00:00:00: Die Wandelwerker
00:00:00: haben eine Mission, den
00:00:02: Arbeitsschutz in den Unternehmen auf ein neues Level heben.
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Wandelwerker Podcasts.
00:00:08: Den ersten deutschen Arbeitsschutz-Podcast wird ganzheitliche und innovativ ideen für den Arbeitsschutz.
00:00:13: Heutzutage können Informationen schnell gegeben werden.
00:00:16: Experten,
00:00:17: die mit neuen
00:00:17: strategienen Methoden arbeitsunfalle nachhaltig reduzieren, sind gefragter der Nehe.
00:00:22: Die Wandelwerker zeigen Geschäftsführer, Sicherheitsingenieurin
00:00:25: und Fachkräftruppe arbeiten
00:00:27: sich Schritt für Schritt, wie genau
00:00:28: das funktioniert
00:00:29: und wie damit den stagnierenden Unfallzahner in Ende gesetzt wird.
00:00:33: Es gibt keinen Grund, länger
00:00:34: zu warten.
00:00:35: Jetzt ist der Zeitpunkt, um Arbeitsunfalle
00:00:37: zu reduzieren.
00:00:40: Hallo und herzlich willkommen hier zu einer neuen Podcast-Polge im Wandelwerker Podcast.
00:00:44: Ich habe heute wieder einen tollen Gast im Interview und begrüße ganz herzlich Alissa Mentrop.
00:00:49: Hallo.
00:00:50: Hi.
00:00:51: Ja, danke für die Einladung, dass ich dabei sein kann bei eurem tollen Podcast.
00:00:56: Ich bin Alisa, ich bin Psychologin, arbeite im Institut für Psychologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und promoviere dort aktuell in der Arbeits- und Organisationspsychologie.
00:01:08: Ja, ich glaube, wir haben Psychologie generell in der Arbeitswelt oder... Ja, nicht ganz in der Arbeitswelt, sondern mehr im Arbeitsschutz erhält mehr und mehr Einzug.
00:01:20: Ich kann jetzt zum Beispiel aus unserer Perspektive sprechen, wir haben natürlich hier nicht nur Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die in den Unternehmen unterwegs sind, sondern eben auch ganz viele Arbeits- und Organisationspsychologen, weil natürlich auch die Unternehmen da draußen feststellen, ja nur mit dem reinen technischen Arbeitsschutz kommen wir nicht in eine Kulturstufe drei und vier auf der Bradley Kurve, da brauchen wir.
00:01:39: auch so psychologische Themen und verhaltensorientierte Themen, wo es eben ohne den Menschen gar nicht geht.
00:01:45: Und du hast ein Thema für den Podcast heute mitgebracht oder wir haben uns für ein Thema für diesen Podcast entschieden, wo es um das Thema interkulturelle Psychologie geht.
00:01:57: Du hast in diesem Thema dein Masterstudium abgeschlossen.
00:02:01: Für mich war es das erste Mal, dass ich so diesen Begriff zusammengehört habe, also interkulturell und Psychologie.
00:02:07: Vielleicht kannst du so ein bisschen was dazu sagen.
00:02:09: Was ist das?
00:02:10: Was lernt man dort in der Masterstudie?
00:02:13: Was ist interkulturelle Psychologie?
00:02:16: Genau, also ich habe den Masterschwerpunkt in Osnabrück gemacht.
00:02:20: Das ist tatsächlich auch ein ziemlich einzigartiger Studiengang.
00:02:23: Die gibt es nur dort in ganz Deutschland.
00:02:25: und der beinhaltet insbesondere drei Schwerpunkte in der Psychologie.
00:02:30: Das ist zum einen die Arbeits- und Organisationspsychologie oder auch interkulturelle Wirtschaftspsychologie.
00:02:35: In dem Fall, dann gibt es noch die Kultur vergleichende Sozialpsychologie und die Entwicklungspsychologie, die wir uns da genauer anschauen, also direkt drei Anwendungsfelder der Psychologie, die ich da auch im Studium gelernt habe und weiter vertiefen konnte.
00:02:52: Interkulturell, das stimmt.
00:02:53: Das ist natürlich erstmal etwas, das ist verwirrend, wenn das so mit dem Begriff Psychologie zusammenfällt.
00:02:59: Wenn man sich jetzt die Definition von Psychologie anguckt, geht es dort eben um menschliches Erleben und menschliches Verhalten.
00:03:06: Und in der interkulturellen Psychologie gucken wir uns genau diesen Aspekt nochmal mit der Perspektive in unterschiedlichen Kulturen an.
00:03:14: Wir gucken also auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Menschen in ihrem Erlebung und Verhalten.
00:03:21: aus unterschiedlichen Kulturen, mit unterschiedlicher Prägung, unterschiedlicher Sozialisierung, Erziehung und so weiter und sofort.
00:03:30: Okay.
00:03:30: Das waren ja drei Punkte, die du quasi, oder drei Fachrichtungen, die du im Arbeitsschutzgelehrt hast.
00:03:35: Einmal das Thema Arbeitsorganisation, Psychologie.
00:03:37: Ich glaube, da können die meisten noch was gut anfangen.
00:03:41: Das zweite war Sozialpsychologie.
00:03:45: Ich glaube, auch damit können die meisten noch was anfangen.
