Wandelwerker - Der erste deutsche Arbeitsschutz Podcast

Wandelwerker - Der erste deutsche Arbeitsschutz Podcast

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00:00:00: Die Wandelwerker haben eine Mission,

00:00:02: den

00:00:02: Arbeitsschutz

00:00:03: in den Unternehmen auf ein neues Level heben.

00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge

00:00:07: des Wandelwerker

00:00:07: Podcasts.

00:00:08: Den ersten deutschen Arbeitsschutz-Podcast wird ganzheitliche und innovativ ideen für den Arbeitsschutz.

00:00:13: Heutzutage können Informationen schnell gegeben

00:00:16: werden.

00:00:16: Experten, die mit neuen

00:00:17: strategienen Methoden arbeitsunfalle nachhaltig reduzieren,

00:00:21: sind gefragter

00:00:22: der Nehe.

00:00:22: Die Wandelwerker

00:00:23: zeigen Geschäftsführer,

00:00:24: Sicherheitsingenieurin

00:00:25: und Fachkräftruppe arbeiten

00:00:27: sich Schritt für Schritt, wie genau

00:00:28: das funktioniert

00:00:29: und wie damit den stagnierenden Unfallzahler in Ende gesetzt wird.

00:00:33: Es gibt

00:00:33: keinen Grund, länger zu warten.

00:00:35: Jetzt ist der Zeitpunkt, um Arbeitsunfalle zu reduzieren.

00:00:39: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Wandelwerker-Podkreisfolge.

00:00:43: Heute bin ich ein sehr spannendes Thema, das Thema Hautschutz.

00:00:46: ... und Hauterkrankungen.

00:00:48: Und das ist natürlich kein Themengebiet, ... ... wo jetzt Wandelwerker spezialistisch sind, ... ... deswegen kommen wir aus den Spezialisten hier ins Haus.

00:00:54: Und ich freue mich, ... ... vielleicht hält jetzt für hier den ... ... Dr.

00:00:57: Michael Giener zu Besuch haben, ... ... wer das ist und ... ... welche Expertise er mitbringt, ... ... würde ich euch selbst erzählen, Michael.

00:01:05: Bericht mal, wer bist du, ... ... was machst du, willkommenst du her.

00:01:08: Stefan, herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:10: Ich bin sehr gerne hier in Würpertal, ... ... in tollem Studio.

00:01:16: Ich bin ein berufsameratologer und Arbeitsmediziner.

00:01:19: Was bedeutet das?

00:01:20: Das erkläre ich gerne.

00:01:22: Berufsameratologie, das ist ein großes Fachgebiet, was sich mit Schutz und Prävention von der Haut beschäftigt.

00:01:32: Es geht darum, dass keine Berufskrankheiten entstehen auf dem Haulgebiet.

00:01:39: Diese sind sehr oft.

00:01:43: eine der am häufigsten angezeigten Erkrankungen in Deutschland sind Hauterkrankungen.

00:01:51: Wir können später noch genauer dazu

00:01:54: was

00:01:55: sagen.

00:01:56: Was ich zurzeit mache, ich bin Referatsleiter in IPA, das ist Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV.

00:02:06: DGUV, Abkursung, Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, ich glaube, sollte jedem bekannt sein, der diesen Podcast zu hört.

00:02:16: Ich hoffe.

00:02:19: Wir sind eine von drei Instituten, zusammen mit IFA und IAGE.

00:02:27: IPA hat aber einen speziellen Schwerpunkt, das ist Arbeitsmedizin und Forschung in diese Richtung.

00:02:34: Wir arbeiten auch interdisziplinär, es gibt mehrere Abteilungen bei uns, unter anderem die Abteilung von Epidemiologie, für Allergologie und Immunologie, Medizin, Toxicologie und auch wichtige Teil molekulare Biologie.

00:02:56: Also eine sehr große Spektrum.

00:02:58: kann man schon sagen, was der Antidekt wird.

00:03:00: Es gibt darum, dass man tief die Fragen auch eingehen möchte und für verschiedene Blickwinkel die erforschen

00:03:08: möchte.

00:03:10: Das Thema, wo wir heute ein bisschen genauer raufschauen wollen, was auch dein Kernthema ist, wenn wir richtig verstehen, ist das Thema ja Hauterkrankungen und Hautschutz.

00:03:18: Genau.

00:03:19: Und vielleicht kannst du mal ganz kurz so ein bisschen erzählen aus deiner Erfahrung heraus, welche Hauterkrankungen beobachtest du in der aktuellen Arbeitswelt?

00:03:28: Also was, welche Erkrankungen kommen am häufigsten vor?

00:03:30: Ich

00:03:32: glaube, kann man die in zwei Einheiten teilen.

00:03:38: Eineseits sind das die entzündliche Hauterkrankungen und hier dominieren Handexzime, von der einem Handexzime, die durch Hautiritation entstehen oder auch Allergie.

00:03:52: Aus der anderen Seite haben wir eine große Gruppe von Berufskrankheiten, das ist der weiße Hautkrebs, das durch Beruf entsteht und vor allem durch UV-Licht.

00:04:08: Und würdest du sagen, gibt es da welche Veränderungen im Laufe der Jahre, wo vielleicht Schwerpunkte, sag ich mal, stärker geworden sind bei bestimmten Hauterkrankungen?

00:04:17: oder ist eigentlich so immer das Gleiche?

00:04:19: Das ist eine sehr gute Frage.

00:04:20: Also ich sehe die Tendenz.

00:04:25: Wir haben in den leider nicht gute Entwicklungen von den Meldungen in Deutschland.

00:04:30: Wir haben beobachtet bei den einzelnen Hauterkrankungen.

