Wandelwerker - Der erste deutsche Arbeitsschutz Podcast

Wandelwerker - Der erste deutsche Arbeitsschutz Podcast

Transkript

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00:00:02: Die Wandelwerker haben eine Mission, den Arbeitsschutz in den Unternehmen auf ein neues Level heben.

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Wandelwerker Podcasts.

00:00:11: Den ersten deutschen Arbeitsschutz-Podcast für ganzheitliche und innovativ Ideen für den Arbeitsschutz.

00:00:16: Heutzutage können Informationen schnell gekümmelt werden.

00:00:19: Experten, die mit neuen Strategien und Methoden Arbeitsunfälle nachhaltig reduzieren, sind gefragter der Nähe.

00:00:25: Die Wannenwerk hat zeigen Geschäftsführer, Sicherheitsingenieur und Unfachkräfte für Arbeitssicherheit Schritt für Schritt, wie genau das funktioniert und wie damit den stagnierenden Unfallzahler in Ende gesetzt wird.

00:00:35: Es gibt keinen Grund länger zu warten.

00:00:37: Jetzt ist der

00:00:38: Zeitpunkt, um Arbeitsunfälle zu reduzieren.

00:00:42: Warum Premium für Null-Arbeitsunfälle oftmals mehr Schaden als sie eigentlich nutzen und was eigentlich so der Trugschluss einige oder sogar leider sehr viele Unternehmen hierbei ist?

00:00:52: Da übersprechen wir heute in dieser neuen Wannewerker-Podcastfolge, Folge Vierhundert, sogar mittlerweile, also hier ein kleines, eine Feierlichkeit kann man sagen.

00:01:03: Mein Name ist Stefan, Geschäftsführer der Wannewerker Consulting GmbH, zusammen mit unseren über Vierundzwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützen wir Mittelstand und Konzern dabei, die Sicherheitskultur systematisch weiterzuwickeln, um dadurch Arbeitsunfälle und Unsicherheit zu reduzieren.

00:01:20: Und mit mir dabei ist heute auch wieder die Anna.

00:01:22: Ja, hallo, von meiner Seite, mein Name ist Ada, auch Geschäftsfond hier im Unternehmen Wandelwerker und wir haben uns für die vierhunderte Podcast-Folge in dem Thema ausgesucht, was tatsächlich in den meisten Unternehmen wirklich auch noch relevant ist, in irgendeiner Art und Weise immer mal wieder zum Sprache kommt und deshalb für die meisten auf jeden Fall jetzt aufgepasst.

00:01:43: Ja.

00:01:44: Und vielleicht mal zu einer kleinen Story, mal reingestartet, die das Thema vielleicht schon ein bisschen beleuchtet.

00:01:50: Also, stell dir mal als Hörer selbst vor.

00:01:52: Ähm, du bist den letzten Tag, sagen wir mal vor, den dreihundertfünfmal die Tage ohne Arbeitsunfälle im Unternehmen mit deiner Schicht, ja, oder du als Führungskraft mit deinem Team und du weißt schon, alles wird vorbereitet, ja, die, wenn die Unfallanzeigen Tafel, ich will lieber was sagen können gleich, wenn die auf dreieinhalbfünfmal letztlich umschlägt in den nächsten Stunden, kann man sagen, dann ist schon der, der Gutschein für die Mitarbeiter und der Post auf Social Media.

00:02:21: und der Post im Intro.

00:02:22: Alles ist vorbereitet, inklusive paar warme Worte der Geschäftsführung, der Werksleitung.

00:02:28: Und dann klingelt dein Telefon als Führungskraft.

00:02:32: Ja, und es ruft dem Ansatz, okay, der Kollege Max Mustermann ist gerade beim Treppe herunterlaufen an der Produktionsmaschine gestolpert und gestürzt und wird voraussichtlich aufgrund des Bildes, was gesehen wurde, also zum Arzt gebracht, wurde länger als drei Tage ausfallen.

00:02:50: Einen Tag.

00:02:51: vor der magischen.

00:02:54: Was macht

00:02:55: das?

00:02:56: Wer fühlt sich wie?

00:03:00: Die Zahl, die du jetzt genannt hast, ist ja eine Zahl, die auch viele Unternehmen haben und teilweise ja noch mehr.

00:03:05: Wenn du vor tausend unverfreien Tagen stehst und dann passiert genau das, was du jetzt gerade als Szenario mal gemalt hast.

00:03:13: Das bringt nicht nur gute Gefühle mit sich, und zwar noch mal ganz andere Gefühle mit sich, als wenn es mein Anführungszeichen ein Arbeitsunfall an Tag zwei Unfallfreiheit ist.

00:03:27: Emotionales Thema.

00:03:30: Emotional.

00:03:32: Und zwar vor allen Dingen, natürlich, da hängt ja dann in dem Moment eine ganze Menge dran.

00:03:36: Wir haben jetzt gesagt, vielleicht auch ein Bonus, den es am Ende des Tages gibt.

00:03:41: Nicht nur den Händedruck und auch die nette Einführungsworte der Geschäftsführung.

00:03:46: Ich habe da gut gemacht, sondern oft hängt da eben auf für das Unternehmen die Abteilung in irgendeiner Art und Weise manchmal noch mal was Materielles dran.

00:03:54: Und das tut dann nicht nur den Verunfallten weh, sondern allen weh.

00:03:59: Und dann ist das, was man in der betrieblichen Praxis sehen kann.

00:04:03: Wenn der Kollege es vermeiden kann, geht er nicht zum Arzt.

00:04:08: Ja.

00:04:09: Und das ist was ja oftmals der Fall ist.

00:04:11: Wir müssen uns ja mal wirklich mal ganz ehrlich fragen und ich glaube, wenn man da wirklich mit den Menschen vor Ort mal spricht, also ein Jahr unverfreies ja mal ein Ding, tausend Tage unverfreie.

00:04:24: Also quasi drei Jahre und das ist im keinem daneben, was reine Verwaltung macht, sondern wirklich dafür händisch gearbeitet wird, wo vielleicht noch geschraubt wird, wo man auch schwere Teile bewegt und zusammenfügt.

