Wandelwerker - Der erste deutsche Arbeitsschutz Podcast

Wandelwerker - Der erste deutsche Arbeitsschutz Podcast

Transkript

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00:00:04: Die Wandelwerker haben eine Mission, den Arbeitsschutz in den Unternehmen auf ein neues Level heben.

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Wandelwerker Podcasts.

00:00:11: Den ersten deutschen Arbeitsschutz-Podcast führt ganzheitliche und innovative Ideen für den Arbeitsschutz.

00:00:16: Heutzutage können Informationen schnell gefliegt werden.

00:00:19: Experten, die mit neuen Strategien und Methoden arbeitsunfalle nachhaltig reduzieren, sind gefragt darin heben.

00:00:22: Die Wandelwerk hat seine Geschäftsführer, Sicherheit, Ingenieure und Unfahrkräfte für Arbeitsplätze Schritt für Schritt, wie genau das funktioniert und wie damit den stagnierenden Unfahrzeilen ein Ende gewetzt wird.

00:00:27: Es gibt keinen Grund, länger zu warten.

00:00:28: Jetzt ist der Zeitpunkt, um Arbeitsunfälle zu reduzieren.

00:00:42: Welche Sorgen haben Führungskrifte beim Thema Unterweisung?

00:00:47: Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, um Unterweisung auch wirksamer zu gestalten?

00:00:52: Am Ende ist es nicht nur ... abgesessen wird, sondern auch was mitgenommen wird.

00:00:57: Darüber sprechen wir heute hier in dieser neuen Wandelwerker-Podcastfolge.

00:01:01: Mein Name ist Stefan Geschäftsführer der Wandelwerke und seit dem GmbH aus Oberthal.

00:01:06: Damit unseren ja, ja, twenty-fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen wir in Deutschland und darüber hinaus Konzerne und Mittelstand dabei, die Sicherheitskultur systematisch weiterzuentwickeln, um dadurch nachhaltig Arbeitsunfälle und Unsituationen zu senken.

00:01:23: Mit dabei ist heute wieder die Anna.

00:01:25: Hallo auch von meiner Seite.

00:01:26: Meine Damen und Herren, ganz geehrte Geschätzung hier im Unternehmendel Werka.

00:01:32: Wie viele der Themen, die wir besprechen, ist auch die Unterweisung im Thema was?

00:01:36: Wo die Fachkräfte für Arbeitssicherheit viele Rückfragen zu bekommen und auch irgendwie gute Lösungen finden müssen, die die Führungskräfte darin unterstützt, rechtssichere und auch gute Unterweisungen zu geben.

00:01:48: Und dann gehen wir heute mal darauf ein, was ist auf der einen Seite rechtssicher und was bedeutet dann aber eben auch noch wirksam zu sein und eine wirksame Unterweisung zu geben.

00:01:57: Ganz wichtiger Punkt, diese beiden Faktoren sich mal genauer anzuschauen, wenn wir, also wir heißt unsere Sicherheitskulturberater, die quasi Strategie Workshops, Assessments durchführen in den Unternehmen.

00:02:12: Die sehen eigentlich in den meisten Fällen, dass das gleiche Bild nicht immer, aber in den meisten Fällen sehen das gleiche Bild.

00:02:19: Unterweisung läuft in den meisten Fällen, zumindest in einem großen Rundumschlag ab.

00:02:26: PowerPoint, Präsentation ohne Ende, also eine Folien-Schlacht, kann man zwar schon nennen.

00:02:34: Er ein Monolog als ein Dialog von Interaktion, Rehmarsch mag gar nicht, in den meisten Fällen.

00:02:39: So, und warum machen die das?

00:02:41: Was ist so deine Erkenntnis?

00:02:43: Ja, zum einen war es es nicht besser wissen.

00:02:46: Und dann kommt ein Punkt dazu, manchmal machen sie es nicht mehr selber.

00:02:50: Also warum machen Sie das?

00:02:52: Ganz oft.

00:02:53: Und da gibt es auch heute noch viele Unternehmen, auch aus dem Mittelstand, wir sprechen hier nicht über kleine Unternehmen, sondern auch Mittelstand, Unternehmen mit mehreren Untermitarbeiter, wo es so ist, dass die allgemeine Erstunterweisung, also ich sage mal die Unterweisung, die man mindestens einmal im Jahr dann wiederholt, wo so... die ein gemeinten Themen drinstellen, wie erste Hilfe, Flüchtungs- und Rettungswege, also ihr kennt die Themen, dass diese Unterweisung durch beispielsweise die Fachkraft für Arbeitssicherheit durchgeführt wird.

00:03:22: Und dann kommen alle zusammen einmal zu Beginn des neuen Jahres, dann wird acht Stunden lang einmal Brandschutz, Arbeitsschutz und so gemacht und dann ist man quasi sauber.

00:03:33: Das heißt, warum machen die das?

00:03:34: Oft machen die das nicht mal selber, sondern die Unternehmen und die Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

00:03:38: Und dann ist, glaube ich, ein ganz, ganz wichtiger Punkt, der vermeintlich nicht zutreffend ist und das ist die Effizienz.

00:03:47: Also viele glauben, dass das ein guter, effizienter Weg ist, rechtssicher zu sein.

00:03:53: An die Frage, was ist rechtssicher oder rechtskonform vielmehr?

00:03:57: Was wir mal sehen, ist ja nur das acht Stunden.

00:03:58: Es gibt dort hier die Hundert und vierzig Folien quasi in einer Stunde durchpalern.

00:04:02: Die gibt es quasi auch.

00:04:04: Ja.

00:04:04: Und ich glaube... Dass diese Folien, die ihr da ausgewählt sind, gar nicht mathematisch passen, das sehen wir ja auch.

00:04:11: Also wir haben wirklich sehr oft das, was ein Paradox ist.

00:04:14: Das ist die letzte Kerl, die ich mir mit Schlosser-Themen beschäftigen muss und das ist gar nicht mein Job.

00:04:21: Ich habe ein gutes Beispiel, Lockout, Techout für alle im Unternehmen, inklusive Verwaltung.

00:04:27: Hat's auch schon gegeben.

00:04:29: Also der Mensch, der quasi nur am Büro sitzt und seinen Fuß nahezu kaum in irgendwelchen Bereichen setzt.

00:04:35: Der weiß nicht, was das ist, der

00:04:36: weiß keine Vorstellung davon.

