden, wie könnt ihr da helfen?
00:37:34: Auch gerade vielleicht, wenn man sich noch ganz, ganz, ganz am Anfang seiner persönlichen Exoskeletreise befindet.
00:37:41: Also gibt es zwei Möglichkeiten, man kann entweder auf die für einen zuständige Berufsmissenschaft zugehen, weil wie gesagt, da gibt es auch schon sehr viel Wissen mittlerweile, was sich breit gemacht hat.
00:37:51: Die kennt auch uns sehr gut, weil wir da einen sehr engen Austausch sind oder es ist bestimmt natürlich eine Möglichkeit, auch direkt mit uns Kontakt aufzunehmen.
00:37:59: Wir haben ein Team.
00:38:00: dass dafür zuständig ist, erst mal zu verstehen, welche Arbeitsplätze und welche geht's eigentlich, dann geht's auch in der Tat um eine Sinnhaftigkeitsprüfung.
00:38:10: Werden Sie ja gerade schon, ist es überhaupt das probate Mittel oder wird der Versuch etwas einzusetzen, was gar nicht funktioniert nachweislich?
00:38:18: Und wenn das dann durchlaufen ist, das verfolgt eine Regel durch ein kurzes Telefonat, manchmal auch durch einen persönlichen Austausch, dann leiten wir da raus sehr schnell ab.
00:38:28: dass die Unternehmen, die Interesse haben, die Möglichkeit bekommen, vielleicht über eine kleine Teststellung oder eine kleine Pilotierung das Ganze einmal selber an live kennenzulernen.
00:38:38: Damit meine ich vor allem auch wieder die Nutzenden, die müssen wir nämlich sofort ans Boot holen, die müssen ins Ausbrüllen, im eigenen Leib.
00:38:45: Die testen das Ganze vielleicht mal zwei oder vier Wochen und dann hast du in der Regel ein sehr klares schnelles Feedback ja oder nein.
00:38:53: Machen wir weiter, dann machen wir nicht weiter.
00:38:56: Und dann geht es ganz klassischerweise in eine kleine Projektplanung, wo man dann auch sagt, okay, wie nehmen wir uns jetzt die Reise vor?
00:39:05: Welche Standorte, welche Teams wollen wir wann mit einbinden?
00:39:09: Und was wir dann nämlich merken ist, daraus gibt es sich dann Wiesenstein, den man ins Wasser fallen lässt, Kreise, die sich jetzt immer mehr auftun, wo du halt oft Akzeptanz hast, dann meine ich schon auch keine Akzeptanz, aber es gehört auch zu Reisen dazu.
00:39:23: Und dann entwicklt sich aber ein selbstlernen System, wo die Nutzenden sich dann selber in der Tat unterstützen und der Aufentfussunternehmen als solches dann doch weniger ist als viele am Anfang denken, wenn ich das erst mal angestoßen habe.
00:39:38: Ja, okay.
00:39:39: Ja, das klingt spannend, ich glaube für diejenigen, die jetzt Hier zugehört haben, prüft es mal, schaut euch das an.
00:39:46: Ich glaube, wir haben da eine großartige Möglichkeit, auch Belastung zu reduzieren.
00:39:50: Und es wird die Technologie, du hast geschrieben, wird besser, besser und besser und damit auch anwendbarer und die Akzeptanz zum Tragen dieser Systeme steigen.
00:39:58: Das finde ich richtig gut.
00:40:00: David, danke, dass du da warst.
00:40:02: Ich wünsche euch beide
00:40:03: richtig viel Erfolg und eine immer größer werdende Fläche auf der Aplus A in zwei Jahren und da werden wir uns dann verspielen, dass es wieder so ist.
00:40:13: Und dann ändern wir auch den Eindruck, dass du mal ein aktuelles System anziehst.
00:40:19: Das kriegen wir hin, freuen.
00:40:20: wir Ritzen drauf.
00:40:20: Klasse.
00:40:23: Danke, Anna.
00:40:26: Vielen Dank, dass du heute wieder dabei warst.
00:40:28: Wenn dir gefallen hat, was du heute gehört hast, dann war das nur die Kostprobe.
00:40:32: Wirst du wissen, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann gehe jetzt auf www.wandelwerker.com-termin und buche dir einen Termin.
00:40:41: In diesem fortyfünfminütigen Beratungszusprich wird eine Strategie für dich erstellt.
00:40:45: Du erfährst, in welchen Schritten du an der Einstellung der Menschenunternehmen arbeitest, sichere Gewohnheiten scharfst und somit die Arbeitsunfälle nachhaltig reduzierst.
00:40:55: Vergiss eine Sache bitte nicht.
00:40:57: Wenn seit Jahren die Unfallzahlen bei dir stagnieren, Dann verbessert sich der Zustand nicht von alleine.
00:41:02: Du brauchst einen Berater, der dir zeigt, welche Schritte du befolgen sollst und welche lieber nicht.
00:41:08: Wir haben Geschäftsführer an Sicherheitsingenieuren und Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei geholfen, die Sicherheitskultur in deren Unternehmen und bei deren Kunden zu verbessern.
00:41:19: Als Kooperationspartner des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit liegt es uns am Herzen, dir das notwendige Handwerkszeug auf dem Weg zur Vision Zero zu zeigen und bei der Umsetzung zu unterstützen.
00:41:31: Wenn du wissen willst, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann sichere dir jetzt unter www.wandelwerker.com-termin deinen persönlichen Termin.