00:04:39: Da muss man schon mal fragen, ist das real?

00:04:41: Ist es sehr wahrscheinlich, dass wir quasi keinen einzigen Arbeitsunfall mit, wenn man gucken möchte, mit drei Tagenausfall, anderen haben wir sogar mit einen Tagausfall.

00:04:50: Ist das wirklich so?

00:04:51: Kann das wirklich sein?

00:04:53: Da muss man sich wirklich mal die realistische Frage stellen, wie wahrscheinlich ist es, dass in der von drei Jahren im Bereich, wo wirklich händisch noch gearbeitet wird, womit schweren Lasten gerade wird, warum nicht harnisch was getan wird, null Niente passiert.

00:05:09: Ja, ja die Wahrscheinlichkeit ist, je nachdem, wo das Unternehmen steht, aber... der Standard, den wir so auch in einem Unternehmen sehen, die ist einfach nicht so groß, dass das tatsächlich der Fall ist.

00:05:19: Jetzt muss man sagen, natürlich haben wir auch Unternehmen, die sind in der chemischen Industrie oder pharmazeutischen Industrie, die haben auch noch mal eine ganz andere Standard.

00:05:27: Aber du hast dich ja jetzt eben insbesondere nochmal auf Fertigungen, Produktionen, manuelle Tätigkeiten.

00:05:32: Und da müssen wir immer wieder uns in Erinnerung rufen, dass Menschen Fehler machen.

00:05:38: Und das ist auch grundsätzlich nicht schlimm, weil das ist auf der einen Seite Chance.

00:05:43: Weil da, wo wir auch in der Lage sind, gut zu agieren, nicht wie eine Maschine zur Hand haben, sondern nicht wie eine Maschine zu reagieren, sondern eben auch Entscheidungen und Verhalten anzupassen.

00:05:53: Das ist grundsätzlich erst mal nichts Schlechtes, dass wir unser Verhalten verändern können.

00:05:58: Und auf der anderen Seite sind wir auch einfach Mensch und manchmal unaufmerksam, manchmal mit den Gedanken schon zu Hause oder ganz woanders.

00:06:05: Und dann passieren Fehler in dem Moment der Unaufmerksamkeit.

00:06:08: Und das, und jetzt muss man, ich weiß nicht, viele Fehler machen wir pro Stunde oder pro Minute.

00:06:13: Was ist die

00:06:13: Zahl?

00:06:14: Drei bis fünf Fehler pro Stunde.

00:06:16: Drei bis fünf Fehler pro Stunde.

00:06:18: Die sind nicht alle schwer.

00:06:18: Das sind auch kleine.

00:06:19: Wie zum Beispiel, ich habe das Auto nicht abgeschlossen oder ähnliches.

00:06:22: Aber jetzt sind wir mal die Zahl bei, keine Ahnung, ein paar Hundert Mitarbeitern im Unternehmen.

00:06:27: Das hochskaliert auf drei Jahre, die wir jetzt eben reingenommen haben, die Wahrscheinlichkeit, dass es da nie zu einem Unfall gekommen ist bei den ganzen Fehlern, die einfach stattfinden, die ist einfach nicht da.

00:06:37: Und der Mensch, solange wir Menschen in Produktionen haben, machen Menschen Fehler.

00:06:41: Und da, wo Fehler passieren, passieren dann manchmal eben auch unsichere Situationen.

00:06:44: Dann kommt es, statistisch gesehen auch irgendwann zu einem Arbeitsunfall.

00:06:48: Und das muss man sich immer, wenn man so seine tausend Tage unfallfrei blickt, muss man sich das immer ins Bewusstsein rufen.

00:06:54: Die Frage ist, ich habe das letzte in einem Workshop gehabt.

00:06:56: Da haben Sie eine kleine, hatten wir eine Gruppenarbeit.

00:06:59: Und dann ging es genau darum, ja, Unfallzahlen, die haben sich jetzt im Unternehmen nicht so gut entwickelt.

00:07:03: Aber wir sind ja seit drei Jahren unfallfrei.

00:07:06: Und dann hat ein cleverer Kollege aus der GOPA gesagt, ja, sind wir unfallfrei?

00:07:11: Oder melden wir einfach nichts.

00:07:12: Oder meldefrei.

00:07:13: Ja, oder meldefrei.

00:07:15: Ich glaube, das war tatsächlich die Formulierung.

00:07:17: Und das ist eigentlich die richtige Frage, die man sich stellen muss.

00:07:21: Und natürlich auch dann daran geknüpft, was hängt da dran?

00:07:24: Also, welcher Wert emotional und teilweise dann eben auch physisch hängt an diesem Null-Unfall-Ziel und bringt es das, was wir kulturell eigentlich wollen?

00:07:34: Also, ich glaube halt, manche würden sagen, es hat die Yuan Gedanken, nur auf Umfeld zu schauen, aber wir sind ja halt... Sagen wir es ja mal, unversteckte Warns, wie Tours haben wir hingestellt.

00:07:44: Also kein Versus ist das, was am Ende dazu viel, dass es besser wird im Arbeitsschutz.

00:07:49: Aber ich glaube schon, dass das Thema nur auf die Kennzahl, unverzuschauen, nicht gut ist, nicht positiv ist.

00:07:55: Und wir wissen auch, je nachdem, wie das Ganze gehandhabt wird.

00:07:59: Ich glaube, wenn man es wirklich schafft, und man hat auch eine präventive Kennzahl, die wirklich sagt, wir machen sehr viel, wir haben sehr viel sicherer Aktivitäten.

00:08:07: Und daraus resultiert am Ende des Tages ja auch... wenige Arbeitsunfälle.

00:08:12: Und nach dem was ich mache, vielleicht sind es auch mal wirklich mal auf einen Jahr nur Unfälle.

00:08:15: Das kann ja wirklich mal möglich sein.

00:08:16: Ja, das haben wir auch viel.

00:08:17: Ja, das haben wir einige, die wirklich in der Sicherheitsaktivität steigen, wo wir darauf gucken, ja, Sicherheitsaktivitäten.