00:04:38: Und

00:04:39: dann fragt man sich ja, warum machen das Führungskräfte, vielleicht bevor wir richtig tiefer einsteigen und ich glaube, und das ist so aus was wir den Trainings und in den Beratungsdienst heißt, irgendwann mal wieder hören ist, wir wollen im Zweifelsfall rechtskonform sein, rechtssicher, rechtskonform sein.

00:04:56: und Da machen die lieber quasi alles, als, ja, abgespeckter, ein bisschen weniger.

00:05:04: Und die sagen wir ganz klar, also uns ist schon bewusst, dass das nicht so wirksam sein kann.

00:05:09: Das sagen die selbst, oftmals auch schon.

00:05:12: Und trotzdem machen wir was.

00:05:13: Trotzdem machen die das und sagen, ich möchte am Ende des Tages, wenn was passiert, rechtskonform sein.

00:05:18: Und dabei wissen wir ja eigentlich, dass es aus der Verhaltens- und Lernpsychologie, dass es gar nicht funktionieren kann.

00:05:24: Also eine Druckbetrankung.

00:05:26: Wir wissen ja, wenn wir nur Powerpoint haben und wir sehen und hören was, sind wir so ungefähr bei forty-fünf Prozent Behaltenswahrscheinlichkeit über eine Zeitraum von einer Stunde bis dann halbjahr die Hälfte vergessen ist und nach ungefähr dreizig Tagen fünfundsiebzig Prozent weg sind.

00:05:42: Und es gibt aber die Heiterfälle, die lesen quasi die Betriebsanweisung vor, bei einemundzwanzig Prozent für den Zeitraum hängen.

00:05:51: So, oder es gibt aber auch die, und das ist auch eigentlich selten.

00:05:55: Die setzen quasi sowohl bei erster Unterweisung als auch bei wiederholender Unterweisung die Mitarbeiter in einen Raum und sagt, ließ die Betriebsverwaltung durch.

00:06:03: Ja.

00:06:04: Und bei dreißig Prozent hat es sich gesehen, besser als nur zuzuhören, aber am Ende bleibt da auch nichts bei Hängen, weil auch da je nach einer Stunde die Hälfte vergessen ist.

00:06:13: Ich glaube auch, ein Faktor ist noch, warum Führungskräfte das heute so machen.

00:06:17: Die glauben schon auch, dass das quasi die Anforderung ist.

00:06:21: Also, dass die Erwartungshaltung und die Anforderung auch von rechtlicher Seite ist.

00:06:25: Ich muss den jedes einzelne Thema im Rahmen einer PowerPoint-Fugie vorgelesen haben oder gezeigt haben, um rechtlich auf der sauberen Seite zu sein.

00:06:35: Und der einzige Grund, warum das so getan wird, ist am Ende des Tages die Angst dahinter, die wir irgendwie schüren.

00:06:41: Und wo am Ende des Tages auch geglaubt wird, dass das genau der Weg ist, den der Arbeitsschutz und das Arbeitsschutzgesetz, beziehungsweise auch alle Verordnungen darin beschreiben.

00:06:51: Und das stimmt ja einfach nicht.

00:06:53: Und da gibt es eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten.

00:06:55: Also

00:06:56: im Thema ja zu viel Bürokratie, was ja auf dem Raum steht und in vielen von aus meiner Sicht, ich verletze das erst bei der Basi, zu dem Talk drüber.

00:07:06: So, meine Meinung ist halt, ja, es gibt... zu viel Bürokratie im Arbeitsschutz und muss genau hingucken.

00:07:12: Also viele Sachen sind absolut wichtig und auch richtig.

00:07:15: Solche Punkte, weil es halt eine Aufklärung mangelt, was muss Führungskraft wirklich machen?

00:07:21: und das Gepart mit typischen Aussagen bis mit einem Bein im Knast, fördern natürlich es nicht gerade der Selbstbewusstsein, Dinge wegzulassen.

00:07:30: Und deswegen macht es Sinn, dass wir heute mal reinschauen, was sagt eigentlich wirklich der Gesetzgeber.

00:07:35: Und vielleicht können wir mal so kritisch darauf gucken, was könnte eigentlich besser machen oder was könnte daneben besser machen.

00:07:42: Ich denke, wenn wir mal zu den Grundlagen schauen, dann kommt es eigentlich her.

00:07:45: Wir müssen ja uns mal in diese Pyramide anschauen, diese Rechtspyramide.

00:07:48: Und da sehen wir ja im Prinzip rechtlich verbindlich, das ist ja im Prinzip Gesetze, Arbeitsschutzgesetz zum Beispiel.

00:07:54: Wir haben die Vorschrift, wir haben die Verordnungen, um jetzt mal das Thema staatliche Seite und Versicherungsträger zu klären.

00:08:01: Das sind ja die Regelwerke, die wirklich richtig verbindlich sind und die sind ja enge sehr oberflächlich.

00:08:06: Alles darunter hat er also diesen empfehlenden Charakter, was konkretisiert.

00:08:11: Aber ja, erst mal reingucken, ja wo steht denn überhaupt geschrieben, das Unterweisung gemacht werden müssen.

00:08:16: Ja, selbstverständlich können wir das jetzt alles auswendig.

00:08:20: Wir haben den exakten Gesetzestext natürlich nochmal herausgesucht für euch.

00:08:23: So Paragraph XII Arbeitsschutzgesetz ist Arbeitgeber müssen beschäftigter ausreichend und angemessen über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit unterweisen.

00:08:35: Das ist der erste Punkt, der dort relativ klar und offen drin steht und ausreichend angemessen hat, dann natürlich ganz, ganz viel mit der Art der Tätigkeit zu tun, mit der Gefährdungsbeurteilung, mit ganz, ganz vielen Elementen.

00:08:51: Also da steht ausreichend mit angemessen.

00:08:53: Das schon mal mitnehmen.

00:08:55: Und Unterweisung muss vor Aufnahme der Tätigkeit bei Veränderungen im Aufgabenbereich und nach Unfällen oder besonderen Ereignissen erfolgen.

00:09:02: Das heißt, es gibt einen Unterschied zwischen Es gibt bestimmte Anlässe, die immer gelten.

00:09:06: Und dann gibt es einfach nochmal Anlässe, die besonders auftreten, wo dann eben auch noch mal zusätzliche Unterweisung gemacht werden müssen.

00:09:16: Wir haben das Arbeitsschutzgesetz.

00:09:17: Wir haben auch noch Verordnungen von Seiten der DGUV.

00:09:22: Genau, Vorschutz eins.

00:09:24: Grundsätzlich Prävention.

00:09:25: Auch da steht quasi drin, dass Unterweisung zu den Gefährdungen am Arbeitsplatz.