00:03:49: Und das dritte war
00:03:50: Entwicklungspsychologie.
00:03:57: Da geht es um die Entwicklung im Leben des Menschen, von klein auf, also ich sag mal direkt nach der Geburt, Baby, bis hin über das Kindes- und Jugendalter, zum Erwachsenenalter und letztendlich auch das Ruhralter, also Seniorenalter.
00:04:12: Okay, und das ist im Grunde genommen alles dort enthalten, immer mit dem Fokus auf dieser interkulturellen Psychologie.
00:04:18: Das heißt, wie ist es nicht nur bei uns, also bei uns innerhalb vielleicht Deutschland oder auch Europa, wo vielleicht auch noch Ähnlichkeiten vorhanden sind, sondern eben auch in ganz, ganz verschiedenen interkulturellen Kontexten.
00:04:32: Okay, verstehe.
00:04:35: Was hat dich damals dazu bewogen oder motiviert, genau sich für dieses Studium zu entscheiden?
00:04:41: Du hast gesagt, das ist einzigartig.
00:04:42: Da gibt es vermutlich dann nur einmal oder wenige Male in Deutschland.
00:04:46: Wie bist du damals da hingekommen?
00:04:48: Also tatsächlich war ich erst im Bachelor in Psychologie, der ist ziemlich allgemein gewesen, hat so alle möglichen Anwendungsfelder der Psychologie mit aufgegriffen.
00:04:58: Und dann war ja die Frage, was möchte ich eigentlich später werden?
00:05:01: Die meisten wollen Therapeuten werden.
00:05:02: Therapeuten ist natürlich der Hauptschwerpunkt, den die meisten Psychologiestudierenden auch auf jeden Fall... einschlagen wollen.
00:05:10: Bei mir war es so, dass ich recht schnell festgestellt habe, dass das nicht so mein Berufsweg ist.
00:05:15: Ich möchte nicht nur mich mit den extremen Störungen auseinandersetzen, mich selbst damit auch tatsächlich nicht zu stark belasten.
00:05:23: Und deswegen habe ich das nicht so als das Berufsziel Top Eins gesehen für mich persönlich und habe dann überlegt, was könnte ich sonst machen und habe recht schnell auch von dem Zweig der Wirtschaftspsychologie erfahren.
00:05:37: Das war so der erste Weg.
00:05:38: Ich habe dann auch praktikal in dem Bereich gemacht, mich da weitergebildet und fand davor allen die Prävention von psychischer Gesundheit sehr interessant.
00:05:46: Also Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, was meiner Meinung nach einfach noch total unterrepräsentiert ist.
00:05:53: Und aber wie du ja auch schon am Anfang des Podcasts gerade gesagt hast, immer mehr wird.
00:05:57: Also es wird immer mehr in den Fokus gerückt, auch auf die Gesundheit am Arbeitsplatz zu gucken, nicht nur die Körperliche.
00:06:02: sondern auch eben der psychische Aspekt.
00:06:04: Und das fließt ja dann auch in allen möglichen Bereichen mit, wie auch in der Arbeitssicherheit und im Arbeitsschutz.
00:06:10: dann später.
00:06:12: Und dann bin ich eben dazu gekommen, da zu recherchieren, was kann ich so machen?
00:06:16: Und kam dann noch auf diesen Studiengang in Osnabrück mit der interkulturellen Psychologie, der sich total spannend angehört hat.
00:06:23: auch nicht viel davon gehört von dem Studiengang und war dann aber ganz angetan davon, dass es zum einen mehrere Anwendungsfelder direkt mit aufgreift und zum anderen aber auch diese innovative Perspektive mit reinbringen.
00:06:34: zu gucken, wie unterscheiden wir uns eigentlich innerhalb unterschiedlicher Kulturen zwischen Kulturen und Kultur bedeutet in dem Fall nicht mal nur... den Vergleich zwischen Ländern zu ziehen, sondern es gibt auch Kultur innerhalb eines Landes.
00:06:49: Unterschiedliche Gruppen, Traditionen und Rituale, unterschiedliche Wertvorstellungen vom Individuum über Gruppendynamiken, Vereine und so weiter hinaus bis hin zu den nationalen Vergleichen.
00:07:01: Klar, jetzt zum Beispiel Vergleiche zwischen Deutschland, Polen, afrikanische oder asiatische Länder, dann aber auch noch darüber hinaus.
00:07:09: Also Kultur kann auch noch über Länderglänzen hinausgehen und das ist so wahnsinnig spannend in meinen Augen.
00:07:14: Und das hat mich dann dazu bewogen, diesen Studiengang einzuschlagen, auch noch so ein bisschen mit Neugier und Unwissen.
00:07:21: Und mittlerweile würde ich sagen, es ist einfach ein super Thema, was immer mehr präsentiert werden sollte in unserer Welt und überall einfach Einfluss hat.
00:07:32: Ja, okay.
00:07:33: Ja, das klingt, spannend klingt es auf jeden Fall.
00:07:38: Wenn wir dann jetzt mal so ein bisschen auch mit dem Blick in die Betriebe geben, dass wir unterschiedliche Menschen sind, ist glaube ich jedem klar.
00:07:48: Und dass auch Norddeutschland eine andere kulturelle Prägung hat als in Bayern.
00:07:54: Also Menschen aus Bayern ist glaube ich auch jedem klar.