00:08:23: Und das Produkt, was jetzt rauskommt, ist dann halt auch weniger Unfälle.

00:08:27: Das kann ja schon sein.

00:08:28: Trotzdem müssen wir gucken, was machen wir damit.

00:08:29: Ist es halt dann halt, okay, wir freuen uns einmal.

00:08:32: Wir sind halt five für ein Jahr.

00:08:34: Oder ballern wir die Asche raus.

00:08:36: Oder wir pushen jedes Jahr an irgendwelchen Boards, ja.

00:08:38: Ich würde sagen, du bist jetzt so uns im Tag unverfreundet, gibst hier irgendwas, dann gibst du noch was, dann gibst du noch was.

00:08:44: Geben wir diesen Weg.

00:08:45: Ich glaube, das ist ja der falsche Weg.

00:08:48: Feiern wir uns auf LinkedIn für tausend, zehntausend Tage gesehen.

00:08:53: Wir haben ja immer gesehen, es war Anfang des Jahres, war das.

00:08:58: Dann

00:08:58: guckst du in das Bild mal an, was da wer drauf steht.

00:09:01: Es war keine Verwaltung, es war wirklich auch dem Bild zumindest nach wirklich Handwerk der Tätigkeiten.

00:09:08: Wenn man geschaut hat, das Bild wirklich mal sich genauer angeschaut hat, war das sehr unrealistisch, was wirklich so passiert.

00:09:13: Man kennt ja auch schon ein bisschen, Ordnung und Sauberkeit hat da auch so ein bisschen was aus.

00:09:16: Das heißt, es ist saubere Arbeitskleidung und so weiter, dann macht der auch schon Indikator.

00:09:20: Und ja, das Bild sah irgendwie nicht so aus.

00:09:23: Es gibt aber auch einen guten Effekt, der das auch belegt, also ob Psychologie kommt.

00:09:28: Der Gathard Campbell Effekt, ich hoffe, das habe ich richtig genannt, hoffentlich jetzt.

00:09:32: Und er sagt quasi, was ich auch so an der Kenntnis habe, ist immer neutral, wenn man nicht schlecht ist.

00:09:37: Aber wenn der Kennzahl zu einem Ziel wird am Ende des Tages, dann wird sie manipuliert.

00:09:43: Und ich glaube, wenn das der falsche Anreiz ist, dann geht das zum Teil sowohl für präventive Kennzahlen als auch für den Arbeitsunfall.

00:09:53: Also ich muss schon gucken, gerade wenn ich auch präventive Kennzahlen habe, auch auf die Qualität achten, ist auch ganz wichtig.

00:09:59: Und dann machen wir die Anzahl ist auch nicht gut.

00:10:01: Wir brauchen hier auch die Qualität.

00:10:04: Aber auf jeden Fall greift das hier... meiner Sicht zu einer Prozent beim Thema nun unverzielt, weil er kann nichts mit Qualität machen, reichlich groß messen, das ist nur eine Zahl.

00:10:15: Und wenn ich dann halt wirklich einen Anreiz gebe, zwanzig Euro Amazon Gutschein für alle, was auch immer, dann greift dieser Effekt ganz klar, es ist der falsche Anreiz.

00:10:26: dazu führt, dass die Känze ein bisschen gemanagt wird und am Ende des Tages.

00:10:31: Stimmt die schon.

00:10:32: Stimmt die auf dem Papier?

00:10:34: Alle wissen, die haben Tischsitzenden vielleicht doch nicht.

00:10:37: Aber es spricht keiner an, weil wenn man es ansprechen, ist halt die Prämie weg.

00:10:41: Und das ist etwas, und das ist halt wirklich die tricky Herausforderung an der Stelle.

00:10:46: Wir haben ja auch Unternehmen, die das so gemacht haben, die damit Erfahrungen gesammelt haben.

00:10:51: Die haben das dann eingeführt und gesagt, so ab jetzt auf null Tier-Rise oder was auch immer, dass dann es gibt so und so viel Geld.

00:10:58: Und dann ist das bodungsrelevant für die Führungskrifft.

00:11:01: Und welche Erfahrungen machen die?

00:11:03: Das funktioniert.

00:11:05: Ja, das funktioniert ja auch, weil das, was ich messe, reicht am Ende des Tages auch.

00:11:09: Und es sagt keiner, dass das nicht funktioniert.

00:11:12: Das ist ja immer die Frage, was wollen wir dahinter bewirken?

00:11:15: Die Kennzahl stimmt.

00:11:17: Aber das, was dahinter steht, ist eben dann nicht entsprechend der Realität.

00:11:21: Und wenn man dann natürlich so die Herausforderung hat, dann sagt man, ja, jetzt haben wir das gemacht.

00:11:25: Das war voll gut, voll die gute Entwicklung.

00:11:27: Dann stimmt die Kennzahl und da werden wir ja oft dran gemessen.

00:11:30: Aber mit der Realität hat das nichts zu tun.

00:11:32: Und dann ist aber dieser positive Effekt da, so wir haben eine richtig gute Maßnahme ergriffen, weil unsere Kennzeigen ja runter.

00:11:38: Aber das ist halt nur das, was man in dem Moment sieht und kulturell hat das leider dann keinen großen Effekt gehabt, sondern eher dann oft noch mal negativen Effekt.

00:11:47: Das ist halt die Frage, was mäßig ist.

00:11:49: Und ich muss mal an der Ecken von einem Feuerwehreinsatz im Wuppertal, wo wir halt mit dem Messbanken veroffern, der mal unter der Brutzfeuerwehr dachte, wer viel misst, misst, misst.

00:12:02: Auf dem Ding, wo das richtig war, kann man jetzt wohl erst streiten, aber ich glaube auch hier mal gucken, was messen wir eigentlich.

00:12:07: Weil wenn wir es wirklich dann halt auch so messen, dass wir halt das wirklich den Fokus haben, eher gut dazustehen, dann messen wir wahrscheinlich hier wirklich Mist.

00:12:16: Und deswegen ist der Faktor mal zu hinterfragen, ob das wirklich der richtige Weg ist, weil unabhängig gesehen von den auch inkludiert den Druck, den der Beschäftigte hat.

