00:00:00: Die WandelWerker haben eine Mission, den Arbeitsschutz in den Unternehmen auf ein neues Level heben.
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des WandelWerker-Podcasts.
00:00:08: Den ersten deutschen Arbeitsschutz-Podcast für ganzheitliche und innovative Ideen für den Arbeitsschutz.
00:00:13: Heutzutage können Informationen schnell gegugelt werden.
00:00:16: Experten, die mit neuen Strategien und Methoden Arbeitsunfälle nachhaltig reduzieren, sind gefragter der Nähe.
00:00:22: Die Wandelwerker zeigen Geschäftsführern, Sicherheitsingenieuren und Fachkräfte für Arbeitssicherheit Schritt für Schritt,
00:00:28: wie genau das funktioniert und wie damit den stagnierenden Unfallzahlen ein Ende gesetzt wird.
00:00:33: Es gibt keinen Grund, länger zu warten. Jetzt ist der Zeitpunkt, um Arbeitsunfälle zu reduzieren.
00:00:38: Mir ist noch nie etwas passiert, das ist doch nicht gefährlich.
00:00:43: Und andere Gedanken, die Mitarbeiter haben, das schauen wir uns heute mal genauer an.
00:00:47: Also woran liegt das und was kannst du als Führungskraft, als Arbeitsschützer machen,
00:00:53: um diese Gedanken wegzubekommen, inklusive der teilweise auch schweren Folgen, daraus resultieren können.
00:00:59: Wahrscheinlich kennst du selbst aus deinem Unternehmen die Anzahl der Arbeitsunfälle stagniert.
00:01:05: Bei Nahunfälle werden kaum gemeldet.
00:01:08: Über sichere Verhaltensweisen wird auch ganz wenig gesprochen.
00:01:12: Das ist eigentlich so ein typisches Thema im deutschsprachigen Raum.
00:01:17: In den Unternehmen, Mittelstand, Konzernen und auch Kleinunternehmen.
00:01:20: Oftmals ist es sogar so, es gibt in vielen Unternehmen Prozesse und Vorgaben,
00:01:26: die auf dem Papier wirklich gut klingen.
00:01:29: In der Praxis ist es dann leider so, dass man das Ganze nicht im gewünschten Maße auch lebt.
00:01:37: Wir haben also keine durchgängig gelebte Arbeitsschutzorganisation.
00:01:41: Wenn du jetzt mal genau hinschaust in dein Unternehmen,
00:01:45: wenn du mal so versuchst, die Stimmung zu spüren von Mitarbeitern, von der Basis her,
00:01:52: Meisterebene, Teamleiterebene, dann hörst du oftmals typische Aussagen wie
00:01:58: "Mir ist noch nie was passiert", "Das ist doch nicht gefährlich",
00:02:02: "Mir passiert das nicht, das passiert nur den anderen"
00:02:04: und "Weil den anderen was passiert, muss ich jetzt die Schutzbrille tragen",
00:02:07: "Kommt jetzt der gelbe Schutzzaun hier hin gebaut" und was auch immer.
00:02:11: Also ich glaube, du kennst solche Aussagen genauso gut wie ich.
00:02:15: Und es sind genau diese Aussagen oder vielmehr auch Denkweisen,
00:02:20: die dafür sorgen, dass der Arbeitsschutz schwer umsetzbar wird
00:02:25: und die Arbeitsschutzorganisation nur begrenzt gelebt wird.
00:02:29: Es ist ja nicht alles schlecht, das wissen wir auch.
00:02:31: Es wird ja sehr viel schon gut gemacht und auch viele sichere Aktivitäten wenn statt.
00:02:35: Aber ich glaube, wenn wir hinwollen, dass wir immer weniger Unfälle haben,
00:02:39: dann müssen wir hier an dieser Stellschraube oder diesen Stellschrauben noch etwas drehen.
00:02:43: Warum das so ist, wie gesagt, und was du tun kannst,
00:02:46: das schauen wir uns heute hier einmal an in dieser Podcast-Folge.