00:07:58: Inwieweit?
00:07:59: Und das ist ja noch unser Land.
00:08:02: Das ist jetzt nur ein Land Deutschland und wir sprechen ja einfach über zwei verschiedene Bundesländer.
00:08:07: Inwiefern oder auch wo spielt jetzt das Thema interkulturelle Psychologie auch eine Rolle in der betrieblichen Praxis?
00:08:17: Vielleicht kannst du mal versuchen, so einen ersten Einstieg darin zu finden.
00:08:20: Ich vermute, die Antwort könnte jetzt sein überall.
00:08:24: Also ein paar Beispiele, woran das auch konkret festmachen kann, warum interkulturelle Psychologie einfach ein ganz ganz wichtiges Thema auch im Arbeits- und Gesundheitsschutz ist.
00:08:35: Ich glaube, ich würde sogar noch einen Schritt vorher einsteigen, warum überhaupt interkulturelle Diversität wichtig ist im Unternehmen.
00:08:43: Da hat sich nämlich auch gezeigt, das zeigen auch wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschung, dass Teamarbeit vor allem dann leistungsstark und innovative Lösungen auf die Beine stellen kann, wenn das Team divers aufgestellt ist.
00:08:55: Also wir in verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten.
00:08:58: Es können unterschiedliche Länder, wie gesagt, sein, es können aber auch innerhalb Deutschlands sein, dass wir jetzt zum Beispiel den Bayern mit dem Norddeutschen zusammensetzen und da natürlich nochmal ganz neue Perspektiven reinbringen können.
00:09:10: Da hat sich also gezeigt, Teamarbeit in diversen Teams kann sehr viele Vorteile haben.
00:09:15: Auf der anderen Seite kann das aber auch Herausforderungen mit sich bringen.
00:09:19: Wir versuchen tatsächlich... Wenn es im Teamarbeit geht, ja auch oft, so eine Art gemeinsamen Nenner zu finden.
00:09:25: Ein Common Ground, ein Shared Mind, wo wir dann zusammen an Dingen arbeiten können, ohne uns gegenseitig auf den Schnupfen treten und damit ja auch nicht die Gruppenatmosphäre stören zu wollen.
00:09:37: Und genau da ist eine Herausforderung, wo interkulturelle Psychologie dann reißen kann.
00:09:42: Hier geht es dann nämlich darum, sensibilisiert zu werden für unterschiedliche Ansichten, Einstellungen, Lebensarten und Weisen und eben auch Arbeitsweisen.
00:09:51: und das dann so ein bisschen auf den Tisch zu bringen, Transparenz zu machen und klar zu machen, was sind denn unsere Gemeinsamkeiten, was sind unsere Unterschiede, wo ecken wir vielleicht auch mal an in unserer Art und Weise, wie wir miteinander zusammenarbeiten?
00:10:05: und wie kriegen wir es aber auch hin, darüber hinaus zu blicken und uns aneinander ein bisschen anzupassen, uns gegenseitig mehr Verständnis entgegenzubringen und dann unsere Arbeitsweise so hinzukriegen, dass eben die Vorteile von diverser Zusammenarbeit und diverse Teamarbeit erreicht werden können.
00:10:26: Okay, verstehe.
00:10:30: Hast du vielleicht ein Beispiel dafür, wo Kulturen, wo manchmal Kulturen vielleicht auch in den Unternehmen so aneinander rauschen oder wo auch Missverständnisse bestehen?
00:10:45: Also die meisten Missverständnisse beruhen tatsächlich oft auf unterschiedlichen Kommunikationsstilen.
00:10:51: So haben wir zum Beispiel einige Menschen oder auch Kulturen, Kulturkreise, in denen der direkte Kommunikationsstil, so derjenige welche ist, der auch tendenziell eher gewählt wird.
00:11:02: Da würde ich sagen, sind wir gerade in unserer westlich geprägten Kultur sehr bekannt für, aus internationalen nördlichen Länder sind das ja bekannt für, wie eben auch.
00:11:12: Die Deutschen, die auch stereotypisch oft eher als Kritiker und direkt formulierende Menschen bekannt sind, ist ein Stereotyp.
00:11:21: Ja, hat aber auch irgendwo seine Wurzeln auf jeden Fall.
00:11:25: Und auf der anderen Seite gibt es Menschen, die aus Kulturkreisen stammen, wo er sehr indirekt kommuniziert wird.
00:11:30: Es wird nicht gerne nein gesagt, wenn es um Nein geht.
00:11:34: Es wird vielleicht auch nicht unbedingt direkt... und gerne eine schlechte Nachricht übertragen, auch wenn wir zum Beispiel aus Deutschland sagen würden, das ist ja aber auch mal notwendig, auch schlechte Sachen anzuspielen.
00:11:45: So, und wenn dann diese Ansicht schon aufeinander prallen, also Menschen, die er direkt kommunizieren, Menschen, die er indirekt kommunizieren, wird schon schwierig.
00:11:53: Also da kann man sich gegenseitig schon schnell mal auf Schlips treten oder anecken, einfach weil die Kommunikationsart und Weise total unterschiedlich ist und auch mal eine andere vorbei gehen kann.
00:12:05: Ja, das würde ich total unterstreichen.