00:12:26: In dem Beispiel, was ich erwähnte zu Beginn, wenn er wirklich so ein paar Stunden, wo alles schon vorweilt ist, alles schon hier... Bis jetzt gibt es gleich hier den Riesen Ramba Zamba, weil wir ein Jahr unverfrei sind und dann fällt der die Treppe runter.

00:12:40: Da wird er schon überlegen, kann ich ihn irgendwie noch rausschlippen.

00:12:44: Also die meisten werden das gedanklich durchspielen.

00:12:46: Was mache ich denn jetzt?

00:12:47: Komme ich raus?

00:12:48: Komme ich komme ich noch irgendwo raus jetzt hier.

00:12:49: Kann ich ihn irgendwie rausreden?

00:12:51: Geht es vielleicht noch?

00:12:51: Kann ich es erst morgen krank schreiben, wenn wir den das Jahr erreicht haben?

00:12:55: Das sind ja schon Gedanken, die durchgehen durch den Kopf, glaube ich.

00:12:58: Also das war auch ein solcher Druck entsteht.

00:13:00: Ja, aber wer möchte bitte schön jetzt... Zehn Stunden vorher, der verantwortet, dass alles abgeblasen wird.

00:13:07: Also das ist auch für den einzelnen Mitarbeiter ein Risikordruck, den er sich selbst macht.

00:13:13: Und ich glaube auch, der am Nachgang, wenn die Prima weg ist auf einmal, auch der eine oder andere Kollege wahrscheinlich ist der Druck ausübt, wenn halt gerade Geld missig, etwas verloren geht.

00:13:24: Ja, auf jeden Fall, weil Geld ist einfach ein großer Motivator.

00:13:27: Und daher erinnere ich mich gerne noch an den Vortrag von Peter Brandl vom Deutschen Arbeitsschutzkongress, der hat nämlich, was ähnlich ist, aber auch in diesem Kontext erzählt, der gesagt hat, Fliegerei ist nicht das Machen eines Fehlers.

00:13:42: Das, was schwer wiegt.

00:13:44: Sondern was viel schwerer wiegt und was in dem Kontext eben auch viel, viel härter bestraft wird, ist den Fehler zu vertuschen.

00:13:51: Das heißt, man darf keine Angst haben Fehler zu machen, dass die Fehler stattfinden.

00:13:55: Aber den Fehler zu vertuschen, das ist das eigentlich wirkliche große Problem, weil wir dann einfach nicht daraus lernen können.

00:14:01: Und das passt in diesem Punkt natürlich auch nochmal rein.

00:14:03: Hier habe ich aber einfach Angst, den Fehler überhaupt zu machen und vertusche ihn dann oder versuche ihn dann natürlich zu vertuschen, um den positiven Effekt von Geld, Bonus, Anerkennung, was auch immer dahinter steht.

00:14:14: Vor allen Dingen nicht nur für mich, es geht ja nicht nur um den Kollegen.

00:14:16: Im seltensten Fallen geht es um den eigenen, einen persönlichen Kollegen, der die Treppe untergefallen ist, sondern es geht darum, dass das für alle anderen wird.

00:14:24: Gerade auch, wenn man jetzt das Beispiel auch der Führungskraft dann mal weiter denkt, der hat in dem Moment, hat er ja nichts falscher oder richtiger gemacht, als die neunhundert Tage vorher.

00:14:34: Der hat vermutlich immer noch das Gleiche im Einzel, vielleicht so ein bisschen Messeres-Meinzel.

00:14:38: Und jetzt hat der Kollege vielleicht einen schlechten Tag, lebt Entscheidungen, Kinder schreiben schlichte Noten, ich weiß nicht, fliegen Eltern.

00:14:45: Also es gibt ja nicht nur, es gibt ja auch Menschen, kommen ja als Menschen auf die Arbeit mit vielen Rahmenbedingungen auch und kommt auf die Arbeit, hat einfach einen miesen Tag oder hat ein Baby zu Hause so schlecht geschlafen.

00:14:58: Da ist ja auch nicht die Führungskraftschuld, die einfach neunhundert Tage vorher einen richtig guten Job gemacht hat.

00:15:11: Das gleiche gilt auch für das ganze Team.

00:15:14: Diese Kennzahl haben wir einfach nicht abschließend in der Hand mit dem Faktor des Menschen dort drin.

00:15:22: Und ich denke, am Ende ist das, was wir wollen.

00:15:25: Wir wollen ja aus den Ereignissen lernen.

00:15:28: Also ich glaube nicht, dass irgendjemand böswillig diese Kennenzeit erzielt.

00:15:31: Jetzt glaube ich nicht.

00:15:34: Die wissen alle, okay, die BG müsste ja auch die Umfahrt zahlen.

00:15:38: Also was sehen wir, wenn wir den vielleicht die BG-Kosten senken wollen, wenn wir als Aktiengesellschaft gut dastehen wollen, dann gehen wir hin und gehen diesen Weg hoffern, etwas Positives zu bewirken.

00:15:49: in den Gedanken, der hätte direkt... Treten gemeinsam einen für mehr Sicherheit, die achten noch mehr auf sich.

00:15:55: Aber wenn ich gerade in der Birthday-Kurve-Schule zwei bin oder irgendwo davor, ist das ja nicht das, was passieren wird.

00:16:00: Es ist einfach nur, es fehlt die psychologische Sicherheit am Ende des Tages.

00:16:04: Man ist unsicher, man wird möglichst viel nicht melden.

00:16:08: Und wenn man auch Angst hat, der Schuldige zu sein, vielleicht eine Sanktion besorgt ist, Sanktion zu bekommen.

00:16:16: Und dann wird halt vertuscht, wo es zu Hause passiert.

00:16:21: oder beim Fußball, wie auch immer.

00:16:24: Da gibt es ja genug Möglichkeiten.

00:16:25: Ich glaube, wenn du in deinem Unternehmen, du dir gerade jetzt zuhörst, ich glaube, du fühlst uns gerade Geschäftsführer oder SIVA bis jetzt und schon immer bist, meine wir wissen ja eine ganze Bandbreite, gehört das ja in unserem Podcast, die für den Arbeitsschutz brennend oder aktiv sind zumindest.