00:02:49: Die Denkweisen an sich, die ergeben sich meistens aus Erfahrungen in den Menschen
00:02:55: oder zumindest an den Erfahrungswerten, die noch im Bewusstsein vorhanden sind.
00:03:00: Es gibt ja typische Fälle, wenn wir uns mal zwei Maschinen anschauen,
00:03:04: das wissen wir ja noch, in sehr, sehr vielen Unternehmen an Maschinen manipuliert,
00:03:09: weil auch hier gesagt wird, es ist nichts passiert, wir können sonst nicht arbeiten,
00:03:14: das ist ja bisher nicht das Thema, wir können nicht arbeiten, da müssen wir es auch machen.
00:03:18: Und da steht der Glaubenssatz, das passt schon.
00:03:20: Also gerade wenn halt noch nie was danach passiert ist in deren Wahrnehmung,
00:03:24: dann ist der Glaubenssatz da, das passt schon, das war nicht gefährlich.
00:03:27: Und wenn dann noch niemand dieses Verhalten anspricht, das unsichere Verhalten,
00:03:31: dann wird es sogar noch schlimmer.
00:03:34: Gerade wenn die Führungskraft auch unsicheres Verhalten sogar dullt oder sogar anordnet,
00:03:38: dann wird es natürlich noch um einige schlimmer.
00:03:42: Oder beim Gehörschutz, auch ein Beispiel beim PSA, die wird ja auch oftmals nicht getragen.
00:03:47: Wenn man mal nachfragt, ok warum trägst du das nicht, das hört man nicht ganz selten,
00:03:51: ja ich höre doch gut, ich habe noch nie Ohrenschmerzen gehabt, was soll denn hier passieren?
00:03:57: Oder ältere Kollegen sagen, ich höre doch eh schon schlecht, das sind mir die besten,
00:04:01: ich höre doch eh schon schlecht, warum soll ich das noch Gehörschutz tragen,
00:04:04: ich hätte das mal vorher getragen, das würdest du vielleicht noch besser hören.
00:04:07: Also gerade bei Lärm ist das ja auch ein Thema, was ja chronisch in den meisten Fällen wird,
00:04:11: was oftmals nicht so präsent ist.
00:04:13: Also typische Sachen, wir haben drei Beispiele gemacht,
00:04:17: und wir sagen, diese Denkweisen beruhen auf den Erfahrungswerten,
00:04:22: den gerade die Person, die Führungskraft, der Mitarbeiter so wahrnimmt.
00:04:26: So dabei ist ja ein Problem, wir haben unseren Gehirn, das filtert Informationen raus.
00:04:33: Also man sagt so, weniger als ein Prozent der Informationen,
00:04:38: weniger als ein Prozent der Informationen wird eigentlich nur wahrgenommen von uns.
00:04:43: Also unser Gehirn schmeißt ganz viele Informationen erstmal raus,
00:04:47: die wir gar nicht so richtig wahrnehmen, die wir nicht so richtig mitnehmen.
00:04:50: Und das Problem ist, dass unser Gehirn uns ja nicht sagt,
00:04:52: ey ich schmeiß jetzt mal das raus, ich schmeiß das raus, ich schmeiß das raus und das lass ich rein.
00:04:57: Also unser Gehirn sagt uns das ja nicht, das ist einfach nicht da, wir werden es nicht registrieren.
00:05:02: Und darum sehen wir auch oft nur das, was wir sehen wollen.
00:05:06: Das ist das Problem bei unseren Erfahrungswerten, über die wir rückblickend sprechen,
00:05:10: es ist noch nie was passiert, ich habe mich noch nie verletzt.
00:05:13: Wenn man mal genau hinschaut, ist es meistens was anderes.
00:05:16: Und diese Filter, die das Gehirn nutzt, sind von diverser Art.
00:05:22: Ein wichtiger Filter ist Interesse.
00:05:24: Das heißt, wo liegt denn der Fokus des Mitarbeiters?
00:05:28: Was ist das Interesse?
00:05:30: Also klar, worauf du achtest, woran du Interesse hast, das siehst du auch.