00:09:30: durchgeführt müssen.

00:09:31: Sie müssen einen Bezug dazu haben und sie müssen dokumentiert werden und mindestens einmal jährlich stattfinden.

00:09:36: Hier der wichtige Punkt, wenn wir natürlich jetzt über Jugendliche sprechen, ist das natürlich halbjährlich und eben nicht nur einmal jährlich.

00:09:43: Und es ergänzt sich natürlich so was wie Gefahrstoffverordnung, Betriebssicherheitsverordnung etc.

00:09:48: oder Arbeitsstättenverordnung.

00:09:50: Da können wir besondere Lebensunterweisen dabei rauskommen.

00:09:54: So ein Fakt ist, dass wir sagen können, okay, im Gesetz steht drin ausreichen und angemessen.

00:09:59: Und das wird hier quasi auf dieser Ebene der Gesetze, Verordnungen und Vorschriften jetzt nicht weiter konkretisiert, was ist eigentlich ausreichend und was ist eigentlich angemessen.

00:10:12: Und das Einzige, was wo ich festgelegt ist, ist schon, dass man schauen muss, die muss immer quasi Arbeitsplatz-Rotätik jetzt bezogen sein und sich auf typische Inhalte beziehen.

00:10:22: Ja, das bedeutet, wir wissen hier alle, eine Unterweisung ist, ich sage mal so ein bisschen, die Ende der oder das... das Ende der Kette.

00:10:30: Wir haben die Gefährdungsbeurteilung, wir haben die Macht der Arbeitgeber, daraus ergibt sich eine Betriebsanweisung, die die wesentlichen Gefährdung und auch Schutzmaßnahmen zusammenfasst und daraus ergeben sich die Inhalte der Unterweisung.

00:10:44: Das heißt eine Unterweisung oder Gefährdungsbeurteilung.

00:10:49: wird eigentlich schwierig, wenn man eben auch die Kette einmal durchgeht.

00:10:54: Und dann ergibt sich auch schon, was dort mit drinstehen muss.

00:10:57: Natürlich müssen enthalten sein.

00:10:58: Einmal die Gefährdungen, die es im Arbeitsplatz gibt.

00:11:01: Das heißt, um welchen Arbeitsplatz geht es?

00:11:02: Welche Gefährdungen habe ich hier?

00:11:04: Welche Schutzmaßnahmen muss ich darauf ergreifen?

00:11:09: Das heißt, gibt es technische Maßnahmen, die über die ich einweisen muss.

00:11:16: Nur weil ich eine technische Maßnahme habe, heißt es ja nicht, dass das nicht Teil meiner Unterweisung ist, sondern ich muss natürlich genauso auch in der Unterweisung darüber sprechen, was diese Schutzmaßnahme macht und was ich beispielsweise auf keinen Fall mit einer Schutzmaßnahme machen kann.

00:11:32: Erst mal ganz egal, welchen welche Art der technische Schutzmaßnahme das ist.

00:11:36: Das Gleiche gilt natürlich insbesondere, je weiter wir in der Kette der Stop-Maßnahmen-Hirarchie kommen, desto wichtiger wird natürlich die Unterweisung, weil je mehr wird es auch vom Verhalten der Mitarbeiter abhängig.

00:11:50: Das Tragen von PSA ist deutlich verhaltensabhängiger als vielleicht das das funktionierende Technisch-Schutzeinrichtung.

00:11:58: Und aber auch diese Schutzmaßnahmen, das heißt, über das komplette Stoppmaßnahmen, über die komplette Stoppmaßnahmenpyramide, all diese verhaltensbezogenen und auch nicht verhaltensbezogenen Schutzmaßnahmen an diesem Arbeitsplatz gehören dann in die Arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung mit hinein.

00:12:19: Ja, das ist ja nicht nur das PSA-Tragen.

00:12:21: Am Ende ist es ja auch, sag ich mal, wenn wir ... irgendwelche Gefahrstoffe umfüllen und ähnliches, auch die Absaugung, wenn die halt nicht fest dran ist und mal so ein Hebelarm rüberschieben, dass auch der Arm quasi rübergezogen wird über den Behälter, dass hier auch annäßend genug offen ist, wenn das nicht immer so der Fall ist.

00:12:41: Auch das sind ja Dinge, die man hier unterweist, weil es ja auch so ein Verhalten so ein bisschen dazugehört, dass es am Ende des Tages auch passiert.

00:12:50: Das ist ein erster spannender Punkt zu sagen, Das muss in der Gefährungsbutton, was du gesagt hast, in der Gefährungsbutton enthalten sein.

00:12:58: Und ich würde mich da schon mal als Führungskraft zum ersten Mal rauf schauen, mal feststellen, man kann sicherlich, also gerade wenn ich gewohnt bin, hundertsechzig, hundertachtzig, zweihundert, was auch immer, Präsentationsfrohen durchzuballern, wird man schon feststellen, dass ich hier reduzieren kann.

00:13:14: Allein weil ich sehe, okay, ich habe ja eigentlich nur diese Risiken.

00:13:17: Da entspricht noch diese Schutzmassen, aber von daher wird sich das schon auch da durch.

00:13:20: mit dem ersten Blick, wenn du es für unsere Kraft bist und mal rauf schaust, wird sie das schon reduzieren.

00:13:26: Wenn ich in der Verwaltung bin, natürlich wahrscheinlich drastisch reduzieren.

00:13:30: Wenn ich von hundert jetzt die Folien gucke, wird er nicht viel übrig bleiben.

00:13:33: Dann braucht man keinen Lockout.

00:13:35: Wahrscheinlich komme ich auch darauf, dass zum Beispiel das Unterweisen eines Bürotagrists nicht so ein Ziel für das Risiko ist.

00:13:41: Da

00:13:42: gibt es jetzt unterschiedliche Lagerz.

00:13:44: Am Ende hatte ich Peter Barnplatz das schon mal gesagt.

00:13:47: Wir haben es schon mal zitiert.

00:13:49: Der Arbeitsschutz neigt dazu, die Lebensrealität der Menschen zu verfehlen.

00:13:55: Ich glaube, das ist ein Punkt, wenn ich zu viel mache, verliere ich die Menschen auf der Reise in der Unterweisung und der Reise zum Thema Sicherheit.

00:14:02: Wenn die Akzeptanz fehlt, haben wir halt ein großes Problem.

00:14:08: Das war es schon mal gesagt, wann ein bisschen Unterweis, wenn noch Häufigkeit her, also vor allem an der Tätigkeit.