00:04:33: Das ist die Becker fünf eins zero eins.

00:04:37: Gehen die Meldungen leider zurück.

00:04:40: Wir denken an viele Ursachen.

00:04:44: Natürlich Prävention ist relativ gut in Deutschland im Vergleich zu vielen Länder.

00:04:50: Allerdings, es gibt auch andere Probleme, wahrscheinlich mit dem Meldungsverfahren per se.

00:04:57: Und deswegen.

00:05:02: muss man hier agieren, muss man diese Verfahren, wie wir es haben, optimieren und nochmal so gestalten, dass Berufskrankheiten gemeldet werden.

00:05:13: Ja.

00:05:13: Bei den Hautkrebs, da bin ich zufrieden, würde ich so sagen.

00:05:21: Viele der Matheologen melden das regelmäßig und es gibt fast Zehntausend Anzeigen pro Jahr, was seit ... Einführung dieser Werke in den Zweitausendfünfzehn geschehen.

00:05:37: Das ist eine gute Zahl, mindestens die Hälfte für die anderen.

00:05:41: Das ist eine der wichtigsten Berufsrankheiten in Deutschland.

00:05:47: Also im Hautschutz sind wir auf einem guten Weg, sagst du, bei dem anderen wird es zu wenig gemeldet.

00:05:51: Du sagst ja gerade, vielleicht ist der melde Weg auch so schwierig.

00:05:55: Was könnten die Hürden da sein?

00:05:58: Wir diskutieren in unseren Arbeitsgruppen und Qualitätssicherung mehrere Probleme.

00:06:05: Einerseits ist das Meldewesen per See, das sehr bürokratisch gestaltet ist.

00:06:12: Man muss ganz viel ausführen und das nimmt die Zeit.

00:06:17: Du weißt, wie das bei dem Hautausschuss ausschaut.

00:06:20: Meistens hat er nicht mehr Zeit als fünf Minuten propagieren.

00:06:25: Fünf Minuten ist doch gut.

00:06:28: Und wenn da noch irgendwelche bürokratische Sachen dazu kommen, das wird nicht ausgefüllt.

00:06:36: Deswegen, die Idee ist natürlich, das ein bisschen schlanker zu machen.

00:06:41: Andererseits ist natürlich auch der Zugang zu den Hautärzten sehr schwierig.

00:06:45: Die Versorgung in Deutschland leider, in dem ich in den Blick geht, weg runter.

00:06:52: Und da haben wir noch viel zu tun.

00:06:57: Das muss natürlich auch politisch angegangen werden, aber diese Versorgung sollte verbessert werden.

00:07:05: Wenn jemand nicht zu dem Haut ausgeht, kann diesem Hauterkrankung auch schwer erkannt werden.

00:07:14: Und da gibt es auch Hinweise auch positive, denke ich, das, was ich angesprochen habe, dass möglicherweise auch Prävention hier eine Rolle spielt.

00:07:28: Also dass wir doch eine Erfolg hatten und deswegen ein bisschen diese Zahl nach unten gehen.

00:07:34: Aber würde ich insgesamt hier skeptisch sein und sagen vor allem wird leider nicht gemeldet, nicht genug gemeldet und das ist ein Bedroher auch hier, dass man sich um die Hauterkrankungen kümmert und die meldet.

00:07:52: Also kann ich nur untermauern, also gerade solche Sachen, die kommen ja nicht von heute auf morgen, merkst du jetzt mit der Zeit, ne?

00:07:57: Also von daher ist es schon sinnvoll, das auch screen zu lassen zwischendurch.

00:08:00: Wir haben das bei uns damals im Unternehmen, wir hatten einen Betriebsärztin, die das bei uns so ein bisschen mitverfolgt, die war auch kein Hautarzt.

00:08:08: Aber die ist trotzdem ein bisschen mitgemacht.

00:08:10: Wir hatten auch bei Safety Days immer so ein Hautscan.

00:08:14: Ich weiß nicht, wie ... ... ziehgenau was ist, das weiß ich jetzt nicht, ja.

00:08:20: Aber zumindest bei so einem Angeboten.

00:08:22: Ja.

00:08:23: Ich denke, du denkst an so genannten Dämmer los, dass das haben wir bei uns auch gehabt.

00:08:29: Man zeigt damit, wie gut Hautschutz oder Desinfektion, das kann man für verschiedene Netzwerke verwenden, ... ... eingetaget wird.

00:08:40: Aus der anderen Seite, du spielst auch sehr wichtiges Thema an, ... ... welche Rolle betriebs Ärzte und ... Betriebsärztinnen hier haben.

00:08:50: Und das finde ich ist immer wichtiger, das zu betonen, dass es auch entscheidend ist.

00:08:56: Die sind oft die Ersten, die diese Problematik sehen am Arbeitsplatz.

00:09:02: Und wir sehen leider, dass zu wenig von der Seite gemeldet wird.

00:09:10: Das ist natürlich sehr speziell, muss man manchmal ein bisschen tiefer gehen.

00:09:16: Diese bürokratische Seite ist auch immer vorhanden, aber das ist auch wichtig, dass die Leute am Arbeitsplatz sehen und in diesen Bedingungen und auch eine Hauterkrankung erkennen, dass das auch gemeldet wird.

00:09:34: Es

00:09:35: ist aber bei Betriebsärzten schon ganz spannend, denn auch da haben wir den großen Fachkräftemangel.

00:09:39: Und auch da gibt es, glaube ich, gute und sehr gute, das geht auch so weiter zu, glaube ich, und man auch gucken muss.

00:09:43: In jedem Bereich kann man das

00:09:45: in jedem Bereich.