00:05:36: Wenn du als Beispiel, für dich Arbeitssicherheit oder Arbeitsschutz keinen hohen Stellenwert hast,
00:05:42: wenn wir die Bradley-Kurve nehmen würden, auf der Stufe 2 oder 1, so wirklich reaktiv,
00:05:50: dann wirst du immer sagen, Produktion ist wichtig, wir müssen produzieren.
00:05:54: Wenn wir keine Produktivität haben, dann brauchen wir keinen Arbeitsschutz,
00:05:57: weil dann können wir eh nicht mehr als Unternehmen existieren.
00:06:01: Und Grundsatz ist ja wichtig, oder auch richtig, Sicherheit ist kein Selbstzweck, ist auch klar,
00:06:06: wir müssen nur produzieren, sonst braucht man keine Sicherheit, wenn der Laden abgeschlossen wird.
00:06:10: Da sind wir uns alle einig.
00:06:11: Die Frage ist aber, was sehen wir an der Stelle?
00:06:14: Wenn der Mitarbeiter wirklich den Fokus nur auf Produktivität hat, vielleicht noch Qualität,
00:06:18: aber Sicherheit ist so ganz weit weg, gehört für den gar nicht dazu so richtig,
00:06:22: dann haben Mitarbeiter oder auch Fügungskräfte das Thema Sicherheit gar nicht bewusst auf dem Schirm.
00:06:30: Die sehen das gar nicht für sich, nehmen es gar nicht wahr.
00:06:33: Und die erkennen rückblickend auch gar nicht, ob die sich wirklich mal verletzt haben.
00:06:38: Ich vermute mal, die meisten, die sagen, ich habe mich noch nie verletzt,
00:06:41: die vielleicht seit 30 Jahren unternehmend tätig sind, die haben sich definitiv schon mal irgendwo geschnitten,
00:06:44: was geklemmt oder was auch immer, weil es nur Kleinigkeiten waren.
00:06:48: Die nehmen auch das Risiko nicht so wahr, weil unser Gehirn das gar nicht sehen möchte.
00:06:54: Wenn wir mal so einen privaten Bezug nehmen, ist es ja oftmals so, wenn du sagst,
00:06:59: okay, ich kaufe mir jetzt ein weißes Auto, so eine schwarze Frau momentan, viel rum,
00:07:03: ich kaufe mir jetzt ein rotes Auto, dann wirst du sehr wahrscheinlich auf einmal einen anderen Fokus haben.
00:07:11: Das Interesse ist an einem roten Auto, also wirst du mehr rote Autos sehen als vorher.
00:07:16: Da meine ich nicht die Feuerwehrautos, sondern ich meine halt private Autos, die Menschen hinterher fahren.
00:07:22: Da wirst du sehr wahrscheinlich mehr rote Autos sehen als vorher.
00:07:25: Ein anderes Beispiel, das kenne ich selbst, also wenn du keinen Nachwuchs hast,
00:07:29: wenn du dich mit dem Thema Nachwuchs nicht beschäftigst, dann wirst du halt kaum schlangere Frauen
00:07:33: oder Menschen mit Kinderwagen auf der Straße sehen.
00:07:36: Ist es, weil du dich beschäftigst mit Nachwuchs oder Christnachwuchs, auch da ist der Fokus ganz anders.
00:07:41: Du wirst plötzlich mehr schlangere Frauen sehen, du wirst mehr Frauen mit Männern oder Oma, Opa mit dem Kinderwagen sehen,
00:07:48: du wirst mehr Kinder wahrnehmen.
00:07:50: Das ist unser Gehirn, das ist das Problem, was wir haben.
00:07:53: Wir sehen, wie gesagt, nur das, was wir sehen wollen. Und diese kognitive Verzerrung ist die Herausforderung für dich als Führungskraft,
00:08:03: für dich als Arbeitsschützer, denn daran musst du arbeiten. Das ist eine große Stellschraube.
00:08:08: Wir müssen uns hier die Frage stellen, wie können wir diesen Fokus, das Interesse quasi wecken für den Arbeitsschutz,
00:08:15: dass am Ende des Tages da auch mehr Fokus drauf ist, in urscher Weise.