00:16:43: Wenn du wirklich so ein Ziel hast, dann kannst du jetzt erstmal rein denken und mal genau vielleicht morgen mal schauen, wie die Kollegen unterwegs sind.

00:16:49: Manchmal ist da wirklich dieser eine Punkt.

00:16:51: diese eine Impulse dazu beiträgt, dass man gewisse Dinge halt anders sieht.

00:16:56: Und ich glaube, es gibt ja auch eine Wissenschaft genug Belege dafür, dass das so ist.

00:17:00: Also das ist ja keine Raketenwissenschaft.

00:17:03: So, es gibt ja auch, sagen wir aus dem Baugewerbe gibt es ja auch Beispiele, wenn man sieht, okay, wenn es Sanktionen gibt oder halt die Sorge, dass er vom Boniverlust ist, ja, wird halt entsprechend weniger gemeldet und manche Studien sagen hat sogar bis zu fünfzig Prozent weniger.

00:17:20: Es muss man überlegen, was heißt denn das wirklich nachher für das Thema Lernen aus Fehlern?

00:17:26: Was heißt das für das Thema?

00:17:27: Wir wollen einen wirksamen Arbeitsschutz, eine gute Sicherheits- und auch Unternehmenskultur.

00:17:32: Was heißt denn das konkret, wenn wirklich fünfzig Prozent einfach nicht gemeldet werden?

00:17:37: Riesige Verluste, ein Verbesserungspotenzial für das Unternehmen, absolut.

00:17:42: Also es ist ja nicht gemeldet, dass wir für jeden Fehler, wie der Peter Brandt auch gesagt, ein bisschen für jeden Fehler applaudieren, der gemeldet wird.

00:17:48: Darum geht es ja gar nicht.

00:17:49: Und wir müssen auch nicht nur loben, auch darum geht es, beim besten Willen nicht.

00:17:54: Es gibt eine gute Mittelmaß und auch hier sagt immer zu fordern, dass Dinge gemeldet werden.

00:18:00: Und die Emotionen daraus zu nehmen.

00:18:03: In dem Moment, wo wir halt darauf quasi Geld legen, wird es halt sofort zu der emotionalen Sache am Ende des Tages auch.

00:18:11: Und dann haben wir eben das Problem, dass da fünfzig Prozent einfach weniger gemeldet werden.

00:18:16: Es gibt glaube ich genug Studien, die belegen, dass diese Vorgehensweise nicht so optimal ist, die vielleicht sogar teilweise vor Warnen, das ist ein bisschen überspitztes Begriff, es ist Warnengewäld, aber wenn uns das passt auch schon, mal jetzt haltet ein Fakten Handgut, am Ende plänen ja auch die UV und die Bauer dafür, dass wir eine Lernkultur entwickeln und keine Schuldkultur.

00:18:37: Und da kommen wir quasi eher hin, indem wir halt das Jahresziel haben, die Unfälle, indem wir Anzeigetafeln haben, auch letztens bei einem Kunden gab es dann halt großen Besuch von Globalen, dann wurden die Unfahren zeigen und haben plötzlich abgeklebt, weil die Zahlen noch nicht so gut aus waren.

00:18:53: Wie es kann hätten.

00:18:54: Also auch das ist halt ein Zeichen.

00:18:55: Spießend dann kannst du dem das machen, was wir immer empfehlen.

00:18:59: Reist die Dinger einfach ab.

00:19:01: Es braucht keine Anzeigetafeln für Arbeitsunfälle.

00:19:04: Reist die mal weg.

00:19:05: Wenn ich es abklebe, ist der beste Blick.

00:19:07: Ich brauche das Ding nicht.

00:19:08: Ja,

00:19:10: ich würde gerne einen Punkt vielleicht auch nochmal dran nehmen.

00:19:12: Vielleicht nehmen wir den jetzt hier mit rein oder vielleicht auch nochmal später, weil ich weiß, dass viele von euch, die jetzt zuhören, haben die Herausforderung, dass sie das für sich selber schon verstanden haben, aber sie total die Herausforderung haben, das auch der Geschäftsführung zu erklären.

00:19:26: Weil oft ist natürlich auch KPIs werden natürlich durch ein Unternehmensführung, Geschäftsleitung, Management gemacht.

00:19:32: Und die kennt im Grunde genommen nur das Ziel und wird auch nur daran gemessen von Vorständen, Aktiengesellschaften, die dort.

00:19:41: Und das ist, glaube ich, ein Punkt, der ist auch unglaublich wichtig, um an diesem Thema auch strukturell und in der Kultur quasi im Unternehmen zu arbeiten.

00:19:49: Am Ende ist es ja so, also wenn ich wirklich, sagen wir mal, Geschäftsführer Vorstände habe, die wirklich rein, auch die rein auf das Thema Unfälle gucken, dann sind die am Ende des Tages ja auch in der Kultur.

00:20:00: Auch in der zwei Regionen.

00:20:03: Was ja absolut nicht schlimm ist an der Stelle.

00:20:04: Das ist ja nicht eine Beleidigung oder irgendwas.

00:20:07: Der aktuelle Stand, der da ist.

00:20:09: Und das ist in den meisten Fällen auch so, wenn der Rest in der zwei steht, ist natürlich auch nach oben hin eher die zwei.

00:20:16: Und wenn dann nichts ausmaßig ist auf was daran, wie hole ich ein Onis-Commitment ein, wie erkläre ich wirklich sauber, dass es sinnvoller ist, über sichere Aktivitäten zu gehen.

00:20:28: Ohne jetzt die Unfälle, es kommt wegzuwischen, die wird es immer geben.

00:20:31: Das ist halt der Wert, der wir auch gemessen haben in der heutigen Zeit.

00:20:35: Vielleicht schaffen wir es ja mal alles zusammen und als Arbeitsschützer auch die Versicherer und vielleicht auch die Aufsichtsbehörden und das Bundesministerium.

00:20:45: An Aktionen und auch zu werden.