00:14:13: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:14:14: Der wird oftmals schon vergessen, also gerade wenn ich in Produktionsbereichen bin und man hat aufgrund von Auslastung oder auch Personalmangel, zwitscht man zwischen den Schichten, mal bist du an der Anlage A, dann bist du an B und C und D. Aber in solchen Situationen vergisst man das schon mal, eine gute Erstunterweise zu machen in die Tätigkeit.

00:14:34: Genau so ist ein Thema, wenn du halt Mitarbeiter hast, was ich, Leitkräfte, Saisonkräfte, meistens Leitkräfte, die vielleicht nur einen Tag da sind oder zwei Tage, drei Tage.

00:14:43: dann ist das auch schon schwierig und das kann man ein bisschen nachvollziehen, glaube ich, so in der ersten Unterweise durchzuführen.

00:14:49: Also gerade, wenn man gewohnt, dass die Stunden lang dauert.

00:14:52: Dann haben wir das mal Veränderungen.

00:14:54: Das heißt, du hast vielleicht ein neues Arbeitsmittel, du hast ein neues Verfahren, vielleicht ein Prozess geändert oder hast neue Gefahrstoffe, Arbeitsstoffe und wie du schon sagst natürlich auch, wenn das geeinigt ist, sei es ein Arbeitsunfall, sei es ein Beinahunfall, ob das kein Thema sein oder es wurde generell eine Abweichung festgestellt, die jetzt was für Qualität zu tun hätte, das riecht ja genauso.

00:15:18: Ist man die Frage jetzt, okay, wie ist denn die Form der Unterweisung?

00:15:22: Also wir haben ja gesagt, dass meistens man als Powerpond ist und Frontal, homolog und über mehrere Stunden.

00:15:28: Aber was sagt denn eigentlich das Regelwerk zum Thema Form der Unterweisung aus?

00:15:34: Also wir wissen im Prinzip, wie man es durchführt, im Prinzip ist es wichtig von der Form, wie was durchführt, dass sie halt verständig sind.

00:15:43: Das war ja wirklich der eine Punkt, der drin steht, dass sie wirksam sind.

00:15:47: Und dann kommen wir zu dem Punkt, an dem ich weiß, dass man eigentlich nicht klar geregelt hat, oder dass jemand nicht klar geregelt, wie es durchgeführt werden muss.

00:15:53: So, aber die also weiße, wo wir als Wanderwerker schonensamer sinnvoll ist, ist ja schon, dass man halt, sag ich mal, wenn man schon E-Learning machen möchte, ist es ja eher das, wo wir sagen, okay, das ist das Risiko in der Gefährungsbeurteilung eher als gering eingestuft.

00:16:07: Und wenn das als gering eingestuft ist, dann... Mach e-Learning oder andere Dinge.

00:16:11: Aber da, wo du halt sagst, okay, da habe ich ein Risiko und dann kommt es wirklich darauf an, dass der Mitarbeiter jetzt sich richtig verhält.

00:16:20: Beispiel wie gesagt, umfüllen von Lacken vielleicht, wo ich weiß, ich habe eine sonst eine explosionsfähige Atmosphäre, wenn ich nicht absauge.

00:16:27: Das sind Punkte, wo ich schon, glaube ich, sehr sinnvoll ist, das auch mündlich zu machen, um in der gewissen Interaktivität.

00:16:34: Ja, und es gibt ja auch, das ist das, was wir auch eben noch mal angesprochen hatten.

00:16:39: Es gibt auf der einen Seite die allgemeinen gesetzlichen Anforderungen, und dann eben spezifische auch noch mal in den Einzelverordnungen.

00:16:44: Und dann gibt es einfach, und das muss jedes Unternehmen auch für sich noch mal prüfen, es gibt, wie du das Beispiel gerade mit den Gefahrstoffen angesprochen hast, es gibt Dinge, die darf man auch einfach nicht online machen, sondern die müssen dann halt face-to-face stattfinden.

00:16:56: Es macht halt einfach keinen Sinn, eine dass das Arbeiten in Höhe mit Gurten und Absicherung und Anleihen in der Online-Unterweisung zu machen.

00:17:07: Also nicht nur didaktisch und auf der Lern- und Baldenskurve, sondern das ist auch von Seiten des Gesetzgebers klar geregelt.

00:17:13: Und dann ist es aber, finde ich, können wir aus diesen Formaten eben eine ganze Menge lernen, weil warum sagt der Gesetzgeber, es gibt Formate, die darfst du nicht online machen.

00:17:23: So, damit wir sicherstellen, dass dieses Wissen auf jeden Fall, das ist lebensrettend, das ist ganz, ganz wichtig.

00:17:30: Und damit dieses Wissen auf jeden Fall auch ankommt, ist es doch ganz, ganz wichtig, dass wir vor Ort sind, dass wir das ausprobieren, dass wir das in der Hand haben, dass wir uns das angeguckt haben, dass wir in der Interaktion besprechen, wie machen wir das, wie üben wir das und wie gehen wir damit um.

00:17:45: Und ich finde, da können wir eine ganze Menge daraus lernen.

00:17:48: Und dann, so wie du das eben gesagt hast, die müssen irgendwie verständlich und vielleicht auch interaktiv sein.

00:17:55: Es bestreite, also das, was wir heute in der allgemeinen Erstunterweisung unterweisen, das weiß ja jeder.

00:18:01: Das weiß ja einfach jeder.

00:18:02: Jeder Mitarbeiter, jede Führungskraft weiß im Grunde genommen, was in der allgemeinen Erstunterweisung spätestens im Jahr zwei gesagt wird.

00:18:09: Das heißt, es geht im Wesentlichen eigentlich gar nicht mehr darum,

00:18:11: wenn sich individuell unterweisen.

00:18:13: Ja, genau.

00:18:14: Ja, genau, in der Wiederholungsunterweisung.

00:18:16: Also das allgemeine Unterweisung, die ich jedes Jahr wiederholen muss.

00:18:20: Nicht erst Unterweisung, wenn ich die erst mal mal weiß, weiß ja nicht, aber Wiederholungsunterweisung.

00:18:24: Spätestens ab da, Jahr zwei, Jahr drei weiß das jeder.

00:18:27: So, dann geht es doch gar nicht darum, dass wir jetzt wieder diese Folien vorlesen und runterreden, sondern es geht doch viel, viel mehr darum, dass wir das zu einem Format machen.

00:18:40: wo Interaktion stattfindet und wo vor allem wir gemeinsam vielleicht auch an den Themen lernen und üben können.