00:08:20: Und diese Änderung der Denkweise, diese Änderung des Fokus, das schaffst du nicht, indem du sagst,
00:08:27: wenn jemand seinen Gehörschutz nicht trägt, was da, das musst du jetzt tragen.
00:08:32: Oder das ist so, oder sogar, ey ich mahne dich ab, wenn du x, y und z nicht sofort tust.
00:08:38: Da erreichst du gar nichts, da kommst du auch nicht raus aus der Stufe 200 Bradley Cooper.
00:08:43: Du bist immer reaktiv, alle anderen, die behaupten, ich komme über Abmahnung oder irgendwie, du musst das tun, weil ich der Chef bin.
00:08:51: Ich komme damit auf eine Internetmotivation.
00:08:54: Vielleicht, um es mal diplomatisch zu sagen, vielleicht ist das bei dem einen oder anderen so, dass es funktioniert.
00:09:01: Bei der Mehrheit wird man mit solchen Methoden gar nicht vorankommen.
00:09:05: Da werden wir immer Bradley Cooper Stufe 2 bleiben, um mal dieses Modell zu gehen.
00:09:10: Wenn du eine Änderung willst, dann ist es auch immer eine kulturelle Änderung.
00:09:14: Weil meistens, wenn Menschen so ticken, oder Mitarbeiter, oder Führungskräfte, dann wirst du das Unternehmen weit verbreitet haben.
00:09:20: Dann wirst du vielleicht sogar eine Mehrheit haben, die so denkt.
00:09:23: Wenn es ein kleiner Anteil ist, auch okay.
00:09:25: Wenn du es ändern willst, dann musst du halt anders vorgehen.
00:09:29: Du musst halt diese Wahrnehmung schärfen.
00:09:32: Verunterbewusst ist den meisten Mitarbeitern und Führungskräften schon klar, dass eine Manipulation von Maschinen zu schweren Umfällen führen kann.
00:09:40: Dass man sich irgendwo die Hände einziehen kann.
00:09:43: Ihr habt schon mal irgendwas gelesen.
00:09:45: Ich habe gerade heute, als ich den Podcast hier aufnehme, wieder gelesen, dass in einer unmittelbaren Nähe, hier in der Nachbarstadt,
00:09:52: wo da ein Mitarbeiter hat sich die Hände abgetrennt und ist auch vor Ort verstorben.
00:09:57: Das ist in der Blechverarbeitung passiert.
00:09:59: Da ist jetzt ein Fokus, wie gefährlich das ist, weil gerade dieser schwere Unfall stattgefunden hat.
00:10:05: Vielleicht haben die vorher auch gesagt, es soll nie was passieren.
00:10:07: Weiß ich jetzt nicht.
00:10:08: Das ist jetzt nur mal eine Aussage.
00:10:10: Wir sehen, was wir sehen wollen, würde ich damit sagen.
00:10:13: Und wenn wir jetzt erreichen, ohne dass sich irgendjemand verletzt oder schwer verletzt,
00:10:17: wenn wir so schon mal dafür sorgen wollen, dass das Bewusstsein geschärft wird, dass die Wahrnehmung klarer wird,
00:10:23: und das meine ich auf Risiken, also eine andere Risikowahrnehmung,
00:10:28: und zugleich auch ein besseres Sicherheitsbewusstsein.
00:10:33: Und da gibt es verschiedene Vorgehensweisen.
00:10:35: Ich möchte hier an der Stelle mal zwei mitgeben.
00:10:37: Option eins, systemische Fragen stellen.
00:10:41: Also die Sache nicht sagen, du musst das jetzt tun.
00:10:44: Am Ende des Tages muss das natürlich der Mitarbeiter tun oder auch die Führungskraft.
00:10:48: Aber im ersten Step doch besser so hingehen, dass er selbst überlegt.
00:10:54: Skalierende Fragen vielleicht, von 1 bis 10, wie gefährlich schätzt du das denn jetzt gerade hier wirklich ein?
00:11:01: Vielleicht hat der auch gar nicht.
00:11:04: Okay, dann kann man auch ein paar Nachfragen stellen.
00:11:07: Am Ende des Tages ist ja immer das Ergebnis, was du kriegst in der Kommunikation,
00:11:11: auch mal abhängig davon, wie gut du Fragen stellst.