00:12:09: Was ist denn vielleicht, jetzt hast du Kommunikation schon mal als eine, vielleicht auch Kompetenz aufgemacht, wo es einen kulturellen Unterschied gibt.
00:12:19: Gibt es weitere Kompetenzen, wo es so kulturelle Unterschiede oder Kompetenzen gibt?
00:12:27: Also was wir da neben Kommunikation auf jeden Fall haben, ist auch eine unterschiedliche Werthaltung, Werterhaltung und auch eine, bin ich ein bisschen raus?
00:12:39: Ja, ist gut.
00:12:42: Ja, also genau, wir haben auf jeden Fall unterschiedliche Werte, die wir vertreten können und können auch eben darin Schulen Kompetenzen zu entwickeln, diese unterschiedlichen Werte kennenlernen zu können, Werte mehr auf einen Nenner bringen zu können und dann auch festzustellen, dass wir vielleicht unterschiedliche Vorstellungen von Sicht, von Dingen haben, unterschiedliche Ansichten und Einstellungen.
00:13:05: eben auch ein unterschiedliches Wertkonstrukt, die sie sich aber auch wieder treffen können in der Mitte.
00:13:11: Also letztendlich sind die Gemeinsamkeiten zwischen Kulturen dann auch viel größer, als zunächst gedacht wird, wichtig ist, nur da auch sensibel werden zu können.
00:13:21: Eine sehr große Kernkompetenz an der Stelle ist dann vor allem die kulturelle Sensibilisierung.
00:13:27: Also überhaupt erst mal aufmerksam darauf zu werden, dass es Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt und dass nicht jeder Mensch gleich geprägt ist und gleiche Ding- und Handlungsmuster hat.
00:13:40: Ja, ich habe letztens einen, ich glaube das war ein Podcast oder ein Buch, eins von beiden, da habe ich gehört, dass die Unterschiede innerhalb von Gruppen deutlich größer sind als zwischen Gruppen.
00:13:55: Das heißt, wenn man jetzt Gruppen miteinander vergleicht, dann sind die Unterschiede eigentlich, ich nehme jetzt mal als Beispiel Deutschland und Polen, da sind die Unterschiede jetzt nicht so groß wie wenn man in Deutschland reinschaut oder in Polen reinschaut, da sind die Unterschiede eigentlich.
00:14:10: Themen auch betrifft, die du jetzt schon angesprochen hast, eigentlich deutlich größer.
00:14:13: Das ist etwas, was man wohl an vielen Stellen auch feststellen kann.
00:14:16: Und dann finde ich einen Punkt, aber da kannst du vielleicht aus deiner fachlichen Brille nochmal ein bisschen was näher zu sagen.
00:14:24: In meiner oder in unserer Wahrnehmung ist auch häufig das Thema der Risikowahrnehmung, also Sensibilisierung von Risiken.
00:14:31: Ist auch etwas, was durchaus etwas durchaus etwas mit der kulturellen Prägung zu tun haben kann, oder?
00:14:39: Ja, absolut.
00:14:40: Hier sind wir auch nicht nur bei der Risikowahrnehmung, sondern auch dabei, wann sich Personen zum Beispiel auch verantwortlich Prozesse führen, also Verantwortung auch übernommen wird, denn auch da kann es wieder kulturelle Unterschiede und andere Ansichten haben.
00:14:56: So ist es zum Beispiel in manchen Kulturkreisen so, dass die persönliche Verantwortung sehr hochgesetzt wird und Mitarbeiter auch schnell das Gefühl kriegen, dass sie mitverantwortlich sind und auch mitmischen können am Tisch, sich auch mal kritisch gegenüber vorgesetzt ist zum Beispiel zu äußern, gerade wenn es zum Beispiel auch um Auffälligkeiten von Gefährdungen geht oder auch vielleicht ein Arbeitsprozess, wo auch ein niedriggestellter Mitarbeitende das Gefühl hat, das könnte eigentlich besser laufen, das könnte sicherer laufen, wenn wir XYZ machen.
00:15:29: Da gibt es eben manche Menschen aus manchen Kulturkreisen, die würden das auch direkt ansprechen, die würden zum Vorgesetzten gehen und sich zum Beispiel dann dazu äußern, auch Kritik äußern, Feedback geben, gegenseitig dafür sorgen, dass sie im Endeffekt ihre Verantwortung tragen und diese auch weitergeben.
00:15:47: Menschen aus anderen Kulturkreisen, da kann das ein bisschen anders sein, die sind vielleicht auch ganz anders geprägt, kommen aus einem anderen Umfeld, wo es eher unüblich ist, überhaupt Feedback zu geben.
00:15:58: oder vor allem unüblich Kritik gegenüber Vorgesetzten zu äußern.
00:16:02: Die würden dann vielleicht auch ihrer Meinung nach Gefährdung sehen und hätten aber eher Sorge, die sie anzusprechen, würden das als unangenehm empfinden, möchten dann auch irgendwie nicht diese schlechte Neuigkeit präsentieren und dadurch Gruppenharmonie in Zweifelsfall stören oder Konflikte auftreten lassen.
00:16:19: und würden entsprechend sowas tendenziell eher nicht ansprechen.
00:16:22: Und genau hier stoßen wir zum Beispiel dann auch schon auf Hürden, was das Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit und das auch zu implementieren in Unternehmen angeht.