00:18:48: Und wo wir vielleicht auch gemeinsam drauf schauen können, dass Wir gucken, was haben wir denn davon im letzten Jahr gut umgesetzt?

00:18:57: Und wo hatten wir davon vielleicht auch im letzten Jahr vielleicht an der einen oder anderen Stelle eine Herausforderung, sei es das, sei es den Umgang mit FFZ im Staplerverkehr, sei es den Umgang mit, ja auch Gefahrstoffen hatten wir jetzt eben schon oder das Tragen von PSA, also auch Dinge, die grundsätzlich auch zu so einer allgemeinen Unterweisung dazugehören.

00:19:20: Auch die werden ja nicht in Unternehmen perfekt umgesetzt und dann würde ich so eine allgemeine Erstunterweisung viel, viel mehr dafür nutzen, um an diesen Themen auch zu arbeiten.

00:19:31: Und wir sind ganz am Anfang, haben wir auch darüber gesprochen, was sind die Themen in einer Unterweisung?

00:19:38: und in einer Unterweisung geht es auch darum, die Rechte und Pflichten der Beschäftigten zu erläutern.

00:19:45: Und ich finde, das ist eben eine ganz hervorragende Punkt, der auch dazu beitragen kann, gemeinsam daran zu arbeiten, wie tragen wir denn heute unsere PSA und haben wir da vielleicht die Möglichkeit, auch einfach noch ein bisschen besser zu werden, aber nicht im belehrenden Charakter, sondern viel mehr auf der kulturellen Ebene, um gemeinsam eben in diesen Dialog zu gehen.

00:20:04: Und das mache ich eben nicht mit hundert Folien, um dann zu sagen, so müsste es eigentlich sein.

00:20:09: Und alle wissen ja, manchmal machen wir das schon, manchmal aber nicht, sondern da brauchen wir ganz, ganz andere Formate.

00:20:14: Ich glaube, ein wichtiger Punkt sind auch die Pflichten.

00:20:18: Weil auch das hat der Gesetzgeber und Mitarbeiter haben eine Eigenverantwortung, auch im Thema Arbeitsschutz.

00:20:24: Das ist wirklich ein ganz wichtiger Punkt.

00:20:26: Und wenn wir über das Thema auch überlegen, Unterweisung generiert von der Sprache her, und das wird, glaube ich, sehr, sehr oft übersehen, wir müssen auch Unterweisung in der Sprache durchführen, die die Mitarbeiter sprechen.

00:20:40: Das heißt, wenn in deinem Unternehmen jetzt alle Deutsch sprechen und auch Deutsch gut verstehen, dann hast du noch Glück.

00:20:47: Dann reicht quasi einsprachig.

00:20:50: Logistikbereich, das ist ja oftmals so, dass du diverse Sprachen hast.

00:20:54: Und dann kannst du halt nicht sicherstellen, dass alle wirklich Deutsch sprechen.

00:20:57: Wie bei Saisonkräften, in der Nahrungsindustrie oftmals Saisonkräfte.

00:21:01: Auch da kannst du sicherstellen, dass wirklich alle Deutsch sprechen.

00:21:04: Es gibt diverse und andere Beispiele, aber das sind nur hier zwei Beispiele, wo uns oft der Fall ist.

00:21:08: Und dann musst du halt hingehen, musst in der Sprache des jeweiligen Mitarbeiters, was er spricht, unterweisen.

00:21:16: Und es hilft nichts, wenn du es in E-Learning hast und du weißt, die Hälfte spricht die Sprache nicht, ein bisschen über Spitz gesagt, ja, und du machst ein deutsches E-Learning.

00:21:25: Und dann sagst du am Ende das, die Antworten waren ja richtig.

00:21:29: Das kauft ja niemand ab.

00:21:30: Wenn dann was passiert, ich habe ja Unterwiesen auf Deutsch und die haben auch alle richtig gestimmt, die saßen vielleicht um einen großen Raum zusammen alle und dann, das funktioniert nicht.

00:21:40: Deswegen geht das auch klar, es muss halt auch in der jeweiligen Sprache passieren.

00:21:46: In der gibt es natürlich auch Möglichkeiten, dieses Thema der einfachen Sprache zu wählen, aber auf jeden Fall muss es in der Sprache und Form entsprechend angepasst werden an die Zielgruppe.

00:21:55: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, die aus meiner Sicht oftmals auch untergeht.

00:22:00: Und da muss natürlich auch dokumentiert werden.

00:22:02: Und Dokumentation ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt.

00:22:04: Da kann man auch viel falsch machen, wenn man es sich ordentlich macht.

00:22:07: Dabei geht es mir gar nicht nur um die Unterschrift generell.

00:22:11: Also klar ist, der Teilnehmer, die Teilnehmerinnen von der Unterweise muss bestätigen, dass er teilgenommen hat und ein wichtiger Punkt, dass er das verstanden hat.

00:22:21: Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:22:23: Das war es am Ende mit der Unterschrift.

00:22:27: Es ist natürlich so und das passiert nur nicht sehr oft in den Jahresunterweisungformat, dass dann plötzlich der Zettel rumgeht, wo drauf steht, ich habe teilgenommen und ich habe verstanden, aber kurioserweise sind wir da früher drei von hundert und dann fragst du auch jeder im Raum, okay, ich unterschreib das jetzt, aber ich weiß gar nicht was, theoretisch weiß ich nicht, was da früher hundert kommt.

00:22:47: Und klarer kann ich doch nicht sagen, was geht es mir als Führungskraft?

00:22:51: Im Prinzip kann man nicht klarer sagen, es geht nur darum.

00:22:54: Ein Zweifelsfall, rechtlich akkussiert zu sein und eben nicht um die Menschen an sich.

00:22:59: Aber da stehen Führungskräter oftmals zu, dass es so ist.

00:23:03: Das ist, glaube ich, ein Phänomen, was alle schon mal miterlebt haben.

00:23:08: Ein Punkt, der auch oft in der Unterweisungsdokumentation vergessen wird, ist der Inhalt.

00:23:13: Also es muss irgendwo auch nachvollziehbar oder sollte nachvollziehbar sein, welche Inhalte sind tatsächlich unterwiesen worden.

00:23:20: Es reicht nicht, dort einfach hinzuschreiben, allgemeine Unterweisung.

00:23:24: Das ist nicht ausreichend, sondern es geht darum, dass auch nachvollziehbar ist, über welche Inhalte habe ich tatsächlich unterwiesen.