00:20:46: Vielleicht

00:20:47: kriegen wir es ja gemeinsam hin und wir helfen gerne mit, wenn wir gefragt werden.

00:20:50: Vielleicht kriegt man es ja wirklich mal hin, Unfälle als Kennsteiger beizubehalten, aber wirklich auch mal... Kulturell einander zu gehen.

00:20:59: Lass uns mal gucken, auch eine weitere Kennzahl, die wir vielleicht nicht auf Ebene der Aufversicherung messen, weil die wir empfehlen vielleicht, als Aufversicherung, die wir empfehlen in den ganzen Texten.

00:21:09: Messe doch bitte präventiv bezahlen.

00:21:11: Das wäre mal eine große Hilfe, glaube ich.

00:21:13: Das wäre richtig, das wäre richtig, richtig cool.

00:21:15: Wir haben ja schon in einem, zwei Podcast-Folgen schon mal darüber gesprochen, dass wenn wir das auch irgendwo verankert hätten im gesetzlichen oder eben auch in den Regelungen der Unterversicherungsträger, da hätten wir, glaube ich, schon einen richtigen Schritt weiter.

00:21:28: Wir wissen ja, dass der eine oder andere auch von der Stratiasalz und von den Versicherern Podcast hört.

00:21:34: Vielleicht,

00:21:35: ja.

00:21:35: Freuen wir uns immer auf euch.

00:21:36: Mit der Wohnung vielleicht.

00:21:38: Gibt es ja eine Option.

00:21:39: ... dass wir daran gemeinsam arbeiten.

00:21:41: Oder auch nur ihr, ob es auch einer macht das.

00:21:44: Ich hatte jetzt vor Kurzem ... ... weil ich auch noch in der Geschäftsleitung unterwegs ... ... und habe auch den Aktienstand des Projektes berichtet ... ... und da kriege ich schon immer mal wieder ... ... je nach, es gibt ja verschiedene Geschäftsführer ... ... Typen dann auch in den Unternehmen ... ... und manchmal kommt schon einfach auch zurück ... ... bezogen auf dieses Thema.

00:21:59: Am Ende des Tages ist mir ganz egal, ... ... was wir messen, Hauptsache weniger Unfälle.

00:22:04: Das ist ja das, was eine Geschäftsführung ist daran.

00:22:09: orientiert sich an Zahlen, Daten, Fakten.

00:22:10: Das heißt, den muss man schon auch das gut erklären, warum das sinnvoll ist, weil es ja, ob ich nur präventive Tendenzahl habe oder eine Unverkennzahl, das eine ist ein bisschen um die Ecke gedacht.

00:22:22: Das führt am Ende des Tages deutlich eher und besser zum Ziel, aber es ist eben einmal um die Ecke gedacht.

00:22:28: Das heißt, ich muss es erklären und ich muss natürlich auch ein geeignetes, plausibles und funktionierendes Pendant liefern, um zu sagen, dass der Weg, den wir gehen, und natürlich gibt es hier auch Kennzahlen.

00:22:41: Also es geht uns explizit nicht darum, dass wir keine Kennzahlen mehr haben, sondern deutlich funktionallere Kennzahlen, die deutlich mehr in die Richtung genuweiglichen kommen wollen.

00:22:51: Ich glaube, hier stößt was Stößte ein, nur andere vielleicht auch in die Grenzen.

00:22:57: Also gerade wenn ich immer, also ich lese ja, wir lesen ja relativ sehr viel, also nicht nur als Berufs- oder Hörbuch, sondern auch was wir im Social Media sehen.

00:23:06: Ich glaube, da kommt der eine oder andere Denkweise einfach, ob es manchmal an die Grenzen blockiert sich selbst.

00:23:10: und von so blockiert sich vielleicht selbst, in dieser Erklärung.

00:23:13: Also weniger Unfälle zu haben, vom Würdigen ist das vollkommen okay.

00:23:18: Egal was wir messen, ob es da weniger Unfälle ist, ist ja auch vollkommen okay.

00:23:22: Es muss ja auch das Ziel sein, also man darf es ja auch benennen, es wäre ein Fertig zu sagen, wir dürfen dabei gar nicht mehr sprechen über Arbeitsunfälle.

00:23:28: Das wäre so.

00:23:28: da der Quatsch, ich weiß ja das Ziel vom Ganzen.

00:23:31: Die Frage ist, wie kommen wir zu diesem Ziel?

00:23:35: dass wir wirklich wenige Unfälle haben, vielleicht sogar null.

00:23:39: Dann ist der Punkt okay, was nämlich Frequenz haben, da hinzukommen, wie kann ich es gut schwecken?

00:23:44: Ja, da sind wir ja bei der SETI Prevention Raider, wie kriege ich es wirklich hin, diesen Weg entsprechend zu gehen.

00:23:49: Und ich dachte, da muss es halt schon auch eine ordentliche Erklärung geben.

00:23:52: Also ein Geschäftsführer, wo soll der das wissen?

00:23:54: Ja eben.

00:23:54: Ja, da bist du was fucker verarbeitet, wenn du als Geschäftsführer diesen Pokal hörst.

00:23:59: Ja, auch du natürlich, dann hast du das ja nebenbei zu unserer erster Hand.

00:24:01: Aber... Da muss der quasi ja mit dran.

00:24:03: Es muss ja herangeführt werden.

00:24:05: Da sehen wir ja auch, da wo wir beginnen zu arbeiten, in der Regel gibt es keine präventive Kennzahl.

00:24:12: Ja, und da haben wir quasi nicht nur unsere eins zu eins mit den Fachkräften, Farbetsicherheit oder unser Trainings mit Management Führungskräften, sondern auch unsere eins zu eins mit den Geschäftsführungen, wo wir genau damit steuern, um die noch diskutieren und auch so ein bisschen, sage ich mal, am Ende des Tages den den Weg weisen, wie so eine Kennestahl auch aussehen kann.

00:24:36: Und was man ja auch dann immer hat, ist halt die Frage, was habe ich denn davon jetzt anders zu ergeben?

00:24:44: Was habe ich davon jetzt, sage ich mal, in die präventive Kennestahlen zu gehen und Abkehr zu machen von der Unfallzahlen?