00:16:32: Ja, das wäre genau jetzt die Kurve, die ich auch mit schlagen wollen würde.
00:16:36: Jetzt hast du schon ein Beispiel genannt.
00:16:38: Wo gibt es auch im interkulturellen Kontext weitere Kompetenzen, Verhaltensweisen, Prägungen, wo du sagst, die sind.
00:16:48: Am Ende des Tages, wenn man sie nicht sensibel im Blick behält, auch ein Hindernis für die Weiterentwicklung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
00:16:56: Da haben wir zum Beispiel, also ich hatte das ja gerade ein bisschen eingebeutet, schon mit unterschiedlicher Wahrnehmung von Verantwortung und Risikowahrnehmung.
00:17:05: Um es noch ein bisschen deutlicher zu machen, könnte man das jetzt auch sehr stark auf eine bestimmte Kulturdimension beziehen.
00:17:11: nämlich auf die Dimension von Machtdistanzen und Erleben von Hierarchie.
00:17:15: Da haben wir zum einen in niedrige oder weniger stark ausgeprägte Machtdistanzen, wo vorgesetzte Sicherheitsfachkräfte, verschiedene Mitarbeitenden an unterschiedlichen Stellen in der Hierarchie auf einer sehr gleichen Ebene und auf Augenhöhe miteinander stehen.
00:17:31: Und dort ist es eben auch ganz normal, Kritik anzusprechen und sich auch verantwortlich für Prozesse zu fühlen.
00:17:38: Und auf der anderen Seite gibt es dann auch teilweise eine stark ausgeprägte Macht, Distanz, wo es eher ungewöhnlich ist, als niedriggestellter Mitarbeitende etwas gegenüber höher gestellten Mitarbeitenden zu äußern und auch letztendlich Feedback zu geben, eine Fehlerkultur zu fördern, was ja auch eigentlich alles Ziele sind von ArbeitsschützerInnen.
00:18:00: Und wir haben ja auch gerade kurz einmal die Bradley-Kurve, glaube ich, auch einmal angesprochen.
00:18:05: Und da ist ja auch irgendwie so das oberste Ziel, wir bauen eine gute Feedback.
00:18:08: Kultur auf, wir sorgen für ein offenes Miteinander, indem jeder einzelne Mitarbeiter sich verantwortlich fühlt, für das Team Sicherheit in den Fokus zu rücken.
00:18:19: Das funktioniert bei uns in westlichen Kulturkreisen möglicherweise total super und gut, wenn das gut umgesetzt wird.
00:18:25: In anderen Kulturkreisen ist es schwieriger, so was aufzubauen bzw.
00:18:29: gibt es da einfach ganz andere Ansichten.
00:18:31: Und da bin ich dir jetzt ganz ehrlich, wir wissen tatsächlich auch einfach wenig über andere Kulturkreise.
00:18:37: Die Forschung ist total geprägt und überlaufen von westlichen Kulturergebnissen von, ja, tatsächlich...
00:18:45: Das war so ein bisschen traurig, das erinnert mich jetzt an.
00:18:48: Ich habe vor einiger Zeit, das ist wirklich schon ein bisschen her, beim Buch gelesen über Forschungs, medizinische Forschungen, die hauptsächlich quasi... an Männern stattfinden und weniger an Frauen.
00:18:59: Das erinnert mich jetzt gerne daran.
00:19:00: Wir wissen es quasi nur über einen Teil der Welt.
00:19:06: Ich weiß es nicht, aber daran erinnert mich das jetzt so ein bisschen, dass man sagt, ja, genau wissen wir das eigentlich gar nicht, weil wir das gar nicht so in Detail betrachtet haben.
00:19:13: Ja, also das ist ein passendes Beispiel an der Stelle auch.
00:19:16: In der Medizin gucken wir z.B.
00:19:17: viel auf Männer und übertragen das dann aber auf Männer, Frauen, Kinder, jeglichen Alters.
00:19:23: Reise ungefähr.
00:19:25: Und bei Kulturen ist es ähnlich.
00:19:26: Also wir haben die meisten Forschungserkenntnisse, die meisten Erfahrungswerte aus unserem westlichen Kulturkreis, weil da einfach am meisten geforscht und gemacht wird über östliche Kulturkreise anderer Lebensart und weisen wissen wir tendenziell wenig.
00:19:42: Und das macht aber einen viel größeren Teil der Welt aus, was ja diesen Witz an der Sache nochmal hervorhebt.
00:19:49: Wir haben einen großen Teil der Welt, wissen eigentlich nur über ein klein, aber übertragen dieses Muster einfach auf alle.
00:19:54: Bei mehr wissen wir ja nicht.
00:19:57: Ja, okay.
00:20:00: Jetzt ist ja auf jeden Fall eine Sache sicher, dass wir interkulturelle Teams haben und die auch mehr und mehr in unserer Welt haben und dass sie auch ein total großer Zugwinn sein können, wenn wir uns dessen bewusst sind oder dessen bewusst ist.
00:20:15: Und wenn wir das auch im Sinne von einer Stärke nutzen, wenn ich dich richtig verstanden habe gerade vom Anfang.
00:20:24: Was kann man denn jetzt tun, um diese interkulturellen Prägungen oder kulturellen Prägungen, die ja jeder für sich hat, jede Kultur in den interkulturellen Teams?