00:09:45: Genau, das gilt für Ärzte, das gilt für die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, das gilt in jedem Bereich.

00:09:50: Ja.

00:09:51: Lass uns vielleicht einmal gucken, ob es bei Branchen und Berufsgruppen irgendwelche Besonderheiten gibt.

00:09:56: Also gibt es aus deiner Sicht, sag ich mal, Berufsgruppen, Branchen, wo man sagt, die haben jetzt besondere Risiko für Hauterkrankungen.

00:10:04: Ich denke mal so ein bisschen, alle haben so ein bisschen den Bau vor Augen wahrscheinlich.

00:10:08: Das sieht man oftmals auf dem Dach, alle Oberkörper frei, die Sonne knallt schön rauf.

00:10:12: Vielleicht ist das wahrscheinlich vielleicht, oder gibt es noch andere Bereiche, erzähl mal ein bisschen.

00:10:17: Du hast schon ein großes Bereich genannt.

00:10:22: Letztendlich ist das so, wenn es um Ents- und Lichthautererkrankungen geht, das sind Berufe, die ... Hautbelastung haben.

00:10:29: Dazu gehört natürlich Bau.

00:10:31: Die haben ganz viele Gefahren, Gefahrstoffe und auch irritierende Stoffe, die dann auf die Hände drauf kommen.

00:10:39: Aber auch

00:10:41: solche Berufe wie in Nahrungsmittelbereich, Gesundheitswesen, Floristen, Friseure, das sind so typische Berufe, wo diese Hautbelastung besteht.

00:10:54: Und hier ist das Stichwort Feuchtarbeit.

00:10:59: Feuchtarbeit kann man so definieren, dass das einfach ein häufiges Händewaschen ist, Kontakt mit Wasser und den Stoffen, die auch wasserlöslich sind.

00:11:12: Und zwischendurch werden auch die Handschuhe, inklusive Handschuhe getragen.

00:11:18: Das führt dazu, dass einfach die Haut belastet wird und auf die Länge führt, dass zur Entstehung von diesen entzündlichen Halferkrankungen.

00:11:29: Friseur ist ganz spannend, übrigens.

00:11:30: Ich hatte als Student, konnte man auf Qureditjagd, muss die Quedits herholen.

00:11:36: Und da gab es halt wirklich ein Labor.

00:11:38: Das war bei, man muss mal vor Ort gehen zu den Friseuren.

00:11:41: Man musste quasi stoppen, wie lange haben die ihre Handschuhe an?

00:11:44: Aber das war wirklich schon Ewigkeiten her, ne?

00:11:46: Aber das haben wir da gesetzt mit der Stoppuhr.

00:11:49: Und wenn die quasi angefangen haben, sich anzuziehen oder nass aber zu machen, wurde mal die Zeit gestoppt.

00:11:56: Bauen wir uns an den Konzert selbst die Haare stellen, als wenn wir schon mal da waren.

00:12:00: Wir können auch später ein bisschen über Handschuhe sprechen, aber das ist wichtig.

00:12:05: Wichtige Sache, was du gesagt hast, weil unsere Wahrnehmung von dieser Feuchterarbeit sich ein bisschen verändert hat, das

00:12:11: damalige

00:12:11: Zeit.

00:12:12: Mittlerweile haben wir auch einige Studien, die zeigen, dass das Tragen von Handschuhen alleine kein erhöhtes Risiko ist.

00:12:21: Das ist eher das, dass man quasi die Handschuhe trägt und dazwischen noch andere Tätigkeiten hat, wo die Hautblastung vorhandeln ist und dann wieder die Handschuhe anzieht.

00:12:32: Und das verstärkt quasi diese Effekte, die durch Händewaschen entstehen.

00:12:39: Ich habe präsentiert zwölf Jahre her.

00:12:46: Du kennst natürlich sehr gut.

00:12:47: Siebzehn Jahre her.

00:12:50: Also die neue TRG ist also technische Regel vor Gefahrstoffe.

00:12:53: ... vierhundert, eins, die beschäftigen sich mit der Haut.

00:12:58: Und diese würden in ... ... zwei tausend, zweiundzwanzig aktualisiert.

00:13:03: Und da ist auch ... ... das Explizit beschrieben, ... ... dass die, ... ... dass alleinige Tragen von Handschuhen ... ... keine erhöhtes Risiko ... ... mehr darstellt.

00:13:13: Das basiert genau auf diesen Studien, ... ... worauf ich ... ... die ich jetzt erwähnt habe.

00:13:20: ... meistens ist das so, dass diese ... ... Mischbelastung ein Problem ist.

00:13:29: Ja.

00:13:29: Händewaschen ist ein ganz gutes Thema, ... ... weil der Winter kommt, ... ... also man könnte da Corona als Beispiel nehmen, ... ... man guckt mal vielleicht auch im Winter mal rauf, ... ... da sollen wir uns auch die Hände waschen, ... ... also wenn man sich die Hände wäscht, ... ... hat das einen Einfluss, ... ... also wenn ich mich auch als ... ... vielleicht auch privat, ... ... aber wenn ich kein Friseur bin oder ähnliches, ... ... oft mir die Hände waschen, ... ... hat das auch eine Ausführung auf die ... ... gesunderte Hände und ja ... Welche Rolle hat auch vielleicht das Infektion, dass ja auch ein strittiges Thema manchmal, glaube ich, ne?

00:13:55: Beide sehr wichtige Fragen.

00:13:56: Also, Händewaschen hat natürlich Einfluss auf die Haut.

00:14:00: In der Pandemie, Corona-Zeiten sind zum Glück schon vorbei, kommen immer wieder.