00:11:15: Wenn die PSA nicht getragen wird, dann hat es ja nicht nur auf einmal zum Grund,
00:11:19: dass er das Risiko nicht richtig sieht, sondern auch, dass die PSA vielleicht nicht gut ist.
00:11:23: Frag doch mal nach, was braucht es denn, damit du deinen Gehörschutz dauerhaft trägst?
00:11:27: Vielleicht hat er ja nur diese billigen Dinger, die du aus dem Automaten rausholst und in den Ohren steckst.
00:11:32: Vielleicht würde er sie eher tragen, wenn es angepasster Gehörschutz wäre.
00:11:35: Wer weiß, ja, verschiedene Möglichkeiten.
00:11:38: Aber je mehr du mit systemischen Fragen arbeitest, ob es nur Verhaltensfragen sind,
00:11:43: ob es skalierende Fragen sind, ob es ressourcenorientierte Fragen sind,
00:11:49: oder lösungsorientierte Fragen, dann gibt es ja viele, viele Dinge, die man nutzen kann,
00:11:53: um halt wirklich viel bessere Antworten zu bekommen, die du auch erarbeiten kannst.
00:11:57: Option eins, nutze systemische Fragen.
00:12:00: Und hier höre ich immer, es kostet alles Zeit, ja klar kostet es Zeit,
00:12:04: aber das Ganze ist eine Hergerenne am Ende des Tages.
00:12:07: Wenn jemand PSA nicht trägt und du deine Rolle als Arbeitsschützer auch nicht nachkommen möchtest,
00:12:11: und auch als Führungskraft, musst du ja jedes Mal ansprechen.
00:12:14: Und das kostet ja auch Zeit.
00:12:16: Wenn du nichts veränderst und immer wieder ansprechen musst, kostet das Zeit.
00:12:20: So, das Problem ist ja in den meisten Fällen, du hast den Zeitgrund auch nicht angesprochen,
00:12:25: das heißt, du kriegst das gar nicht raus, weil kein Feedback zum unsicheren Verhalten ist auch ein Feedback,
00:12:29: und zwar eine Art der Bestätigung.
00:12:31: Option zwei, Sicherheitsgespräche führen.
00:12:34: Und hier denke ich immer, wir müssen, wenn wir das Risikobewusstsein fördern wollen,
00:12:38: um das Sicherheitsbewusstsein fördern wollen, dann hilft uns hier zum Beispiel keine PowerPoint-Präsentation,
00:12:43: sondern ich meine Sicherheitskursgesprächen, wir nennen das immer Sicherheitsimpuls zum Beispiel,
00:12:47: wo man einfach mit den Mitarbeitern in der Produktion oder wo auch immer steht,
00:12:50: und mal gemeinsam rausfiltert, was sind eigentlich aktuelle Risiken bei einer gewissen Handlung.
00:12:56: Was sind zum Beispiel Risiken bei der Instandhaltung einer Maschine, x, y, z, was auch immer die Maschine sein wird.
00:13:03: Und dann nachdenken lassen, zusammentragen, und dann auch fragen,
00:13:07: okay, was könnte denn die Lösung sein, damit wir sicherer arbeiten.
00:13:09: Und dann kriegst du auch Input.
00:13:11: Und als Arbeitsschützer und Führungskräfte bist du ja ganz offen, du kriegst da gutes Input, das ist meine Erfahrung.
00:13:16: Mit denen kannst du arbeiten, zum einen werden dir ein paar Risiken oder Lücken im Arbeitsschutz mehr bewusst,
00:13:23: zum anderen werden deine Mitarbeiter und Führungskräfte, je nachdem, wen du das machst, mehr sensibilisiert.
00:13:29: Sie fühlen sich auch gewertschätzt, weil du halt keine PowerPoint machst,
00:13:34: weil du wissen möchtest, was Risiken da sind, was für Risiken da sind,
00:13:39: welche Schutzmaßnahmen die Mitarbeiter sehen würden.