00:20:37: Was kann man jetzt dazu beitragen und machen, dass wir einfach auch mit einem guten Ergebnis oder guten Zusammenarbeit in diesen Teams arbeiten können.
00:20:48: Da können wir eben gucken, zum einen ein kleiner Appell auch von meiner Seite an alle Sicherheitsfachkräfte, an alle da draußen, die sich für den Arbeitsschutz in irgendeiner Weise engagieren und tätig sind in dem Umfeld, wie auch Vorgesetzte, sich zunächst einmal mit diesem Thema überhaupt auseinanderzusetzen.
00:21:06: Das kann man natürlich selbst erst mal machen, man kann recherchieren, man kann mal rumgehen um Unternehmen und auch einfach die Leute ansprechen, die möglicherweise auch aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen.
00:21:16: Denn da gilt tatsächlich die oberste Regel, sich gegenseitig kennenzulernen, ist der erste Schritt und der wichtigste Weg, um Verständnis im Unternehmen zu fördern, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
00:21:29: Und dann auch ein wieder so ein Common Ground Shared Mind zu finden, von dem ich ja am Anfang auch schon gesprochen habe.
00:21:36: Und zum anderen gibt es die Möglichkeit, das auch nochmal durch Trainings einzuholen.
00:21:40: Ich selbst gebe auch Trainings in Bezug auf interkulturelle Kompetenzen.
00:21:45: Es gibt auch einige andere, die das machen.
00:21:47: Und es wird immer mehr auch in Kontext von Unternehmen gefördert, dass interkulturelle Kompetenzen aufgebaut werden.
00:21:55: Und zum Beispiel über solche Trainings und Seminare.
00:21:59: einzelne Vorträge kann das schon an Zugewinnen helfen.
00:22:02: Das kann an Mitarbeitende gerichtet sein, es kann aber auch an Vorgesetzte direkt gerichtet sein.
00:22:08: Die wissen, ich habe hier ein Unternehmen, ich arbeite in einer Organisation, die eben global vernetzt ist, global ausgestellt ist, wo aber auch vielleicht einfach Mitarbeiter aus unterschiedlichen kulturellen Backgrounds zusammenarbeiten.
00:22:22: Okay, jetzt würde ich mal noch eine etwas spitze These vielleicht formulieren.
00:22:28: Man kann jetzt sagen, so ein Unternehmen ist ja keine abschließende Demokratie, sondern im Unternehmen gibt es ein Unternehmensführung und Management und die formuliert Regeln im Unternehmen.
00:22:40: Und jetzt haben wir Regeln im Unternehmen und vielleicht sogar auch Leitsätze im Unternehmen.
00:22:45: kann man nicht darüber sagen.
00:22:48: Und da würde ich dann jetzt gerne vielleicht auch nochmal deine Argumente und auch Theorien zu hören, was es eben auch braucht, damit diese Regeln eingehalten werden.
00:22:57: Aber im Grunde genommen könnte man hierher sagen, wir haben ein Unternehmen, hier gibt es Regeln, und jeder hält sich einfach an die Regeln.
00:23:02: Und dann haben wir doch kein Problem mit interkulturellen Kompetenzen, oder?
00:23:08: Da sind wir so ein bisschen bei der Herausforderung von vorhin schon, gerade Kommunikation ist da so der Schlüssel und Kommunikation kann eben in unterschiedlichen kulturellen Prägungen unterschiedlich aussehen.
00:23:19: und jetzt so einfach Regeln aufzustellen, die irgendwo an die Wand zu pappen.
00:23:24: oder anderweitig zu zeigen, kann für manche direkt ankommen.
00:23:28: Das kann ankommen als, okay, das ist eine Regel, da halte ich mich dran.
00:23:31: Bei anderen kommt diese Regel möglicherweise falsch an, anders an und dann kommt es zu Missverständnissen.
00:23:37: Dann ist mir auch die Frage, was sind denn jetzt hier Regeln, woran wir uns alle halten sollten?
00:23:41: Ist das eine Teamarbeit?
00:23:42: Ist das eine Einzelarbeit?
00:23:43: Wer ist dafür verantwortlich?
00:23:45: Wes'n Aufgabe ist das?
00:23:47: Das kann unterschiedlich ankommen bei Menschen.
00:23:49: Das sind einmal individuelle Unterschiede, die da reinkommen an der Stelle.
00:23:53: aber eben auch kulturelle Unterschiede.
00:23:56: Und genau in der Stelle ist dann der Punkt erreicht, wo eine Vorgesetzte möglicherweise nicht einfach nur so wie gehabt, einfach regeln an die Wand pinch oder so, sondern auch andere Wege finden muss, das an die Leute heranzubringen.
00:24:09: Und das ist wiederum sehr unterschiedlich, je nach auch kultureller Prägung und atmenweise, wie die Menschen miteinander einhergehen, kommunizieren, um genau solche Missverständnisse auch aufgreifen zu können und dagegen agieren zu können.
00:24:23: Und jetzt muss man realistischerweise mal sagen, nur weil ich eine Regel an die Wand bringe und sie dort hinschreibe, hält sich auch nicht jeder aus unserem Kulturkreis da dran.
00:24:33: Du hast ja eben auch schon einiges dazu gesagt, wie gehen wir mit Regeln um?
00:24:36: Wie kommunizieren wir die?