00:14:06: Ja, deswegen müssen wir vorbereitet bleiben auf die nächste Pandemie.

00:14:10: Leider.

00:14:12: Aber auch in Winterzeit.

00:14:14: Ja, Händewaschen ist ein wichtiges Instrument zur Infektionsprävention.

00:14:19: Das ist auf jeden Fall da.

00:14:21: Aber das häufige Händewaschen führt dazu, dass auch unsere, die Lipide aus der Haut ausgespürt werden, auch die Hauptzerren verändert werden, was die Hautbarriere angreift.

00:14:36: Ja.

00:14:37: Dadurch auf die Lenke können die Antexamente stehen.

00:14:41: Also das macht Unterschied, wenn, ob ich nur fünfmal pro Tag meine Händewasche oder vierzigmal.

00:14:48: wie in manchen Berufen das ist.

00:14:50: Natürlich, ich redete zu meinen Studenten so, sie können ihre Hände zehnmal waschen, aber duschen sie sich zehnmal pro Tag.

00:15:03: Und manchmal nach dem Duschen, allein dann merkt man auch, dass die Haut trocken wird, dass diese Effekte kann man genauso auf den Händen sehen.

00:15:13: Und vor allem auf den Handrücken und Finger zwischenräumen, da das ist auch Prädelektion, wo sich die Exemme ausbilden.

00:15:21: Und zwar deswegen, weil die Haut deutlich dünner dort ist und empfindlicher.

00:15:26: Und des Infektions?

00:15:28: Desinfektions, wir haben ihm mehr Ergebnisse dazu.

00:15:33: Also die Studien zeigen, dass das deutlich weniger Hautangreif als Hände waschen.

00:15:40: Wir haben nicht gedacht.

00:15:42: Ja, genau.

00:15:43: Also das ist wichtig, das zu wissen und merke auch in meiner tägliche Beratung, dass dieses Fissend auch nicht vorhandeln lässt.

00:15:54: Es geht darum, dass Alkoholische des Infektionsmittel, die spüren diese wichtige Hautlippide nicht heraus.

00:16:05: Und dadurch bleibt ein gewisser Schutz erhalten.

00:16:12: Mehrere Studien haben auch gezeigt, dass war um Jahre zweitausend nach der Einführung von Händedesinfektion in den Krankenhäusern, wo man getestet hat, die Leute, die nur die Hände gewaschen haben und diejenige, die Hände gewaschen haben und desinfiziert haben,

00:16:29: dadurch auch

00:16:30: Händewaschverquenz reduziert wurde.

00:16:33: Diese Gruppe hat deutlich weniger Probleme mit der Haut gehabt.

00:16:36: Also das ist spannend.

00:16:38: Also insgesamt.

00:16:39: Ein

00:16:39: großes Learning für mich heute hier.

00:16:42: Wichtig.

00:16:44: Also Händedesinfektion führt nur zu leichter Hautreizung.

00:16:49: Was die Leute aber merken bei Händedesinfektion, dass es oft so ein Gefühl von Brennen oder manchmal kommt auch eine Rötung.

00:16:59: Das ist eine Rötung ist normal physiologischer Recht.

00:17:06: physiologische Antwort der Haut quasi auf Kontakt mit Alkohol.

00:17:10: Brennen kann entstehen dann, wo die Haut schon ein bisschen angegriffen ist und das demakiert quasi oder zeigt uns, dass das etwas schon mit der Hautbarriere nicht in Ordnung ist.

00:17:25: Aber per se kann man weiter desinfizieren und meine Patienten, die berate ich auch immer so, dass sie mehr desinfizieren sollen statt Hände waschen.

00:17:35: Dadurch bessern sich auch diese entzündliche Hautekrankungen.

00:17:39: Man kann das spannend zu wissen.

00:17:40: Ich erinnere mich so, was das Waschen und das Effizieren mit, gerade im Lebensmittelbereich, also wir haben ja eingekunden, auch aus der Schokolade- oder Kekserstellung und so weiter, das ist ja wirklich immer eine Reinkommen, wenn man das immer hätte, waschen kurz und Hände seffizieren.

00:17:53: Das machen die halt schon relativ häufig bei Wahrnehmung.

00:17:56: Das ist ein besonderes Bereich.

00:17:58: Also muss man sagen, wir Arbeitsmediziner und auch Berufstematologen, FEM-Federn, wenn es möglich ist, Stadthände waschen, Hände desinfizieren.

00:18:12: Das gibt dann, wenn natürlich die Hände nicht verschmutzt sind oder auch von hygienischer Seite das zugelassen wird.

00:18:18: Natürlich, wenn der Hygieniker sagt in diesem speziellen Bereich, dass beides notwendig ist, dann ist das so.

00:18:27: Unsere Erfahrung ist auch und das können auch einige Kollegen bestätigen.

00:18:34: Hier ist Begehen, also Bedeutungsgenossenschaft von Nahrungsmitteln, da sehr gut informiert und hat gute Präventionsstrategien dazu, dass es trotzdem nicht immer notwendig ist und man kann mit guter Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplatzanschauung diese ... kannst du dann ein bisschen umstellen ... ... und dadurch Hautgefährdung reduzieren.

00:19:07: Okay, so spannend.

00:19:09: Lassen wir uns mal weggehen von der BGN.

00:19:12: Vielleicht mehr Richtung BGRCI, ... ... also Chemiebereich.

00:19:15: Dann haben wir auch einige Kunden ... ... und zwar umgemittelt mit Gefahrstoffen.

00:19:18: Ich komme mir selbst auch in eine Chemieindustrie, ... ... weil er damals ja auch schon mal gesprochen hat, ... ... sich als Ingenieur tätig.