00:24:56: Na ja, ich würde sagen, wir fangen mal auf Mitarbeiter-Ebene an.

00:24:59: Auf Mitarbeiter-Ebene, finde ich, hat man... Und das gilt am Ende, das ist ja auch für die Führungskraft.

00:25:04: Wir haben dann eine Kennzahl, die wir tatsächlich beeinflussen können.

00:25:09: Also wir haben eben über die Unfallkennzahl gesprochen und da ist es einfach nicht so, dass ich die wirklich beeinflussen kann, sondern da gehört an dem Beispiel, was wir eben hatten, der Mitarbeiter hat einen schlechten Tag, ist unaufmerksam, hat vielleicht eine schwierige Zeit und dann passiert das einfach.

00:25:22: Das heißt, ich jetzt Mitarbeiter für mein Team und ich als Führungskraft für mein Team habe das nicht abschließende Hand.

00:25:28: Das ist bei einer präventiven Kennzahl, wenn es darum geht, dass ich etwas aktiv tun kann.

00:25:34: Wir nehmen jetzt hier mal zum Beispiel Safety Walk.

00:25:37: Ich werde daran gemessen, dass wir nicht willkürlich, bitte nicht willkürlich und nicht ohne den Blick auf die Qualität zu haben.

00:25:44: Aber ich werde am Ende des Tages daran gemessen, wie viele Safety Walks auch gemacht werden als ein Teil einer präventiven Kennzahl.

00:25:51: Nicht abschließend, sondern ein Teil.

00:25:53: So, dann habe ich diese, diese Kennzahl und die durchfügende Safety Works in meiner Organisation, habe ich in der Hand.

00:26:00: Oder kann mich entscheiden, ich stehe morgens auf und sage, so, heute tue ich was für meinen, arbeite zu meiner Kennzahl.

00:26:06: Das kann ich bei der Unfallquote nicht direkt.

00:26:09: Und das, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, der natürlich dazu führt, dass ich auch gemeinsam im Team an diesem Ziel arbeiten kann.

00:26:20: Das heißt, es ist ein Ziel, das wirklich erreichbar ist.

00:26:23: Und wenn wir dann auf diese Kennzahl schauen, wir zitieren da immer wieder oder nehmen da gerne so die Smart-Kennzahl.

00:26:35: Und da kann man sehr, sehr schön daran sehen, dass das eine deutlich funktionalere Kennzahl ist, eine Präwert, die wir Kennzahl zu haben als die Arbeitsunfallquote.

00:26:44: Ja.

00:26:44: Und ich glaube, wir schaffen es ja damit auch, indem wir wirklich diesen Fokus wechseln, hin zu sichern Aktivitäten, bauen wir auch die Hemmung ab, Hemmung etwas zu melden.

00:26:57: Ja.

00:26:57: Wir schaffen es dadurch auch, alleine durch diese Kenntsa, und die klare Kommunikation lasst uns über Unfälle sprechen.

00:27:05: Und diese Sensibilisierung schaffen wir ja auch in den Leadership Trainings, also mit Managements, auch mit Führungskräften, da setzen wir wirklich drauf an.

00:27:15: das Ruder wieder ein bisschen rumzureißen und dahin zu kommen, dass wir wirklich offen über Fehler sprechen können, auch richtig damit umgehen, um auch zu verstehen, dass ruhig für viele eine große Erkenntnis vielleicht nur auf Unfälle gehe oder sogar primiere, ja, in der Stelle ist es, als wenn jetzt der hat so ein Patienten sagt, oh, ich lobe dich jetzt, du hast, du hast ja gar nichts mehr.

00:27:37: Du hast deinen Krankenkassenbeitrag zurück, dafür bist du halt krank zu Hause und lässt dich nicht mehr suchen und dann warst du vielleicht irgendwann.

00:27:44: Das ist ja nichts anderes an der Stelle.

00:27:48: Deswegen ist gut der richtige Weg, das zu fördern, weg mit so einer Kennzahlen.

00:27:52: Und dann kommt auch dem Weg wieder, dass wir lernen können.

00:27:57: Und die grüßt auch das schwarzer Käsemodell, ich glaube, die meisten kennen das.

00:28:00: Wir machen mal separat davor dazu.

00:28:05: Das ist ja schon ganz eine Sage müssen.

00:28:07: Überfragen und die bitte nicht.

00:28:10: Fünfmal war rumfragen.

00:28:12: Die Fünf-W-Fragen sind gut bei der Feuerwehr, wenn es brennt.

00:28:15: Aber bitte nicht eine andere

00:28:17: Situation.

00:28:18: Aber bitte nicht immer sagen, fünfmal war rumfragen, rettet uns jetzt hier alles.

00:28:23: Systemische Fragen ist eine Option.

00:28:25: So, damit heranzugieren und wirklich herauszufinden, was sind Gründe für unsichere Zustände und sichere Handlungen, was ist in den meisten Fällen, wenn wir ehrlich sind.

00:28:34: nicht immer allein der Mitarbeiter vor Ort, der Rad verursacht hat.

00:28:39: Beispiel zum Beginn der Treppe runtergefallen ist.

00:28:43: Vielleicht war die Treppe auch rutschig, vielleicht war was anderes, wissen wir aus der Story gerade nicht, die ich erzählt habe.

00:28:50: Das finde ich nur heraus, wenn ich offen darüber sprechen kann.

00:28:54: Und wichtig ist natürlich auch dabei, haben wir eben am Anfang auch so ein paar psychologische Effekte dabei beschrieben.

00:29:01: Das gilt natürlich auch für präventive Kennzeilen.

00:29:03: Wenn du jetzt ein utopisches Ziel dahinschreibst und eine genug große Geldsumme dran hängst, dann wird auch dieses Ziel erreicht.

00:29:09: Das heißt, auch das Ziel bekomme ich dann am Ende des Tages, ohne vielleicht die Qualität auch im Blick zu behalten.

00:29:16: Und egal, welche Kennzahlen am Ende des Tages gemessen, eingefordert, erwartet werden, es geht immer darum zu schauen, dass sie auf der einen Seite auch realistisch machbar sind.