00:24:38: Sind die auch verstanden worden?
00:24:40: Werden sie dann aber auch mit Verbindlichkeit gelebt?
00:24:43: Das sind natürlich dann viele Aspekte, die dort auch noch mal hinten mit dranhängen.
00:24:47: Aber ich finde, Das bringt eben auch nochmal die Perspektive mit herein, also das, was du jetzt beschrieben hast.
00:24:53: Da sind eben nicht nur reich, sozusagen übrigens bei uns ist das so, sondern wenn wir, und das jetzt völlig sachig und unemotional beschrieben, wenn wir wollen, dass Teams gut sind und dass Teams erfolgreich sind und dass Teams vielleicht auch das Beste aus sich herausholen, dann lohnt es sich eben auch auf diese kulturellen Unterschiede und kulturellen Kompetenzen zu schauen, um am Ende des Tages nicht einfach nur... Arbeit zu machen, sondern am Ende des Tages vielleicht sogar das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, was ein Team erzielen kann.
00:25:23: Und aus dieser Perspektive betrachtet, glaube ich, macht das total Sinn, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
00:25:29: Ja, auch an der Stelle ist noch mal ganz wichtig zu wissen, was allein schon ein gegenseitiges Miteinander auslösen kann in Menschen.
00:25:37: Menschen sich in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen, wenn sie gerne dort arbeiten, wenn sie sich verstanden fühlen, auch zum Beispiel in der kulturellen Besonderheit, dann sorgt das ja auch für eine viel bessere Teamatmosphäre und eine viel höhere Bereitschaft, sich auch an mögliche Sicherheitsregeln, Vorschriften und so weiter zu halten.
00:25:55: Und genau um das zu fördern, ist eine kulturelle Sensibilisierung und auch ein... Augenmerk und Aufmerksamkeit auf dieses Thema einfach zu legen, auch von Seiten der vorgesetzten Super-Tool, was angewendet werden kann, um die Gruppenatmosphäre zu fördern, wie aber auch dann eben eine Sicherheitskultur aufzubauen.
00:26:11: Ja, auf jeden Fall.
00:26:12: Ich habe letztes Jahr im Dezember einen Training gegeben und einen Workshop gegeben, zum Thema Sicherheitskultur, aber mit Haas Elan aus dem über den kompletten Globus verteilt für einen internationalen Konzern.
00:26:27: Und da sind quasi alle Haas Elan über alle Länder der Welt zusammengekommen und die haben was Schönes gemacht.
00:26:33: Die haben, es war ja dann kurz vor Weihnachten und die haben quasi deren Spezialitäten, also Süßigkeiten aus den verschiedenen Ländern mitgebracht.
00:26:41: Und das ist doch total toll, wenn man dann auch mal sehen kann, was essen denn eigentlich andere?
00:26:45: Weil Spekulatius und Lebkuchen ist nicht der Nabel der Welt.
00:26:48: Es gibt viele, viele.
00:26:49: Vielleicht auch, das ist meiner Perspektive, leckere Sachen noch als diese.
00:26:53: Und man kann eine ganze Menge, auch seinen eigenen Horizont erweitern, um jetzt ein Beispiel, Süßigkeiten, aber es geht natürlich auch für Kommunikation, für Feedback geben, für wie sieht jemand die Welt, wo sind die Unterschiede?
00:27:06: Und ich finde das ein ganz, ganz tolles Thema.
00:27:10: Ja, und es gibt da auch wahnsinnig viele Möglichkeiten an Übungen, die durchgefüllt werden.
00:27:13: Das fängt an mit einfach zum Beispiel Werte.
00:27:17: Strukturen aus unterschiedlichen Kulturen, aus unterschiedlichen Ländern, Gruppierungen auf den Tisch zu bringen, darüber ins Gespräch zu kommen.
00:27:25: Oft stellt man tatsächlich dann auch fest, wie viel einmal in unserem Sprachgebrauch an Werten eigentlich verankert ist, wie viel in unserer Kultur daran.
00:27:32: verankert ist.
00:27:33: Es gibt auch so viele verschiedene Sprichwörter.
00:27:35: Keine Ahnung, in Deutschland heißt es dann auf, der frühe Vogel fängt dem Wurm.
00:27:40: In anderen Ländern gibt es andere Sprichwörter.
00:27:42: Wenn man die mal so nebeneinander hält, dann fällt einem oft aber auch auf, wie viele Gemeinsamkeiten es dann doch gibt, die nur in unterschiedlicher Art und Weise präsentiert und dargestellt werden.
00:27:51: Allein schon in Sprichwörtern.
00:27:52: Ja, okay.
00:27:53: Was kann jetzt, wir haben hier ja viele Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die diesen Podcast hören.
00:27:59: kann denn jetzt eine Fachkraft für Arbeitssicherheit mal so als Ersten oder auf zweiten Schritt tun, um sich mit diesem Thema so ein bisschen mal auseinanderzusetzen, ohne da jetzt, ich sage mal, ein großes interkulturelles Projekt draus zu machen, sondern einfach so in dem Kreise, in dem die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder der Hasele auch die Möglichkeit hat, zu agieren.
00:28:19: Was kann der tun, um dieses Thema nicht zu ignorieren, sondern vielleicht einfach auch bewusst schon mal mit in die Arbeit mit aufzunehmen?