00:19:23: Vorne ist ja auch daran spannend zu schauen, ... ... wenn ich eh schon im Alltag viel mit Gefahrstoffen arbeite.

00:19:28: Ja, also wirklich mit.

00:19:29: Diversen Formen gibt es genug Gefahrstoffe, die mittlerweile am Markt sind, wo wir mit arbeiten auch, weil gerade in der Chemieindustrie kommt es ja sehr häufig vor.

00:19:37: Also wie beeinflusst dann eigentlich so ein Gefahrstoff oder die Gefahrstoffe, die so üblicherweise gibt in der Produktion?

00:19:42: Wie beeinflussen die denn die Hauggesundheit?

00:19:46: Und wie schützen wir unser Haut davor?

00:19:48: Gibt es ja auch eigentliche Möglichkeiten?

00:19:50: Was ist denn guter Schutz?

00:19:52: Das ist mehrere Fragen einer.

00:19:55: Ich versuche alle in einem Satz zu beantworten.

00:20:01: Also danke für diese wichtige Frage.

00:20:05: Gefahrstoffe, das ist ein breites Thema.

00:20:09: Am besten ist, wenn Gefahrstoff nicht auf die Haut kommt.

00:20:13: Das ist die beste Strategie.

00:20:16: Ich muss hier wieder eine Rede für Gefährdungsbeo-Teilung und den Stopp-Prinzip kennen wahrscheinlich alle, die diesen Podcast zu hören.

00:20:28: Also die Prävention nach dem Stopp-Prinzip der Substitution, dann technische und organisatorische Massnahmen und am Ende besonderen Messerkennemassnahmen.

00:20:42: Deswegen, diese grandischen Prinzipien gelten für die Haut.

00:20:46: Sie sind gut in TRGS-Fürhundert eins beschrieben und auf was es von diesem soll einer Gefährdungsbeurteilung erfolgen.

00:20:57: Erst dann, wenn alle diese Präventionsstrategien ausgeschubt wurden, dann kommen unsere PSA, so Handschuhe und personenbezogene Maßnahmen wie Halsschutzmittel infrage.

00:21:15: Also das ist an allerletzte Stelle.

00:21:18: Ich würde immer dazu tendieren, muss man zuerst Substitutionen und technische und organisatorische Mittel ausschüpfen, bis wir dann direkt mit dem Gefahrstoff arbeiten.

00:21:30: Aber das weißt du natürlich sehr, sehr gut.

00:21:34: Wenn man aber Kontakt hat, dann ist wichtig zu wissen, was für ein Stoff das ist.

00:21:40: Es gibt natürlich Tausende verschiedene Gefahrstoffe und kann ich entsprechende Schutzhandschuhe nutzen.

00:21:50: die diesen Kontakt dann verhindern.

00:21:55: Und wenn nicht, dann welche andere Massnahmen ich machen kann.

00:22:00: Meistens erlaubt ist Kontakt zu den Gefahrstoffen, die nur leichtreizende Wirkung haben.

00:22:07: Da können wir unter anderem auch Hautschutzmittel verwenden.

00:22:12: Aber ich würde immer an erster Stelle Schutzhandschuhe stellen, weil dadurch wirklich Kontakt verhindert werden kann.

00:22:23: Die leicht irritierenden Stoffe wirken sich aber langfristig auch auf die Hautgesundheit, die führen zu ausdrucken, auch hautbarriere Störung und können zu Entzündungen führen.

00:22:39: Langfristig können sich auch Allergien ausbilden.

00:22:42: Also wir haben viele berufsbedingte Hauterkrankungen, die auch mit Allergien einhergehen.

00:22:52: Ein wichtiger Faktor, das zu einer Allergie predisponiert, ist genau eine Entzündung der Haut durch Irritation.

00:23:01: Also dann, wenn eine Haut irritiert ist, bilden sich leichter Allergien

00:23:07: aus.

00:23:11: Welche Stoffe machen die Allergien am häufigsten?

00:23:15: Was wir sehen, das sind vor allem Konservierungsstoffe, das sind auch die Mittel, die zum Beispiel in Klebe anhalten sind, wie Acrylate, ist ein großes Thema.

00:23:29: Epoxide, das kennst du auch, das ist auch ein wichtiges Thema.

00:23:36: Auch einige Produkte, die zum Beispiel Kühlspielstoffe anhalten sind.

00:23:41: Also wichtig ist an erster Stelle, dazu zu führen, dass kein Kontakt mit diesen Stoffen entsteht.

00:23:51: Zweitens guter Schutz vor allem Handschuhe vorhandeln sind und als letzter Maßnahme kann man natürlich dann auch Hauptschutzmittel nehmen, aber das ist wirklich als letzter Einsatz.

00:24:08: Ja, man hat ja früher, wenn man früher auch Verbaustelle war oder gestrichen hat, wenn die Hände verschmutzt waren, ... hat man ja mit Lösemittel die Hände sauber gemacht.

00:24:17: Oh

00:24:18: ja, das ... ... das kenne ich.

00:24:22: Das giste nütte ich mir ja ganz so viel.

00:24:24: Ich habe letztens ... ... im privaten Bereich, im wohnenden Hausbesicht ... ... da stand auch quasi ... ... neben der Farbe ... ... von oben noch, dass das ... ...

00:24:33: das top

00:24:34: Reignungsmittel ... ... vielleicht auch mal für die, die ja noch nicht so ... ... diesen Blick geschärft haben.

00:24:39: Was ist denn, was kann denn passieren?

00:24:40: Was sind denn Folgen, wenn ich genau so ... Unglücklicherweise meine Fingerreinige, Arztetofen oder ähnlichen.