00:29:26: Und sinnvoll, auf jeden Fall auch, aber realistisch machbar.

00:29:30: Und dass wir immer... immer auch einen Blick auf die Qualität haben.

00:29:35: Das heißt im Rahmen von Begleitungscoachings, im Rahmen von auch eben mal reinzugucken in die Dokumentationen, nicht nur die Anzahl zu ziehen, sondern mal die Inhalte sich anzuschauen.

00:29:46: Das ist unerlässlich wichtig und das kann ich natürlich bei einer präventiven Känze deutlich cooler und deutlich besser auch machen, als wenn wir eben über Arbeitsunfalle sprechen, weil die werden dann immer nur gemeldet, wenn es einfach gar nicht mehr anders geht.

00:29:59: Und das braucht auch hier natürlich... Wie immer im Leben einen Rahmen, das heißt auch hier muss natürlich festgelegt werden, was ist denn zum Beispiel eine sichere Aktivität von guter Qualität, die wir haben.

00:30:11: Das gehört schon definiert und wenn man sowas macht, empfehlen wir immer, das nicht am grünen Tisch zu machen, sondern wirklich auch mal die zu fragen, die am Ende des Tests auch die Zahlen liefern.

00:30:21: So kann man beteiligen sicherheitsbeauftragte, die ja auch eine Rolle spielen könnten, sondern eine präventive Kennzahl.

00:30:28: Und natürlich Führungskräfte.

00:30:29: Und dann gucken wir mal, ob es jetzt irgendwie ein KVP-Prozess ist, wo Sachen abreitert werden müssen.

00:30:33: Sicherheits-Großgespräche, verhaltensbasierte Begehungen.

00:30:36: Da war es auch immer da rein.

00:30:37: Da kann ja sehr, sehr viele Sachen reinfallen.

00:30:41: Dass man hier wirklich mal genau nachschaut, den Rahmen setzt.

00:30:44: Und dann kann man halt mit der Set The Prevention Rate, die wir entwickelt haben, das kann sich schon mal ganz gut messen.

00:30:48: Ja,

00:30:49: auf jeden Fall.

00:30:51: Und wenn du jetzt sagst, oh Mist, ich habe es gemerkt, ja.

00:30:55: Wir gucken nur so viel auf Arbeitsunfälle, aber eigentlich müssen wir weg.

00:30:57: Die Prevention-Way klingt ganz spannend.

00:31:01: Oder du hast ein paar Hundert Punkte entdeckt, dann weißt du ja, wo du uns findest, www.wanderwerker.com, slash Termin.

00:31:07: Gehen wir auf die Seite drauf und du weißt ganz genau, was wir mal sagen, dass wir uns auch heute gesagt werden, lass dir von niemandem daraus erzählen, dass eine Einzelmaßnahme zu sorgt, dass Kultur besser wird.

00:31:19: Du weißt mittlerweile als höherer selbst sehr genau.

00:31:23: wie viele Dynamiken, wie viele Wechselwirkungen, welche Werte das Ganze beeinflussen können.

00:31:28: Deswegen brauchst du eine Strategie, zu der auch unter anderem eine Prevention Rate gehört, aber auch andere Handlungswerte, die wirklich, wirklich wichtig sind.

00:31:36: Denn wie haben wir so schön im Arbeitsschutz-Memo oder Arbeitssicherheits-Memo geschrieben?

00:31:40: Es braucht, es ist ein Trend, ja, es braucht.

00:31:44: beim Kulturwandel braucht es quasi ein System statt Aktionismus.

00:31:49: und ich lade euch auch einen den das Memo zu bestellen, auch unter www.wannewerker.com, für uns auch das Memo, also zum Lesen, ja, in dem Sinne, ich freue mich, wenn du dich bei uns meldest, www.wannewerker.com, feststermin und ansonsten

00:32:03: hören wir uns beim nächsten Mal.

00:32:09: Vielen Dank, dass du heute wieder dabei warst.

00:32:11: Wenn dir gefallen hat, was du heute gehört hast, dann war das nur die Kostprobe.

00:32:15: Wirst du wissen, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann gehe jetzt auf www.wandelwerker.com-termin und buche dir einen Termin.

00:32:24: In diesem forty-fünfminütigen Beratungszuspricht wird eine Strategie für dich erstellt.

00:32:28: Du erfährst, in welchen Schritten du an der Einstellung der Menschenunternehmen arbeitest, sichere Gewohnheiten scharfst und somit die Arbeitsunfälle nachhaltig reduzierst.

00:32:38: Vergiss eine Sache bitte nicht.

00:32:40: Wenn seit Jahren die Unfallzahlen bei dir stagnieren, dann verbessert sich der Zustand nicht von alleine.

00:32:45: Du brauchst einen Berater, der dir zeigt, welche Schritte du befolgen sollst und welche lieber nicht.

00:32:51: Wir haben Geschäftsführer an Sicherheitsingenieuren und Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei geholfen, die Sicherheitskultur in deren Unternehmen und bei deren Kunden zu verbessern.

00:33:02: Als Kooperationspartner des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit liegt es uns am Herzen, dir das notwendige Handwerkszeug auf dem Weg zur Vision Zero zu zeigen und bei der Umsetzung zu unterstützen.

00:33:14: Wenn du wissen willst, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann sichere dir jetzt unter www.wandelwerker.com-termin deinen persönlichen Termin.

Über diesen Podcast

Wandelwerker ist Dein Podcast für innovative und ganzheitliche Ideen und Konzepte im Arbeitsschutz. Im ersten deutschen Arbeitsschutz Podcast findest du Impulse und Lösungen für die Gestaltung des Arbeitsschutzes in deinem Unternehmen – egal ob du Führungskraft, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur, Sicherheitsbeauftragter oder Mitarbeiter bist.

Es erwarten Dich aktuelle Themen und Diskussionen rund um den Arbeitsschutz, Experteninterviews und Best Practices Lösungen für eine gelebte Sicherheitskultur in Deinem Unternehmen.

von und mit WandelWerker Consulting GmbH

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