00:13:42: Die werden eingebunden, Beteiligung, ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
00:13:45: Also du siehst, das sind zwei Optionen von sehr, sehr vielen,
00:13:49: die wir auch in der strategischen Zusammenarbeit mit Unternehmen, im Mittelstand und Konzernen entwickeln.
00:13:54: Aber diese beiden sind schon mal ein Indikator, was gut funktionieren kann.
00:13:58: Natürlich kann man jetzt nicht einfach hingehen und sagen, okay, ich stelle von heute auf morgen systemische Fragen,
00:14:03: oder ich mache das bei sich als Kurzgespräche.
00:14:05: Das ist ein Gesamtkonstrukt an der Stelle.
00:14:07: Das sind so zwei, ja, Blitzthemen, sage ich mal, die mal reinkommen.
00:14:13: Im Wesentlichen braucht es aber natürlich einen klaren Fahrplan,
00:14:16: weil gerade wenn du mit solchen Themen zu kämpfen hast, mit solchen Denkweisen,
00:14:20: ist es auch meistens ein kulturelles Thema, ein Thema der Sicherheitsunternehmenskultur.
00:14:25: Und deswegen ist es wichtig, dass du hier strategisch vorgehst, Step by Step by Step,
00:14:29: und nicht hier irgendwas erzählen, das ist eine Einzelmaßnahme.
00:14:32: Du weißt nämlich selbst ganz genau, dass eine Sicherheitskultur oder eine Kultur generell im Unternehmen
00:14:37: sich nicht mit einer Maßnahme verändern lässt, nachhaltig.
00:14:39: Das ist Quatsch, da stehe ich auch zu.
00:14:42: Deswegen, wenn du wissen willst, wie es funktionieren kann, wie wir es bei über 150 Unternehmen derzeit betreiben, aktiv,
00:14:48: ob jetzt Chemieindustrie, ob Metallverarbeiter, Holzverarbeiterindustrie, ob Pharma, ob Logistikbereich,
00:14:56: also alles, was produktionsnahe Bereiche sind,
00:14:59: dann geh jetzt auf unsere Website www.wandelwerker.com/termin,
00:15:03: buche dein erstes Gespräch mit uns und wir werden sehen in einem, ja, ungefähr 1-Stunden-Gespräch,
00:15:09: wie wir dir helfen können, woran es liegt, und dann kriegst du auch einen klaren Fahrplan zum Ende raus.
00:15:14: Viel Spaß dabei, ich würde mich freuen, wenn wir uns kennenlernen. Bis bald, Stefan.
00:15:17: Vielen Dank, dass du heute wieder dabei warst.
00:15:21: Wenn dir gefallen hat, was du heute gehört hast, dann war das nur die Kostprobe.
00:15:25: Willst du wissen, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist, dann gehe jetzt auf www.wandelwerker.com/termin und buche dir einen Termin.
00:15:34: In diesem 45-minütigen Beratungsgespräch wird eine Strategie für dich erstellt.
00:15:38: Du erfährst, in welchen Schritten du an der Einstellung der Menschen im Unternehmen arbeitest,
00:15:43: sichere Gewohnheiten schaffst und somit die Arbeitsunfälle nachhaltig reduzierst.
00:15:48: Vergiss eine Sache bitte nicht.
00:15:50: Wenn seit Jahren die Unfallzahlen bei dir stagnieren, dann verbessert sich der Zustand nicht von alleine.
00:15:56: Du brauchst einen Berater, der dir zeigt, welche Schritte du befolgen sollst und welche lieber nicht.
00:16:01: Wir haben Geschäftsführern, Sicherheitsingenieuren und Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei geholfen,
00:16:08: die Sicherheitskultur in deren Unternehmen und bei deren Kunden zu verbessern.
00:16:12: Als Kooperationspartner des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit liegt es uns am Herzen,
00:16:18: dir das notwendige Handwerkszeug auf dem Weg zur Vision Zero zu zeigen und bei der Umsetzung zu unterstützen.
00:16:25: Wenn du wissen willst, ob du für eine Zusammenarbeit geeignet bist,
00:16:28: dann sichere dir jetzt unter www.wandelwerker.com/termin deinen persönlichen Termin.