00:24:48: Ja, also, wieso verwende ich in Beruf so eine Lüsemittel?

00:24:54: Kann

00:24:54: man sich auch fragen.

00:24:57: Weil das einfach alles entfernt.

00:24:59: Das entfernt auch die Haut.

00:25:02: Das Leck ist weg, die Haut auch.

00:25:04: Genau,

00:25:04: so ist das.

00:25:06: Anderes kann man nicht sagen.

00:25:09: sehr aggressiver Mittel und ein Kontakt mit denen muss auf jeden Fall vermieden werden.

00:25:14: Zudem Lösemittel können auch andere Berufskrankheiten verursachen.

00:25:19: Also die können dann durch die Haut aufgenommen werden in den Körper und dann später langfristig auch andere Berufskrankheiten verursachen.

00:25:28: Es gibt mehrere noch in Deutschland, die anerkannt werden, durch Kontakt mit den Lösemitteln.

00:25:38: hintergehen muss man aufpassen natürlich was vor ein Stopp das ist und ich würde generell sagen nein das darf nicht mehr geschehen.

00:25:46: wir haben als auch andere modernen Reinigungsmittel die diese Verschmutzungen auch entfernen können und wenn es möglich ist dann soll die Haut so schon und gereinigt werden wie möglich.

00:26:03: Wenn wir jetzt schon ein paar mal so anklicken lassen, dass wir auf die Verantwortung des Arbeitgebers ist ja dafür sorgen, dass das nicht passiert, dass wir auch genug, sag ich mal, den Stopprinzip einhalten, wenn das nicht greift, zumindest die PSA haben an der Stelle.

00:26:18: Der Arbeitgeber hat also sehr viel Verantwortung.

00:26:21: Es gibt aber auch, davon, die Eigenverantwortung des Mitarbeiter.

00:26:26: Absolut, ja.

00:26:27: Wie ist so deine Sichtweise darauf?

00:26:29: Warum?

00:26:30: Kommt das manchmal nicht an, ich ende mich an einen Fall.

00:26:32: Und zwar ein Unternehmen, wo die die Permeationszeit der Handschuhe damals falsch eingestuft.

00:26:39: Man hat gesagt, okay, die Permeations, der Theorie war es damals bei denen so gewesen, der Denkweise.

00:26:45: Die Permeationszeit stoppt der Welten Handschuhe aus hier.

00:26:48: So, dann hat man es falsch interpretiert.

00:26:51: Und dann wurde es behoben, dann hieß es plötzlich, wie jetzt?

00:26:54: Ich muss jetzt nach nach vier Stunden den Handschuh wechseln.

00:26:58: Das haben die Mitarbeiter gar nicht verstanden.

00:27:00: Das heißt, wir kriegen es ja hin, selbst der Mitarbeiter, den das nochmal deutlich wird, dass es vielleicht doch unglücklich ist, gerade beim Hautschutz auch, bei einem anderen Thema auch, bei diesem Thema zu diskutieren oder auch mal fünf gerade sein zu lassen.

00:27:13: Also, wie kriegt das hin nochmal, den das mal deutlich zu machen?

00:27:16: Das sind auch welche Ideen.

00:27:18: Ideen gibt es ganz viele.

00:27:20: Du arbeitest auch in diesem Bereich.

00:27:23: Ich würde immer darauf zielen, dass man gute Unterweisungen hat, Educationsmaßnahmen, aber auch Multiplikatoren in den Filmen.

00:27:37: Und das ist auch wichtig, wenn ich jemandem sehe, wie er das macht und wenn er das richtig macht und auch zeigt, der wird auch zu einem Vorbild.

00:27:46: Also ich denke, Beispiele sind immer besser.

00:27:50: Aber das andere ist natürlich ... Wenn ich verstehe, wie soll ich das machen muss, das erleichtert auch diese Anwendung.

00:28:03: Wenn man erklärt, dass die Handschuhe quasi nicht mehr dicht sind und dann auch das vorzeigen kann.

00:28:10: Man kann so ein Test machen mit dem Handschuh, dass man eine Substanz da rein tut.

00:28:17: Und nach gewisser Zeit sieht man, dass diese Substanz außen Handschuhe raus.

00:28:21: geht und dann die Handschuhe zum Beispiel nicht mehr dicht sind.

00:28:26: Dann diese Visualisierung quasi für dazu, dass ich verstanden habe, okay, dann wenn ich auch mit solchen Handschuhen arbeite und Kontakt mit dieser Substanz habe, das passiert auch mit mir.

00:28:39: Also geht auf meine Haut rein und kann mir schaden.

00:28:43: Ja, das ist eine sehr gute Idee.

00:28:45: Sie ist sehr naheliegend, glaube ich, aber ist doch in der Nutzung sehr fern.

00:28:48: Aber bevor ich es in der Weisung mache, ich mach mal hin und sagen, ob das passiert.

00:28:51: Ja, genau.

00:28:51: Ja.

00:28:52: Das ist nochmal sehr, sehr einprägsam für die Leute auch.

00:28:55: Absolut.

00:28:55: Ja.

00:28:56: Also, wenn die das sehen, man denkt, Schutzhandschuhe, okay, nichts kommt hier hindurch.

00:29:03: Nein, das ist genau diese mikroskopische Sache und das sehen wir auch nicht.

00:29:08: Und trotzdem, wenn diese Dubrußzeit.

00:29:13: überschritten wurde, ist im Prinzip diese Handschuhe nicht mehr brauchbar.

00:29:21: Ja, spannend.