00:28:27: Da würde ich auf jeden Fall empfehlen, sich erst mal selbst eben mit dem Thema auseinanderzusetzen, denn nur was ich selbst kenne, was ich selbst weiß, womit ich mich auseinander setze, das kann ich dann auch weitergeben an andere.
00:28:37: Sich also zu überlegen, das selbst einmal zu recherchieren, das muss ja auch nicht unbedingt sein, dass ich mir direkt einen Trainer einkaufe ins Unternehmen, der mir das dann beibringt.
00:28:45: Es kann ja auch damit anfangen, dass ich einfach mal ein bisschen selber recherchiere über Bücher, über Literatur, Erkenntnisse aus der Wissenschaft, auch über das Internet.
00:28:54: sich da mal ein bisschen mit auseinanderzusetzen, aber eben auch wirklich im Unternehmen mal rumzugehen, um zu fragen, mit Menschen unterschiedlicher Kultur ins Gespräch zu kommen, ist da einfach ein super erster Schritt.
00:29:05: Und als nächstes kann dann eben dieses Wissen natürlich auch an die Mitarbeitenden weitergetragen werden.
00:29:10: Es kann auch sein, dass man einfach Events fördert, so wie du gerade gesagt hast, so mit Essen zum Beispiel, das zusammenbringen, das zusammentragen, miteinander reden und auch das Verständnis verschiedener Kulturen ein bisschen fördern und kulturelle Sensibilität im eigenen Unternehmen fördern.
00:29:26: Das werden so alles erste Schritte, die gemacht werden können und dann eben auch zu überlegen, in zum Beispiel Schulungen, Unterweisung, das Thema so mit aufzugreifen und auch das als Wissen und gegenseitiges Verständnis auf den Tisch zu bringen.
00:29:43: dann eben auch solche Themen anzusprechen, in Unterweisung auch mal nachzufragen.
00:29:47: Wie verstehst du das eigentlich, was ich dir gerade sage?
00:29:49: Wie ist das in deiner Art?
00:29:50: Wie hast du das damals gelernt?
00:29:52: Wie bist du geprägt?
00:29:53: Ist das für dich selbstverständlich oder nicht?
00:29:56: Denn für manche ist vielleicht etwas selbstverständlich, was für andere überhaupt nicht selbstverständlich ist.
00:30:00: Ja, jetzt stimmt.
00:30:01: Okay.
00:30:02: Ja, da hat, glaube ich, der eine oder andere, der eine oder andere HSELA und Facharbeiterbewerbssicherheit gerade einen neuen, kleinen Horizont mal erweitert bekommen oder hat dort hineinschauen dürfen.
00:30:13: Vielen, vielen Dank für dieses Thema, das ist mitgebracht aus dem Podcast.
00:30:17: Ich glaube, es ist ein wichtiges Thema und ich glaube, das Thema wird uns auch noch begleiten und wir sollten das als große Chance verstehen, Teams einfach nicht nur im Sinne des Ergebnisses effizienter zu machen, sondern auch besser zu machen und die Stärken zu nutzen, die jede Kultur mit sich bringt.
00:30:33: Und ich glaube, dann haben wir nämlich richtig gute Teams, Teams, die auch auf Augenhöhe, auch kulturell auf Augenhöhe miteinander arbeiten können.
00:30:41: Und dann können wir da auch richtig gute Ergebnisse nicht nur um Arbeits- und Gesundheitsschutz erzielen, sondern natürlich auch im Sinne von Produktion und Effizienz und all diesen Themen und Qualität, all diesen Themen, die natürlich wichtig sind.
00:30:53: Vielen Dank, dass du da gewesen bist.
00:30:55: Euch im Fachgebiet weiterhin viel Erfolg bei den Forschungsprojekten und natürlich auch bei deiner Produktion.
00:31:03: Danke viel.
00:31:04: Vielen Dank, dass du heute wieder dabei warst.
00:31:06: Wenn dir gefallen hat, was du heute gehört hast, dann war das nur die Kostprobe.
00:31:11: Willst du wissen, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann gehe jetzt auf www.wandelwerker.com und buche dir einen Termin.
00:31:19: In diesem fortyfünfminütigen Beratungszuspricht wird eine Strategie für dich erstellt.
00:31:24: Du erfährst, in welchen Schritten du an der Einstellung der Menschen im Unternehmen arbeitest, sichere Gewohnheiten scharfst und somit die Arbeitsunfälle nachhaltig reduzierst.
00:31:34: Vergiss eine Sache bitte nicht.
00:31:35: Wenn seit Jahren die Unfallzahlen bei dir stagnieren, dann verbessert sich der Zustand nicht von alleine.
00:31:41: Du brauchst einen Berater, der dir zeigt, welche Schritte du befolgen sollst und welche lieber nicht.
00:31:47: Wir haben Geschäftsführer an Sicherheitsingenieuren und Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei geholfen, die Sicherheitskultur in deren Unternehmen und bei deren Kunden zu verbessern.
00:31:57: Als Kooperationspartner des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit liegt es uns am Herzen, dir das notwendige Handwerkszeug auf dem Weg zur Vision Zero zu zeigen und bei der Umsetzung zu unterstützen.
00:32:10: Wenn du wissen willst, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann sichere dir jetzt unter www.wandelwerker.com-termin deinen persönlichen Termin.