00:23:32: Was ich ja oft erlebe, das ist ein bisschen amisant sogar, wenn wir in sehr widershipworkshops das Thema Unterweisungen ja auch behandeln und dann fragen wir immer, was denn sind so Ziele für Unterweisungen?

00:23:45: Und das gewiese kommt da oftmals, das Thema Rechtskonformität am Ende, und dann kommt das Thema Informationen vermitteln, und wir wollen auch das Risikobewusstsein steigen, was alles richtig ist und Sensibilisierung, wo man manchmal nicht darauf kommt, dass es auch dazu beitragen kann, die Akzeptanz zu erhöhen und Menschen zu gewinnen für den Arbeitsschutz.

00:24:06: Arbeitsschutz taucht meistens nicht auf, aber es traut immer auf Informieren, Risikobewusstsein sensibilisieren.

00:24:11: Irgendwann sagt, ah ja, Rechtskonformität.

00:24:14: Also der Gedanke ist ja gar nicht zuerst da, dass das Ziel ist, Rechtskonform zu sein.

00:24:17: Das kommt oftmals mittendrin erst.

00:24:20: Und dann schauen wir da rauf und sagen, okay, was decken jetzt eure Unterweisungen hier unternehmen ab?

00:24:25: Dann gucken meistens ja Rechtskonformität.

00:24:28: Ja, irgendwie vielleicht noch, ja, vielleicht auch irgendwie Formationsvermittlung.

00:24:34: Aber dann war es das.

00:24:36: Ja, das ist das mal sehr oft.

00:24:37: Und ich glaube schon, dass man sagen kann, Ziele sind, wie gesagt, Rechtskonformität.

00:24:41: Das ist sogar nicht schlimm.

00:24:42: Ich glaube, jeder möchte im Saal für zwei abgesichert sein.

00:24:45: Alles gut.

00:24:46: So, dann ist das zweite Ziel, das ist meine Informationsvermittlung, und zwar sauber, und dass wir verstehen, worum es geht, weil dadurch den Schritt auf Punkt drei, ich habe eine bessere Kompetenzrisiken zu erkennen, daran scheitert es ja wirklich oftmals.

00:24:59: Ich bin sensibler, wenn es um das Thema Safety geht.

00:25:02: Und zum fünften ist natürlich auch, ich möchte Akzeptanz erhöhen, ich möchte gewinnen, die Menschen fühlen Arbeitsschutz, weil nur so kommen wir auch kulturell betrachtet wieder in die... Kulturstufe hinein, wo wir im Mitten sind und nicht nur in der Regelorientierung.

00:25:18: Ja, und auch dann wird, wir haben das Eingangs besprochen, auch dann wird eine Unterweisung zu einer effizienten Veranstaltung.

00:25:26: Also wenn ich es schaffe, in einer Unterweisung nicht nur Menschen einfach sitzen zu haben, also man muss sich das ja überlegen, Unterweisung ist unfassbar teure Veranstaltung für ein Unternehmen.

00:25:37: Es ist eine verdammteure Veranstaltung, sie wird... Insbesondere noch teurer, wenn dort keiner was mitnimmt.

00:25:44: Weil alle sagen, ja, ja, hier ist der Zettel, unterschreib mal gleiche Folien wie letztes Jahr und dann ist es einfach noch teurer, noch eine teure Veranstaltung.

00:25:52: Aber wenn wir unter Weisung so gestalten, dass wir eben auch mit einem Erkenntnisgewinn daraus gehen oder eben auch jemanden für den Arbeitsschutz begeistern können, das klingt für uns ein bisschen komisch, aber wir wollen ja auch Werbung für den Arbeitsschutz machen und zum Mitmachen anregen.

00:26:07: Dann lohnt sich das.

00:26:09: Und dann kann ich auch so eine Veranstaltung, die ich machen muss, auch dafür nutzen, dass ich mein Unternehmen voranbringe und auch im Arbeitsschutzstück für Stück entwickeln.

00:26:19: Ja, teure Fahrschuhe passt auch, wenn man das Beispiel Aktien nehmen würde.

00:26:22: Wenn man würde ja auf die Idee kommen, sich Aktien zu kaufen, wenn er weiß, am nächsten Schritt nach dem Geinkauf der Aktie, rass erstmal alles in den Keller runter.

00:26:30: So haben wir das mit der Weisung.

00:26:31: Aber ja, wir geben das Geld.

00:26:33: Alle sitzen irgendwo beim Unterwiesen.

00:26:35: Vier Geld ist da.

00:26:36: Wir wissen, dann nacken alle raus und sind noch demotivierter oftmals als Feuer und schütteln nur den Kopf.

00:26:41: Also ist es ja am Ende ja oftmals.

00:26:43: Der der vorne steht, der kein Bock drauf und weiß keiner hört zu.

00:26:46: Die, die da sitzen und zuhören haben kein Bock drauf und wissen auch, der der vorne kein Bock drauf.

00:26:51: Und trotzdem ziehen wir es immer wieder durch.

00:26:54: Und am Ende ist auch eine Frage des Respekts, glaube ich auch, was die Lebenszeit betrifft, weil das geht oftmals unter.

00:27:01: Wenn man sich das mal vor Augen herhalten würde.

00:27:03: dass die Uher runter tickt bei allen von uns, um das wir einfach Lebenszeit verschwenden, durch solche Unterweisungen, Powerpoint etc.

00:27:11: Im P. Wenn man das mal so denken muss, da mal sich rein nehmt in den Kopf, kommen wir auch auf die Idee, vielleicht etwas anders zu machen.

00:27:20: Und dann sind wir bei dem Punkt, was kann man anders machen?

00:27:24: Also oftmals fehlt da etwas von selbst gesagt zu Beginn, fehlt ja auch die Erkenntnis, was kann ich machen, wie kann ich Unterweisung anders machen?

00:27:31: Und da haben wir ja... oder führen wir oftmals eine Art Toolbox ein, von der Weise, welche möglich sind.

00:27:37: Ich glaube, die jetzt alle zu nennen oder zu nennen, ja, aber so auszuführen, dann sprengen wir jetzt in den Rahmen vielleicht eine neue Podcastfolge nochmal.

00:27:44: Aber was sind denn so Tools, die wir empfehlen?

00:27:47: Ja, ich glaube, ein Wichtiges für mich ist schon mal auf jeden Fall vor Augen zu halten, dass wir das interaktiv machen müssen.

00:27:53: Und interaktiv kann dann ganz viele Formate beinhalten.

00:27:55: Das kann vor Ort in der Fläche sein.