00:29:22: Wir haben gerade schon festgestellt zwischen meiner Erfahrung, also wenn wir stoppen beim Friseur saßen und den heutigen Erkenntnis, das ist ein Riesenunterschied dazwischen schon, neue Erkenntnisse.

00:29:30: Und es kommt ja immer durch gewisse Forschungsprojekte, ne?

00:29:32: Da kriegen wir neue Erkenntnisse raus.

00:29:34: Gibt es denn aktuelle Forschungsprojekte oder Entwicklungen im Bereich Hautschutz, die du sagst, okay, da macht es Sinn, das besonders hervorzuheben?

00:29:41: Also, gibt es da irgendwas?

00:29:43: Das ist eine wichtige Frage.

00:29:45: Und hier muss ich dich leider enttäuschen, weil eigentlich gibt es keine gute Weiterentwicklung.

00:29:51: Ich vermisse das.

00:29:52: Das ist auch wichtig, dass wir diese Forschung betreiben, dass wir hier etwas tun.

00:29:58: Aber ... ganz viel wird in anderen Bereichen investiert.

00:30:04: Also zum Beispiel, wenn ich als Dematologe auch das zuschaue, Kosmetologie, das ist vielleicht eine wichtige Sache, aber ich würde mich vor allem aus Leidenschaft als berufsdematologe freuen, wenn man auch so viel in Hautschutz investieren wurde.

00:30:23: Das ist nicht ganz so sexy, ne?

00:30:25: Verkaufen, ne?

00:30:27: So ist das.

00:30:29: Aber was ich trotzdem sehe, ich einige positive Entwicklungen im Bereich der Berufstermatologie.

00:30:36: und was mich auch persönlich interessiert, das ist zum Beispiel die Diagnostik und molekulare Diagnostik.

00:30:44: Das ist jetzt ein Phänomenwechsel, was sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, dass wir immer besser verstehen, wie die Erkrankungen entstehen.

00:30:56: Und wir können quasi auf molecular Ebene schauen, wie sich diese Erkrankungen von sich unterscheiden.

00:31:05: Welche Muster sie da in diesen Signalwägen haben.

00:31:10: Dadurch können wir besser die klassifizieren, aber auch besser therapieren.

00:31:17: Im Alltag als Berufsdermatologe haben wir, was ich schon angesprochen habe, vor allem mit Handexzimen zu tun, aber ein... Kameleon kann man sagen.

00:31:28: Von dieser Erkrankung ist auch Schuppenflechte.

00:31:31: Manchmal kann man im Alltag das nicht unterscheiden.

00:31:34: Da muss man wirklich längere Beobachtung oder auch letztendlich ansprechen an bestimmte Medikamente, dass sich diese Diagnose richtig stellen kann.

00:31:44: Und hier hilft auch solche Molekulardiagnostik.

00:31:49: In der letzte Zeit hat man das weiterentwickelt und es gibt auch ein großes Forschungsprojekt, was von der EUV unterstützt wird, was sich mit dem Einsatz von diesem Molekular-Klassifikator beschäftigt und der dient dazu, dass man zwischen Exemen und Soryasis unterscheiden kann.

00:32:11: Das ist gerade das, was läuft.

00:32:13: Das

00:32:13: ist gerade das, was läuft.

00:32:15: Das läuft jetzt über die Leitung in Heidelberg, Professor Weißhaar.

00:32:21: Und in Freiburg, Professor Eirich, die sind diejenige, die das weitgehend nach vorne bringen.

00:32:29: Ja, okay.

00:32:31: War schon mal sehr informativ für mich.

00:32:32: Ich habe so zwei Sachen mitgenommen.

00:32:34: Eine Frage habe ich noch zum Ende.

00:32:36: Aber ich fand das wirklich informativ.

00:32:37: Das Beispiel zu nennen, glaube ich, mit dem Handschuh einmal zu zeigen, wie drückt es eigentlich durch mit der Zeit?

00:32:46: Das wird in der Kernbotschaft Unterseinfektionsmittel gar nicht so schädlich offensichtlich ist, wie ich es mir vorgestellt habe und wie ich es auf der anderen schon gehört habe.

00:32:54: Also schonmal wichtige Kernbotschaften sind dabei gewesen.

00:32:57: Absolut.

00:32:58: Also

00:32:58: darf ich schon mal Danke für diese geistige Öffnung.

00:33:01: Aber gerne.

00:33:01: Und jetzt

00:33:03: kann es natürlich sein, meine... Wir haben es gesprochen, aber vielleicht haben auch Menschen nach diesem Podcast das Bedürfnis, und ich hoffe, es ist auch so, die doch mehr mit dem Thema Hautschutz zu beschäftigen.

00:33:12: Wo können wir Informationen bekommen?

00:33:14: Wo können die Hilfe bekommen, wenn es um das Thema Hauterkrankung geht?

00:33:17: Oder halt, im besten Fall schon präventiv, um Thema Hautschutz?

00:33:21: Absolut.

00:33:23: Ich würde jedem empfehlen, der in einem Bereich arbeitet, was mit Hautbelastung geht, sich zu beraten.

00:33:30: Das sollte eigentlich ein Teil der Ausbildung schon sein.

00:33:35: Wenn das aber nicht der Fall ist, dann kann man viele gute Informationen auch auf die Webseiten von Berufsgenossenschaften finden.

00:33:43: Die haben auch zugeschnitte Materialien für die Branchen, wo man sich informieren kann, wie das entsteht, wie kann ich mich auch schützen.

00:33:51: Das sind auch wichtige Informationen für SIFAS, aber auch für die Beschäftigten und für die Arbeitsgeber.

00:33:59: Aus der anderen Seite gibt es auch eine Initiative, was in Deutschland durch Berufsverband von deutschen Dematologen und ABD, Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdematologie und deutschen dematologischer Gesellschaft unterstützt wird.

00:34:16: Das heißt Haut und Job.

00:34:20: Das kann man auch googeln und da findet man auch einige Informationen über die Hauterkrankungen und jemand mit denen umgehen kann.

00:34:31: Wenn jemand merkt, dass er irgendwelche Entzündungen auf der Haut bekommt und denkt, dass das mit dem Job etwas zu tun hat, würde ich empfehlen, auf jeden Fall sich bei dem Betriebsarzt, Betriebsärzten zu melden und das zu zeigen.

00:34:46: Die können, wie wir besprochen haben, auch bei Verdacht das melden oder auch sofort an dem Arbeitsplatz das anschauen und eventuell den Halsschutz anpassen.

00:34:58: Wenn das nicht funktioniert, dann würde ich die Hilfe bei dem Hautatz suchen.

00:35:06: Wenn derzeit zu dem nächsten Termin sechs Monate beträgt, das ist natürlich sehr frustrierend, würde ich in der Zwischenzeit auch mich selber melden.

00:35:16: Also man kann, wenn man selbst Verdacht hat, dass eine Berufskrankheit bei jemandem entsteht, dass die Haut jetzt angegriffen ist.

00:35:24: sich direkt bei der Berufsgenossenschaft melden und sagen, ich habe dieses Problem und dann sollen die auch Hilfeleistung geben.

00:35:36: Vielleicht auch schneller einen Termin bei der Hautarzt finden, aber auch können sie schon präventiv agieren und irgendwelche Hausschutzzeminare anbieten und so weiter.

00:35:45: Ich glaube, das ist noch ein wichtiger Punkt, den glaube ich niemand so richtig bewusst ist, dass ich auch schon sagen kann, wenn ich noch nicht das medizinische Ergebnis habe.

00:35:53: Aber ihr seht eine Veränderung an der Haut, dass ich mich dann schon bei der BG melden kann.

00:35:58: Absolut.

00:35:59: Genau, genau.

00:35:59: Also das ist Eigenverantwortung eigentlich.

00:36:02: Diese alte Verurteile, was ich mir höre, diese Rüttung hier, das gehört zu meinem Beruf.

00:36:09: Das war immer so.

00:36:11: Nein.

00:36:12: Und

00:36:12: die anderen kennen keinen Schmerz.

00:36:14: Genau.

00:36:16: Das ist der letzte, was man machen sollte.

00:36:20: Wir haben Therapiemöglichkeiten und im schlimmsten Fall, wenn sie zu seiner Entzündung auf der Haut sich entwickelt, muss man sogar den Job verliehen oder damit aufhören.

00:36:31: Und das ist, was wir auf jeden Fall verhindern wollen.

00:36:36: Es gibt gute Präventionsmaßnahmen und Möglichkeiten und diese sollen wir eingehen, bevor irgendwelche Erkrankungen entsteht.

00:36:45: Wir möchten gesund arbeiten.

00:36:47: Das war ein richtig schönes Schlusswort, oder, Michael?

00:36:50: Danke.

00:36:51: Ich danke dir, dass du hier warst.

00:36:52: Das war ein tolles Gespräch.

00:36:54: Hier bei uns im Podcaststudio ist auch seltenheitswert, dass du deswegen schon so da bist.

00:36:58: Ja, ich hab mich auch sehr gefreut.

00:37:00: Zum ersten Mal in so einem Studio.

00:37:03: Ja, und ich glaube, für jeden Hörer war jetzt viel dabei, viel neue Informationen, glaube ich.

00:37:07: Und gerade, wie gesagt, auch das Thema Präventivschuld aktiv werden zu können, noch wie es für viele neu, von meinem Bauchgefühl her.

00:37:13: Und deswegen danke ich dir herzlich, dass du hier warst und für die Information.

00:37:16: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:37:18: Danke schön.

00:37:19: Tschüss.

00:37:23: Ciao.

00:37:47: sichere Gewohnheiten scharfst und somit die Arbeitsunfälle nachhaltig reduziert.

00:37:53: Vergiss eine Sache bitte nicht.

00:37:55: Wenn seit Jahren die Unfallzahlen bei dir stagnieren, dann verbessert sich der Zustand nicht von alleine.

00:38:00: Du brauchst einen Berater, der dir zeigt, welche Schritte du befolgen sollst und welche lieber nicht.

00:38:06: Wir haben Geschäftsführer an Sicherheitsingenieuren und Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei geholfen, die Sicherheitskultur in deren Unternehmen und bei deren Kunden zu verbessern.

00:38:17: Als Kooperationspartner des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz.

00:38:20: bei der Arbeit liegt es uns am Herzen, dir das notwendige Handwerkszeug auf dem Weg zur Vision Zero zu zeigen und bei der Umsetzung zu unterstützen.

00:38:29: Wenn du wissen willst, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann sichere dir jetzt unter www.wandelwerker.com-termin deinen persönlichen Termin.

Über diesen Podcast

Wandelwerker ist Dein Podcast für innovative und ganzheitliche Ideen und Konzepte im Arbeitsschutz. Im ersten deutschen Arbeitsschutz Podcast findest du Impulse und Lösungen für die Gestaltung des Arbeitsschutzes in deinem Unternehmen – egal ob du Führungskraft, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur, Sicherheitsbeauftragter oder Mitarbeiter bist.

Es erwarten Dich aktuelle Themen und Diskussionen rund um den Arbeitsschutz, Experteninterviews und Best Practices Lösungen für eine gelebte Sicherheitskultur in Deinem Unternehmen.

von und mit WandelWerker Consulting GmbH

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