00:27:57: Das kann auch in sowas wie in dem Marktstand sein.

00:28:01: Das kann in der Diskussion auf Flipchart sein.

00:28:04: Das kann eine Gruppenarbeit sein, wo wir unterschiedliche Schwerpunkte auch in die Gruppen geben und die die Inhalte erarbeiten lassen.

00:28:12: Das kann auch eine Vorführpräsentation sein, sowohl am Shopfloorboard als auch im Gruppenraum.

00:28:18: Also es gibt ganz, ganz viele Möglichkeiten, wie ich so eine Unterweisung an das gestalten kann.

00:28:23: Ich habe der erste wichtige Schritt ist auf jeden Fall, da Interaktion reinzubringen und zu verstehen, dass nicht ich der Experte bin, haben wir auch schon viel darüber gesprochen, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das ist eigentlich viel, viel besser wissen als ich und die in den Vordergrund zu stellen, das ist ganz, ganz wichtig.

00:28:41: Ja, es sind am Ende, glaube ich, diese Wiederholung, diese kurzen Einheiten.

00:28:45: Und da sehen wir es ja auch aus der Lernbehaltensphilologie, sind ja noch diese Punkte funktionieren, wenn ich halt etwas sehe und höre und das würde wiederholen, ein regelmäßiger Abstand.

00:28:54: Und wir müssen auch Dinge wiederholen.

00:28:56: Bleiben so, ja, siebzig Prozent ungefähr hängen für diese halbe Stunde.

00:28:59: Und wenn wir wirklich es erst mitmachen können bei zweiundneunzig Prozent.

00:29:04: Und auch wenn da auch die Hälfte weg ist, ist es immer noch besser, von zweiundneunzig als von fünfundvierzig Prozent die Hälfte nur zu haben.

00:29:11: Und es kann nach einem praktischen Beispiel, wenn ich jetzt auch mit Verwaltungsmenschen, die hier auf dem Werkstatt unterwegs sind und ich weiß, dass die vom Stabler mal rüber laufen, mal eben, ist das ja nicht, weil ihr Lebensmühle sind, sondern weil ihr das Risiko nicht kennt.

00:29:27: Oder wer ist das auch?

00:29:28: Steckt doch mal den Verwaltungsmenschen in den Stablereien, du musst ja nicht fahren, nur, dass man merkt, wie sich schlecht ist.

00:29:34: Man lasst ja so, Auf so zwei, drei, vier Meter kann der Fahrer ja gar nicht sehen vom Stab.

00:29:39: Und das weiß jemand ja nicht, der nicht drinsitzt.

00:29:41: Wer eine Option, oder halt auch wirklich vor Ort an die Maschine zu gehen und wirklich da mal zu schauen, mit den Maschinenbedienern, Maschinenführer.

00:29:49: Wo haben wir hier Risiken?

00:29:51: Das ist immer sicher als Großgespräch zum Beispiel.

00:29:53: Wo haben wir Risiken?

00:29:54: Wo haben wir hier die Schutzmassen haben?

00:29:56: Woran müssen wir uns halten?

00:29:57: Systemische Fragen nutzen.

00:30:00: Was müssen wir jetzt tun, um uns zu verletzen?

00:30:03: Auch dieses Denkenmuster mal reinzubringen in den Dialog.

00:30:06: Quiz ist auch ein Format, was man machen kann.

00:30:09: Was nicht viel aufhört.

00:30:10: Kartenspiele gibt es auch genug.

00:30:11: Wir haben ja auch zwei Kartenspiele, die wir haben.

00:30:14: Einmal Safety, äh, Safety.

00:30:17: Der erste Spiel ist jetzt vergessen.

00:30:18: Safety Story?

00:30:19: Safety Story, genau.

00:30:21: Safety Story.

00:30:22: In der zwei Spiele, die wir auch haben, für unsere Kunden, die wir unsere Kunden rausgeben.

00:30:27: Es gibt auch andere Quise, die man selbst erfinden kann.

00:30:31: Das heißt, es ist oftmals auch kein Hexenwerk.

00:30:34: Irgendwas auch gemificationmäßig gesehen ist auch eine Möglichkeit.

00:30:37: Aber ich glaube, es ist wirklich das.

00:30:39: Geht vor Ort den Leuten.

00:30:41: Geht zum Stapler, geht zum Maschine, geht an die Umfüllstationen.

00:30:46: Nur das Beispiel zu dem mit der Absaugung.

00:30:48: Zeigt das nochmal.

00:30:49: Zeigt auch, was passieren könnte, wenn man es nicht ordentlich macht.

00:30:52: Nutzt, offene Fragen mal rauszufinden.

00:30:53: Es ist wirklich angekommen.

00:30:55: Warum macht man es vielleicht nicht?

00:30:56: Welche Themen bestehen da noch?

00:30:58: Und wenn du das wiederholen machst, dann wirst du merken, dann kommt da wirklich viel an und die Mitarbeiter schildern uns ja nahezu, in dem Fall wirklich nahezu, alle Führungskräfte in den Trainings.

00:31:08: Das kommt an und die Mitarbeiter machen mit, dass sie gar nicht, ob das die Führungskräfte aus dem Verwaltungsbereich ist oder wirklich aus dem operativen Bereich ist.

00:31:17: Das ist da wo ich vorgekommen bin.

00:31:18: Ja, das gilt ist so eine für die Führungskräfte, das was du jetzt auch nochmal gesagt hast und ein wichtiger Pill geht eben auch in Richtung Fachabteilung.

00:31:25: Ihr eure Aufgabe ist es auch eine solche Toolbox gerne mit uns natürlich auch zu schaffen.

00:31:31: Also den Führungskräften auch eine Idee davon zu geben, wie kann ich denn eigentlich gute Unterweisungen machen?

00:31:36: Wie kann ich das anders gestalten als die PowerPoint, die ich sonst immer habe?

00:31:41: Das ist etwas, was Führungskräften eine ganz, ganz große Unterstützung ist, um am Ende des Tages wirksamere Unterweisungen zu halten.

00:31:49: Ja.

00:31:50: Und oft hört man dann noch, wann soll ich jetzt alles machen?

00:31:52: Das ist immer Zeit, das ist ja immer ein Einwand.

00:31:54: Also egal was es geht, Zeit ist immer ein Einwand.

00:31:58: Und das ist nicht nur bei Sicherheit so, es sind auch bei anderen Themen so, wenn es ehrlich ist, weil keiner schläft in den meisten Fällen im Schrank.

00:32:04: Gibt es vielleicht, aber die meisten nicht.

00:32:06: Und auch hier habe ich ja die Möglichkeit, mir Hilfe zu holen.

00:32:09: Das kann ja mal die Fachkraft für Arbeitssicherheit sein.

00:32:12: Das spielt ja nichts dagegen.

00:32:13: Ja, wenn das ein Thema ist, wo die Fachkraft für Arbeitssicherheit besser beschreibt, als die Führungskraft.

00:32:18: So wie ich eine große Führungsspanne habe.

00:32:19: Das kann man diskutieren, das darf nicht sein.

00:32:21: In der Theorie kann ich mal alles klein denken.

00:32:24: In der Praxis ist es nun mal so, wie es ist.

00:32:26: Und da habe ich auch mal große Führungsspanne.

00:32:27: Da kann ich auch Leute einsetzen.

00:32:29: Da habe ich auch einen Sicherheitsbeauftragten, einen Bind von der Weise.

00:32:31: Ich hätte noch mal einen Mitarbeiter, der echt gute Kompetenzen hat, einen Bind.

00:32:35: Wenn ich einen Kranführer habe, vielleicht so einen Kran-Trainer habe, warum soll ich als Führungskraft für den Kranführer erklären, wie der Kran funktioniert?

00:32:44: Wenn ich den meisten Fan, der den gar nicht bedient, also wenn ich einen guten Kranführer habe, dann nimm den doch dafür.

00:32:50: Wenn du einen guten Brandschutzhäfer hast, dann nimm den doch für solch eine Weise und mit der Reihen.

00:32:55: Die Verantwortung ist klar, bleibt bei der Führungskraft.

00:32:58: Aber es ist doch, es wäre doch fernab der Realität zu sagen, das muss alles eine Führungskraft machen.

00:33:03: Das ist, glaube ich, Theorie und ist auch nicht authentisch genug, weil die Experten sind ja oftmals vor Ort und wenn die wirklich auch in der Lage sind, das gut rüberzubringen, dann gibt es ja auch viele.

00:33:13: Zum Beispiel wer jetzt beim THW, wer der Feuerwehrlobby ist, ich, wo er ist, der ist ja gewohnt teilweise auch Ausbildung zu halten und warum die nicht nutzen.

00:33:21: Es gibt auch andere Beispiele, andere Hobbys, wo er so ist.

00:33:24: Dann nutzt den doch.

00:33:25: Lass mich bitte nicht erzählen mit irgendwelchen Leuten, ihr dürft das nicht.

00:33:28: Da steht nirgends wo.

00:33:30: Ihr müsst es organisieren, ihr habt die Verantwortung.

00:33:32: Bevor es einfach eine schlechte Nervaisung ist, holt euch der Hilfe dazu und macht das mit Dingen gemeinsam.

00:33:37: Ganz einfach.

00:33:38: Ja, auf jeden Fall.

00:33:41: Und ja, sagen wir schon mal, über halbe Stunde drüber.

00:33:44: Unterweisung ist ja wirklich ein wichtiges Element.

00:33:47: Ich glaube, Unterweisung ist wirklich eine große Möglichkeit, das Thema Mindset, das Thema Risikompetenz wirklich zu fördern, um halt die sicheren Aktivitäten zu steigern und am Ende natürlich dadurch einen Unfall zahlen und uns in sicheren Situationen zu senken.

00:34:03: Aber es ist nur ein Teil des gesamten Puzzles, weil Sicherheitskultur so ... Als Anna ja zuletzt auch in dem Webinar vom Konradien-Verlag gesagt, das ist ja quasi ein Puzzle.

00:34:15: Und wenn du sagst, okay, du möchtest jetzt quasi eine Puzzle-Vorlage haben, damit du jetzt nicht über Jahre weg quasi immer guckst, wo geht das Puzzle-Teil hin, dann geh jetzt auf unsere Website www.wannewerker.com, buch dir jetzt deinen kostenlosen Erstgespräch.

00:34:31: Und ja, wir finden gemeinsam raus, welche Puzzle-Teile fehlen bei dir.

00:34:35: Ja, was könnten wir liefern?

00:34:37: für einen Assessment durch den Strategie Workshop und finden genau heraus, wie deine Anleitung zum Puzzlen sein kann.

00:34:43: In dem Sinne geht's auf unsere Website www.wannewerker.com und buch dir den Kurs ins Erstbespräch.

00:34:48: Bis bald.

00:34:48: Bis bald.

00:34:49: Wenn dir gefallen hat, was du heute gehört hast, dann lad das nur die Kursprobe.

00:34:58: Willst du wissen, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann geh jetzt auf www.wannewerker.com-termin und buche dir einen Termin.

00:35:07: In diesem fortyfünfminütigen Beratungszuspricht wird eine Strategie für dich erstellt.

00:35:11: Du erfährst, in welchen Schritten du an der Einstellung der Menschen im Unternehmen arbeitest, sichere Gewohnheiten scharfst und somit die Arbeitsunfälle nachhaltig reduzierst.

00:35:21: Vergiss eine Sache bitte nicht.

00:35:23: Wenn seit Jahren die Unfallzahlen bei dir stagnieren, dann verbessert sich der Zustand nicht von alleine.

00:35:28: Du brauchst einen Berater, der dir zeigt, welche Schritte du befolgen sollst und welche lieber nicht.

00:35:34: Wir haben Geschäftsführer, Sicherheitsingenieuren und Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei geholfen, die Sicherheitskultur in deren Unternehmen und bei deren Kunden zu verbessern.

00:35:45: Als Kooperationspartner des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit liegt es uns am Herzen, dir das notwendige Handwerkszeug auf dem Weg zur Vision Zero zu zeigen und bei der Umsetzung zu unterstützen.

00:35:57: Wenn du wissen willst, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann sichere dir jetzt unter www.wandelwerker.com-termin deinen persönlichen Termin.

Über diesen Podcast

Wandelwerker ist Dein Podcast für innovative und ganzheitliche Ideen und Konzepte im Arbeitsschutz. Im ersten deutschen Arbeitsschutz Podcast findest du Impulse und Lösungen für die Gestaltung des Arbeitsschutzes in deinem Unternehmen – egal ob du Führungskraft, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur, Sicherheitsbeauftragter oder Mitarbeiter bist.

Es erwarten Dich aktuelle Themen und Diskussionen rund um den Arbeitsschutz, Experteninterviews und Best Practices Lösungen für eine gelebte Sicherheitskultur in Deinem Unternehmen.

von und mit WandelWerker Consulting GmbH

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